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Warum die USA in wenigen Monaten untergehen

(Mit zwei Nachträgen vom 19.3.)

In diesem Beitrag begründe ich die extreme These, dass die USA in wenigen Monaten nicht mehr existieren werden. Also das Land wird noch dort sein. Ein Teil der Menschen ebenfalls. Aber die Zentral-Regierung in Washington D.C. wird nicht mehr existieren und das Rechtsgebilde namens United States of America wird der Geschichte angehören.

Bevor sich das Leid ausschließlich auf die USA zurückzieht wird auch die ganze westliche Welt eine Periode starken Leidens durchlaufen müssen. Je schneller es den Europäern gelingt aus dem sich ständig beschleunigenden Niedergang der USA die richtigen Schlüsse zu ziehen, desto weniger werden die europäischen Völker mitleiden müssen. Sollte es den Europäern nicht schnell genug gelingen ihr Verhalten radikal zu ändern, könnten sie den USA in den Abgrund der Geschichte folgen.

Wie komme ich zu meiner These?

Auslöser für den Kollaps der USA sind ausgerechnet die Maßnahmen, die zur Bestrafung Russlands gedacht sind. Sie werden getrieben von kühler Berechnung. Was in der Folge geschieht kann man nicht besser ausdrücken als ein einfaches Sprichwort. „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

Ursache für das Graben der Grube ist Dummheit. Und es gibt ein Gesetz, dass die Dummheit von Herrschern derselben Herrschaftsform beständig zunehmen muss. Die Erklärung hierzu werde ich in einem späteren Beitrag nachliefern. Heute reicht es festzustellen, dass die Dummheit der westlichen Regierungen und insbesondere der US-Amerikaner auf ein unerträgliches Maß angestiegen ist. Warum man das nicht anders bezeichnen kann, werden wir gleich erkennen. Wenn Trump als Außenseiter des US-Establishments Biden als dumm bezeichnet, hat er mit seiner Einschätzung völlig recht. Den Russen, den Chinesen und allen Nicht-Westlern ist das wahrscheinlich bis hinunter in breite Bevölkerungsschichten schon sehr lange klar. Sie können nur nichts gegen die Macht der USA ausrichten. Die USA können sich derzeit nur selbst zerstören und das haben sie gerade getan, bzw. sie haben den ersten Domino-Stein der Reihe umgekippt, mit dessen letzten Stein die Existenz der US-Zentralregierung kippen wird.

Was ist die Basis der US-Macht? Der US-Dollar und der auf dem US-Dollar basierende Militär-Apparat.

Warum ist der Dollar die Basis der US-Macht? Weil er überall auf der Welt als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Damit können die US-Amerikaner mit ihrem Geld überall auf der Welt jederzeit jede Ware oder Dienstleistung kaufen, die sie gerade benötigen. Dieses Privileg ist einmalig in der Menschheitsgeschichte. Aber es ist ein Privileg, was unabänderlich zu dem Kollaps führen muss, den wir in wenigen Monaten erleben werden.

Der Dollar als Welthandelswährung

Als die US-Eliten dem Dollar 1944 in Bretton Woods seine Sonderrechte verschafften, existierte ein ganz anderer Dollar und ein gänzlich anderes Land, das diesen Dollar seinerzeit als Währung verwendete. Nach dem zweiten Weltkrieg waren die USA unumstritten die führende Industrie-Nation der Welt. Europa und Japan lagen überwiegend in Schutt und Asche. Es gab keine Art von Waren, die man seinerzeit nicht von einem US-Anbieter zu wettbewerbsfähigen Preisen gegen die Übergabe von US-Dollar erwerben konnte. Als die US-Eliten sich 1944 für die Sonderstellung des US-Dollars einsetzten, wurden sie von ihren Macht-Interessen geleitet. Mit dem Argument, den Dollar statt Gold als internationale Tauschwährung zu nutzen, weil dies technisch einfacher sein werde, konnte man in Bretton Woods die anderen Regierungen überzeugen. Sie stimmten dem zu und so wurde der Dollar die Welt-Handelswährung. Ob es wirklich Überzeugung war oder nur eine politische Kapitulation ist letztlich egal. Denn technisch war der Dollar damals wirklich besser als Gold geeignet, diese Aufgabe zu erfüllen. Man kann es an dem folgenden weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung und der nie dagewesenen technischen Entwicklung unzweifelhaft ablesen.

Mit dieser folgenschweren Entscheidung von Bretton Woods bekam die US-Elite die von ihnen eigentlich angestrebte Möglichkeit, überall auf der Welt mit ihrer eigenen Währung Waren und Dienstleistungen einzukaufen. Welche Schäden diese Entscheidung mittel und langfristig anrichten würde, hatte damals wahrscheinlich niemand wirklich verstanden. Und selbst wenn, hätten die demokratisch gewählten Entscheider, wie stets, so oder so die kurzfristigen Vorteile den langfristigen Nachteilen vorgezogen.

Mit den kurzfristigen Vorteilen konnten die US-Eliten weitere Kriege führen und verlieren, ohne dass dies wirtschaftliche Schmerzen oder eine veränderte Politik bewirkten. Im Gegenteil die Macht der USA stieg trotz der Aufhebung der Gold-Bindung des Dollars im Jahre 1971 weiter an. Der Dollar blieb aber, obwohl er seit Jahren gegen einige starke Währung leicht im Wert verfiel, weiterhin stark überbewertet. Die Amerikaner konnten sich so leisten sehr viel mehr Waren im Ausland einzukaufen, als sie im Gegenzug an die Welt liefern mussten. Aber durch den überbewerteten Dollar, konnten Jahr für Jahr weniger im Wettbewerb stehenden Produkte der USA im Ausland zu wettbewerbsfähigen Preisen verkauft werden. Auch im Inland geriet jegliche Warenproduktion durch den Import von günstigen Wettbewerber-Produkten immer stärker unter Druck und musste letztlich aufgegeben werden. Lediglich Dienstleistungen, die eben regional und damit wettbewerbsfrei erbracht werden, konnten weiterhin am Markt platziert werden. Dienstleistungsangebote sind erfolgreicher dort wo viele Kunden auf engem Raum leben und so geriet der dünn besiedelte, ländlich geprägte innere Teile der USA wirtschaftlich immer stärker ins Abseits. Weil dort sehr viel mehr Produkte eingekauft als verkauft wurden, entstand dort ein enormer Mangel an Dollar, die alle in die Küstenregionen und das Ausland abgeflossen waren.

Um diesen regionalen Geldmangel auszugleichen, legten die US-Eliten mit Alan Greenspan an der Spitze der US-Notenbank (FED) den dort lebenden Menschen seit Anfang der 1990er Jahre nahe ihre bereits schuldenfreien Häuser neu zu verschulden. Dies führte zu einem erneuten Kauf-Rausch, bei dem die Menschen letztmalig ihren Lebensstandard auf ein überhöhtes Maß steigern konnten. Das endete dann im Jahr 2008 mit der Weltfinanzkrise, die nur durch ein ausgeklügeltes Betrugsschema nicht zum Kollaps vieler US-Banken führte, wie es zuletzt noch in den Jahren 1929/1930 geschah. Die Banken hatten nämlich diesmal die meisten Schuldscheine der Hausbesitzer rechtzeitig in Wertpapieren gebündelt und mit viel zu guten Noten der US-Rating-Agenturen an Anleger in aller Welt verkauft. Diese Anleger mussten jetzt statt der US-Banken die Verluste dieser Schuldentricks bezahlen.

Mit der Finanzkrise kam der leistungslose Dollar

2008 konnten die USA einen deflationären Kollaps des US-Dollars letztlich noch einmal abwenden. Nur erreichte das US-Außenhandelsdefizit weiterhin jedes Jahr neue Extreme und nur die Staatsverschuldung der USA hat von Januar 2020 bis Januar 2022, in zwei Jahren, um 6,4 Billionen also 6.400 Milliarden Dollar zugenommen. Viele dieser Schulden wurden nicht wie früher als Anleihen bestehender Dollar platziert, sondern direkt von der FED aufgekauft, die so direkt Dollar in Umlauf brachte. Eine Geldpolitik, die alle westlichen Währungen seit der Finanzkrise 2008 am Leben erhält.

Seit 2009 schaffen die westlichen Notenbanken so erstmalig Geld, dem keine Schuldner gegenüberstehen. Bis 2008 war jeder Dollar oder Euro, der sich im Geld-Umlauf befand, durch einen Kreditschuldner in Umlauf gelangt. Die Kreditschuldner, hatte das Geld (Banknoten) bekommen, mit der Auflage es zurückzahlen zu müssen. Dafür musste er arbeiten und Leistungen am Markt anbieten. Leistungen, die den westlichen Währungen ihren Wert gaben. Weil Dollar von den Schuldnern beschafft, also nachgefragt wurden, um ihre Schulden bedienen zu können. Noten-Geld was von Geschäftsbanken geschaffen wird, ist technisch bedingt niemals etwas anderes, als ein Kredit, der am Ende wieder zurückgezahlt werden muss. Der Wert und damit die Deckung dieses Geldes liegt in der laufenden bzw. zukünftigen Arbeitsleistung des Kreditschuldners. Diese Form von Geld benötigt KEINE andere Deckung zum Beispiel durch Gold. Nur deshalb konnte Nixon den Goldstandard 1971 auch ohne negative Folgen aufgeben.

Die von den Notenbanken seit 2009 geschaffenen Gelder wurden aber geschaffen, ohne dass es diese Leistungserbringer wie in den Jahrzehnten zuvor noch gibt. Durch die extrem vielen bestehenden, „echten“ Schuldner, die nach wie vor gezwungen sind gegen Dollar Leistungen anzubieten, fällt dieser Mangel an Leistungsanbietern zunächst nicht auf. Denn gerade der offensichtliche Geldmangel war genau das Problem, das zuvor zur Finanzkrise von 2008 geführt hatte. Nur weil den Schuldner damals genau Geld fehlte, mit dem sie ihre Schulden hätten bedienen sollen, kam es zur Finanzkrise. Aber viele viele dieser einmal über Bankkredite entstandene Dollar waren über regelmäßige Einkäufe nach China gewandert und stand den US-Bürgern eben weder für weitere Einkäufe noch zur Schuldentilgung zur Verfügung.

Vor der Pandemie hatte die FED mit ihren neu geschaffenen leistungslosen Dollars stets nur die Finanzwirtschaft ausgestattet. Das hatte den Vorteil, dass der Geldmangel in der Realwirtschaft erhalten blieb. Jeder Anbieter war deshalb gezwungen seine Waren möglichst schnell in Geld zu tauschen, denn es gab zu viele Waren und zu wenig Geld um alle zu kaufen. Nie konnten Anbieter sicher sein, dass das Überangebot an Waren sie nicht zwingen würde die Preise zu senken, um von dem zu wenigen Geld etwas abzubekommen. Damals kämpften die Notenbanken noch mit Deflation. Nur im Finanzsektor gab es bereits damals eine ausgeprägte Inflation. Was jedermann an den ständig steigenden Aktienkursen sowie nie zuvor gesehenen Kurs-Gewinnverhältnissen ablesen konnte.

Die Geldverteilung in der Pandemie ändert alles

Im Jahr 2020 änderte sich im Rahmen der Pandemie die politische Strategie der US-Regierung radikal. Plötzlich versuchte man auch die normale Bevölkerung mit Geld auszustatten, wovon man sich offensichtlich bis heute eine Widerbelebung der Wirtschaft durch steigende Geldausstattung und steigende Löhne erhofft. Was man stattdessen bekam war Inflation. Eine Inflation, die im gesamten Westen seit 1980 unbekannt war. Eine Inflation, die immer auftritt, wenn Herrschaftszyklen zu Ende gehen. Weil Herrschaftssysteme stets am Ende unter Geldmangel leiden. Dieser Geldmangel hatte in den USA, in Japan und in weiten Teilen Europas seit Jahren für leichte Deflation mit tendenziell eher fallenden Preisen gesorgt. Parallel breitete sich die Armut regional abgegrenzt in immer größeren Teilen der Bevölkerungen aus. Um der immer stärker werdenden Unzufriedenheit entgegen zu wirken, hatte man sich unter dem Deckmantel der Pandemie erstmals auf die oben erwähnte, veränderte Strategie bei der Geldverteilung geeinigt.

Diese neue Form der Geldverteilung machte sich natürlich auch in der Realwirtschaft, wie schon zuvor in der Finanzwirtschaft mit Preissteigerungen bemerkbar. Der Nachfrageschub führte zu einem Warenmangel und jeder Mangel führt zu Preisersteigerungen. Preissteigerungen in der Finanzwirtschaft kennen nur Gewinner. Ganz anders als Preissteigerungen in der Realwirtschaft, bei denen stets wenigen Gewinnern eine riesige Menge an Verlierern gegenüberstehen. In der Realwirtschaft verstärken die steigenden Preise die bereits vorhandene Verarmung der Bevölkerung. Die Kaufkraft weiter Bevölkerungsteile sinkt durch die steigenden Preise. Weil die Nachfrage aber nicht in Sektoren sinkt, wo der Warenmangel besteht, der sich so ausgleichen und wieder zu normalen Preisen führen würde, entsteht jetzt ein fataler Seiten-Effekt. Weil zu viel Geld zum Beispiel für Energie ausgegeben werden muss, leiden immer mehr andere Wirtschaftszweige unter zunehmenden Nachfragemangel. Der dann Arbeitsplatzabbau nach sich zieht und so zu weiterer Verarmung und dann wiederum zu verstärktem Nachfragemangel führt.

Die Profiteure der Preissteigerungen können es sich dank der gestiegenen Preise leisten, weniger Waren zu verkaufen, ohne dass ihre Gewinne sinken. Im Gegenteil ist es für sie bei Inflation von Vorteil, ihre knappen Waren zurückzuhalten, weil sie die zurückgehaltenen Waren bei steigenden Preisen später für mehr Geld verkaufen können. Oder die Preise werden seitens der Anbieter direkt erhöht, um sofort nur noch die Käufer der knappen Waren anzusprechen, die bereit und in der Lage sind höhere Preise zu zahlen. So können ärmere Marktteilnehmer Schritt für Schritt gar keine dieser Waren mehr bekommen. Kritisch wird das, wenn es sich bei den Waren um Lebensmittel handelt und in der Folge Hunger-Krisen entstehen. Letztlich stellt sich Inflation als Krise des Geldes dar, weil die Anbieter, die vor der Pandemie froh waren, wenn sie ihre Waren gegen Geld getauscht hatten, jetzt ihre Waren lieber länger behalten, als sofort Geld dafür anzunehmen. Weil Geld schon in der nahen Zukunft an Wert verliert, während die Preise ihrer Waren mit der Inflation steigen. Geld ist inflationsgefährdet, knappe reale Waren nicht.

Wenn man es genau betrachtet, behandelt der Markt Geld selbst wie eine Ware. Eine Ware, die Geld offensichtlich über Jahrhunderte auch war. Nämlich solange es gedeckte Währungen gab, zum Beispiel durch Gold. Eine gute Geld-Ware, die knapp ist kann man jederzeit ohne Verluste weiterverkaufen (gute Geldmünzen). Für eine Geld-Ware von der ich bereits sehr viel habe, von der auch andere sehr viel haben, weiß jedes Kind, das man für diese Ware keine Abnehmer mehr finden kann (schlechte, gestreckte Geld-Münzen, z.B. mit weniger Gold). Mit Whisky und Zigaretten versteht diese Argumentation jeder, auch mit gebrauchten Autos. Dass sich jegliches Geld aber über Jahrtausende ganz genauso verhielt und auch zukünftig so verhalten wird, ist den meisten Menschen nicht klar.

Deshalb gilt alles was für reale Waren, die im Übermaß vorhanden sind, damit genauso auch für den Dollar. Weil so viele Dollar im Umlauf sind, und zu viele Leute bereits zu viele Dollar haben, werden sie diese Dollar jetzt lieber in andere reale Waren (Autos/Öl/Nickel/Gold/Silber) oder andere Geld-Waren (Yuan/Rubel) umtauschen. Immer weniger werden aber Warenbesitzer ihre Waren in Dollar tauschen wollen. Weil alle merken, dass die Dollar-Ware wegen des hohen Dollar-Umlaufs immer unbeliebter wird.

Jetzt erklärt sich, warum die USA in die für Russland gegrabene Grube fallen werden. Denn durch die Sanktionen wird die Nachfrage nach Dollar drastisch absinken. Russland kann nicht mehr mit Dollar handeln. Aber auch andere Länder werden erkennen, dass ihnen dieselben Konsequenzen drohen könnten, wie den Russen. Sie werden auch anfangen den Dollar zu meiden. China und reiche Chinesen muss man da wohl als erstes nennen. Aber auch die Eliten der Öl-besitzenden Staaten im Nahen Osten, allen voran Saudi-Arabiens.

Natürlich bricht die Dollar-Nachfrage jetzt nicht sofort völlig zusammen, aber die Anbieter werden sicherheitshalber mehr Dollar für ihre Waren und Rohstoffe verlangen und so werden die Preise weiter steigen. Was aber alle reichen Amerikaner, letztlich alle Reichen weltweit vor das Problem stellt, dass ihre Dollar Ersparnisse, z.B. sämtliche Anleihen die in Dollar gezeichnet wurden, weiter an Wert verlieren werden. Sie werden deshalb anfangen Teile dieser Dollar-Papiere abzustoßen, um andere, reale Waren oder andere Währungen zu kaufen. Was deren Preise (in Dollar bewertet!) erhöhen wird und alle Dollar-Sparguthaben weiter entwerten wird. Denn jeder Anleihenhalter der seine Anleihe heute verkauft, bekommt schon jetzt nur noch zehn Prozent weniger Waren für die Dollars, als er noch vor zwei Jahren bekommen hätte. Ein Effekt, den es seit Gedenken der heutigen Menschen nur einmal vergleichbar gab, als der FED-Vorsitzende Paul Volcker 1980 sehr plötzlich die Zinsen extrem erhöht hatte. Damals gab es aber noch sehr viel weniger Anleihen als heute, weil der Dollar-Umlauf sehr viel niedriger lag und damals noch die Realwirtschaft dominierte, nicht die Finanzwirtschaft wie heute. Außer in diesem einen Fall wurden die Verluste der Anleihenhalter stets sehr vorsichtig dosiert und sobald es kritisch wurde sogar durch Zinssenkungen in Gewinne verwandelt.

Wenn sich die Inflation weiter erhöht, werden die Verluste der Sparer umso größer werden. Auch wenn die Inflation länger anhält. Denn der Verlust tritt ja Jahr für Jahr immer wieder ein. Nach zwei Jahren mit jeweils zehn Prozent Inflation liegt der Verlust des Anleihenhalters schon bei zwanzig Prozent.

Die Schuld an der Inflation auf Putin zu schieben hilft nicht

Wenn Biden und seine Administration denken, sie können die Ursache der Inflation mittels des Ukraine-Krieges jetzt Putin anhängen, dann mögen sie damit Recht haben. Der normale amerikanische Wähler wird ihnen das zunächst einmal glauben und der patriotische Amerikaner erst recht. Die Dummheit deshalb taktisch und aktiv auf russisches Öl zu verzichten und damit die Inflation noch weiter anzuheizen, bestätigt die kolossale Dummheit der „US-Eliten“. Das Wort „Eliten“ schmerzt in diesem Zusammenhang bereits beim Schreiben. Denn was werden die Anleihenhalter dazu sagen. Für sie ist der Schuldigen nämlich egal, es zählt nur der finanzielle Verlust.

Um es anschaulicher zu machen, könnte man es wie folgt sehen: Die Feuerwehr, die einen riesigen Waldbrand löscht hat den Brandstifter namens Putin gefunden und sie haben den Ärmsten öffentlich als Schuldigen präsentiert. Anstatt einfach normal weiter zu löschen, zünden die Feuerwehrleute selbst noch weitere zusätzliche Waldstücke an, nur um ihre Lösch-Aktion noch heldenhafter aussehen zu lassen. Was meinen sie, werden die Waldbesitzer oder deren Versicherungen sagen?

Denen ist es völlig egal, warum der Wald verbrannt ist. Verbrannt ist verbrannt. Genauso geht es den Anleihenhaltern, Verlust ist Verlust, egal ob das Gelddrucken der FED oder „Putins Krieg“ der Schuldige ist. Letztlich werden die Anleihenhalter nämlich erkennen, dass Putin keinesfalls schuld ist, sondern die von der US-Regierung eingeführten Sanktionen. Nur diese erzeugen die dauerhaften Störungen im freien Warenverkehr. Ein Beispiel ist der unnötige Verzicht auf den Kauf russischen Öls, der zu zusätzlichen Preiserhöhungen und damit zu zusätzlichen Verlusten führen muss. Genau, wie die Versicherung der Waldbesitzer, die Feuerwehr als zusätzlichen Brandstifter ermitteln wird, werden die Anleihenhalter die US-Regierung als Ursache erkennen. Die Versicherungen werden versuchen sich zivilrechtlich von den Feuerwehrleuten entschädigen zu lassen. Das wird bei der US-Regierung nicht funktionieren. Sie kann höchstens noch mehr leistungslose Dollar anbieten, von denen alle so oder so schon viel zu viele haben.

Bevor die geschädigten Versicherungen den Waldbesitzern weitere Versicherungsleistungen anbieten, werden sie zumindest verlangen, dass die Führungsebene der regionalen Feuerwehr ausgetauscht wird, damit ein mutwilliges Anzünden der Wälder zukünftig unterbleibt. Sollte es dazu nicht kommen, werden die Versicherungen wohl auf das Geschäft mit den Waldbesitzern eher verzichten. Genauso werden einige US-Anleihenhalter denken. Auch weil deren Lage leider viel schlechter ist als die der Versicherungen. Die Verluste der Versicherungen standen mit dem Ende der Waldbrände fest. Die der Anleihenhalter stehen erst dann fest, wenn sie alle Anleihen verkauft und die erhaltenen Dollar in andere Waren oder Währungen umgetauscht haben. Und die US-Eliten lassen sich nicht austauschen wie die Leitung einer regionalen Feuerwehr. Selbst wenn bei den Zwischenwahlen im November die demokratische Partei massiv verlieren würde, wird das an der Politik der USA nichts ändern. Das haben die vergangenen Jahrzehnte mehr als deutlich bewiesen.

Alle Sparer haben das Risiko eines Totalverlusts

Für die Anleihenhalter und andere Sparer sind die Probleme noch aus anderen Gründen viel größer als für die Versicherungen. Die Versicherungen werden ihre Verluste durch die Waldbrände ausgleichen, indem sie ihre Versicherungsprämien erhöhen. Wenn die Waldbesitzer nicht zahlen wollen oder können, entsteht für die Versicherung kein weiteres Risiko. Nur die Waldbesitzer stehen halt ohne Versicherungsschutz da.

Die US-Anleihenhalter wissen bereits, dass sie die Prämien nicht werden erhöhen können. Die meisten Schuldner haben trotz Nullzinsen seit Jahren keine nennenswerten Gewinne gemacht. Keinesfalls werden diese Schuldner von einen auf den anderen Tag statt null Prozent plötzlich entsprechend der Inflation zehn Prozent Zinsen zahlen können. Damit steht die wirtschaftliche Existenz des Schuldners auf dem Spiel und es geht nicht nur um die jährlichen Wertverluste, sondern es geht plötzlich um den schlagartigen Totalverlust des gesamten verliehenen Kapitals. Es geht also bei allen privaten Schuldnern nicht nur um den jährlichen Verlust durch Inflation, sondern den schlagartigen Verlust des gesamten Kapitals. Das gilt auch für Aktienbesitzer, wenn die Aktiengesellschaft pleite geht, und für jeden Sparbuchbesitzer, wenn die Bank erst pleite ist. Nur Sachwerte bleiben dann erhalten.

Jeder Anleihenhalter, der den Dollar-Bereich jetzt nicht verlässt, verhält sich so, als würden die Versicherungen, um keine Verluste aus dem laufenden Prämien-Geschäft zu haben, den Waldbesitzern anbieten, das ungeerntete Holz ihrer Wälder (nicht die Grundstücke!) jetzt sofort komplett zu normalen Marktpreisen aufzukaufen. Nur damit die „armen Waldbesitzer“ das Brand-Risiko nicht länger tragen müssen. Was natürlich keine Versicherung je machen wird.

Was jedem Leser hier hoffentlich klar geworden ist, wird den meisten Anleihenhaltern in den nächsten Wochen auch immer klarer werden. Denn was den meisten Menschen nicht so klar war, die US-Schuldner (Staat oder privat) bezahlen stets nur mit US-Dollar. Und das wäre so, als würden die Waldbesitzer mit ungeerntetem Holz bezahlen. Was kein weiteres Risiko war, weil das Holz bereits erntefähig, also verkäuflich war. Was genau beim Dollar in sehr naher Zukunft immer weniger der Fall sein wird. Man kann sich das bildhaft so vorstellen, dass bis Ende 2019 stets nur mit 200 Jahre altem Holz gezahlt wurde, was sofort geerntet und verkauft werden konnte und dadurch seinen sicheren Wert hatte. Ende 2020 gab es zum Zahlen nur noch 190 Jahre altes Holz. Man muss es noch zehn Jahre wachsen lassen, um den vollen Wert am Ende zu kennen, oder kann es alternativ sofort mit starken Verlusten verkaufen. Seit Ende 2021 zahlen die Waldbesitzer mit immer jüngerem Holz. In wenigen Monaten werden sie bereits versuchen – nein gezwungen sein – Neu-Anpflanzungen zu verkaufen, die noch gar nicht stattgefunden haben. Aus diesem Holzgeschäft, das wird wirklich jedem Leser sofort klar sein, sollte man sich wohl besser heraushalten.

Wie lange es dauern wird, bis demselben Leser klar wird, dass man sich auch aus dem Dollar-Geschäft besser heraushalten sollte, ist die spannende Frage. Nur mit jedem einzelnen Menschen, der das früher erkennt und dann den Dollar-Raum verlässt, wird die Inflation stärker und die Lage der verbleibenden Dollar-Halter schlechter. Wir haben eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale vor uns, die einmal durch zu hohe Inflation in Gang gesetzt, durch nichts mehr aufzuhalten ist.

Gewalteskalation im Innern der USA

Es bleibt neben der deflationären Variante aus 2008 und der gerade geschilderten inflationären Variante eine dritte und letzte Variante, die ebenfalls zum Zusammenbruch führen kann. Die gesamte US-Wirtschaft ist inzwischen auf einen massiven Zustrom von „frischem Geld“ angewiesen, was leistungslos erzeugt wird. Wenn dieser Zustrom ausbleibt, wird die Verarmung durch steigende Preise, massiv zunehmen. Den Menschen der verarmten Regionen innerhalb der USA wird schlicht und einfach das Geld fehlen, um weiterhin wie bisher zu leben. Für die ohnehin schon Verarmten wird selbst die Beschaffung von Lebensmitteln und Energie schwierig und immer häufiger unmöglich werden. Die US-Regierung kann, wie bereits während der Pandemie, versuchen diese Verarmungswelle mit der Verteilung von mehr leistungslosen Dollars auszugleichen. Das würde allerdings die Inflation weiter anheizen. Und es würde immer mehr Anleihenhalter davon überzeugen, den Dollarraum zu verlassen. Also wird die Regierung die Verarmung wohl hinnehmen, in der Hoffnung, dass die Menschen Putin die Schuld an ihrem Hunger geben werden. Hunger aber macht aggressiv und so wird sich die Sicherheitslage in den USA weiter verschlechtern. Selbst Hungeraufstände, wie wir sie aus arabischen Ländern kennen, werden denkbar. Vielleicht werden auch die Menschen innerhalb der USA erkennen, dass der Dollar ihre Probleme nur weiter verschärft. Denn diese ach so kaufkräftigen Dollar sind zwar überall auf der Welt im Übermaß vorhanden, nur in den verarmten Regionen der USA selbst fehlen sie eben bereits seit Jahrzehnten. Weil dort eben wegen der Überbewertung seit Jahrzehnten nichts mehr produziert werden kann, verschwinden alle künstlich injizierten Dollar sofort wieder nach Asien oder in die Küstenregionen der USA. Aktuell durch die gestiegenen Preise noch viel schneller als je zuvor. Eine stark abgewertete neue Regional-Währung würde es den verarmten US-Bürgern prinzipiell wieder erlauben eigene Waren herzustellen und eine neue, eigene regionale Lebensgrundlage aufzubauen. Die Frage ist nur, ob insbesondere die jüngere Generation dazu überhaupt noch in der Lage wäre. Weil das lokale Bildungssystem weder die dafür notwendigen Kenntnisse noch die mentale Stärke vermitteln konnte. So dass man sich dort statt der vormaligen berühmten amerikanischen Selbständigkeit und Freiheit immer öfter eine dauerhafte und noch höhere Alimentation durch Washington wünscht. Was Washington aber mit Rücksicht auf die Anleihenhalter nicht leisten kann, um den Dollar eben nicht weiter zu gefährden. Ein Entlassen der verarmten Regionen aus dem Dollar kann sie aus denselben gründen ebenfalls nicht zustimmen. Eine absolut festgefahrene Situation.

Warum nur noch wenige Monate?

Die von der westlichen Welt verabschiedeten Russlandsanktionen erzeugen Lieferprobleme. Lieferprobleme sind der unausweichliche Grund für Preissteigerungen und Preissteigerungen sind der Grund für weitere Preissteigerungen. Weil, wie wir oben gesehen haben, Menschen mit Dollar-Sparguthaben aus dem Dollar in andere Waren umschichten müssen, um ihren Wohlstand irgendwie zu sichern. Mit den Sanktionen bekommen wir so viele zusätzliche Gründe für Preissteigerungen, die in wenigen Monaten den Dollar zerstören werden. Denn die heutige Inflation ist anders als die Inflation in den 1970er Jahren. Damals war kurzfristig zu viel neues Geld über Kredite in den Umlauf gelangt und deshalb konnte Paul Volcker 1980 die übermäßige Geld-Vermehrung durch Zinserhöhungen bremsen. Zinserhöhungen sind heute völlig sinnlos, weil die meisten Dollar eben gar nicht mehr durch Kredite entstehen, sondern leistungslos durch die Anleihenaufkäufe der Notenbanken. Die aber nicht eingestellt werden können, weil alle westlichen Regierungen und das Bankensystem auf den Zustrom dieser Gelder angewiesen sind.

Der Dollar-Überschuss hat sich über die vielen Jahrzehnte angesammelt. Er muss gar nicht mehr aktuell produziert werden, sondern er wurde bereits über Jahrzehnte produziert, um genau jetzt seine zerstörerische Wirkung durch einen inflationären Kollaps zu entfalten. Die Reichen, die immer reicher wurden, hatten diese überschüssigen Dollar aufgenommen und von der Realwirtschaft ferngehalten. Deshalb kommt es heute genau nicht mehr auf ein paar wenige frische Dollar durch eine laufende Kreditvergabe der Geschäftsbanken an. Deshalb werden Zinserhöhungen nicht wie gewünscht wirken, denn das Übermaß an Dollar ist längst vorhanden. Es kommt nur darauf an, wie viel Verluste der einzelne Dollar-Sparer bereit ist hinzunehmen, bevor er anfängt zumindest Teile seiner Dollar-Investition umzuschichten und damit der Realwirtschaft zuzuführen. Dieses Umschichten steigert erst die Nachfrage nach Realgütern, und verstärkt damit den Waren-Mangel, was dann weitere Preiserhöhungen auslöst.

Als Nachtrag zum Original-Artikel: Die Verschuldung der USA liegt derzeit ungefähr bei 30 Billionen Dollar seitens des Staates, 15 Billionen Dollar seitens der Unternehmen und ca. 16 Billionen seitens der privaten Haushalte. Insgesamt also bei 61 Billionen Dollar. Hinzu kommen die Gläubiger aller weltweit in Dollar nominierten Schulden was weitere Billionen von Dollar sein werden. Die Steuereinnahmen der US-Regierung liegen bei 7 Billionen Dollar pro Jahr. Das Brutto-Inlandsprodukt bei ca. 20 Billionen Dollar. Bisher stand die gesamte wirtschaftliche Macht der Gläubiger seit vierzig Jahren (Ende des Volcker-Schocks 1980) unzertrennlich an der Seite der US-Regierung. Nämlich solange wie die Preise für Waren sowie Dienstleistungen und die Zinsen kontinuierlich gesunken sind. Das wird sich jetzt mit der einsetzenden Inflation und den geplanten Zinserhöhungen massiv ändern. Damit steht den US-Eliten plötzlich eine gigantische wirtschaftliche Macht entgegen, die ihr bisher stets zur Seite gestanden hat. Erste Anzeichen dafür sind, dass angeblich Saudi-Arabien darüber nachdenkt die Ölgeschäfte mit China in Yuan abzuwickeln.

Käme jedoch jemand auf die verrückte Idee, die lange zuvor übermäßig produzierten Dollar wieder einzusammeln, um den drohenden inflationären Kollaps in den nächsten Monaten noch zu verhindern, wird es genau wie bei einer Währungsreform zum sofortigen deflationären Kollaps der US-Regierung führen. Denn sofort könnte die US-Regierung weder Rechnungen noch Gehälter bezahlen. Wobei dieses Pleite-Risiko allerdings auch ohne den Entzug von Dollar besteht. Weil die US-Regierung, wie die Schuldenaufnahme der letzten Jahre gezeigt hat, auf einen enormen Zustrom an frischen Dollar angewiesen ist, der nun durch eine geänderte Geldpolitik der FED „angeblich“ nicht mehr kommen soll.

Die US-Regierung hat nach den selbstmörderischen Sanktionen nur noch zwei Möglichkeiten:

  1. Sie kann entweder durch Fortsetzung der bisherigen Geldpolitik im Inneren zahlungsfähig bleiben und damit die Inflation laufen lassen und in den nächsten Monaten die Kaufkraft des Dollars durch eine Hyper-Inflation zerstören, weil die Dollar-Sparer (Anleihenhalter) ihre Dollar in andere Waren oder Währungen umtauschen werden.
  2. Sie könnte die bereits zu viel vorhandenen Dollar dem Umlauf zum Beispiel durch eine Währungsreform entziehen, was aber eine sofortige Zahlungsunfähigkeit bedeuten würde.

Womit meine anfängliche These auf die inflationäre oder deflationäre Art bestätigen wird.

Ebenfalls als Nachtrag zum Original-Artikel: Wenn Regierungen früher in vergleichbare Situation kamen, dass Preissteigerungen auch durch ein Zurückhalten von Waren verstärkt wurden, konnten sie mit einer Zwangsbewirtschaftung der betroffenen Sektoren reagieren, um so die Preise wieder zu senken. Da die USA extrem viele Waren aus dem Ausland beziehen, insbesondere aus China, besteht auch dieser Ausweg leider nicht.

Die einzige Chance der US-Regierung den Untergang hinauszuzögern wäre die Rückkehr zur maximalen Freiheit gewesen. Dadurch hätte man schnellst möglich zu dem noch vor der Pandemie herrschenden Überangebot jeglicher Waren zurückkehren können. Nur dieses Überangebot an Waren hätte garantiert, dass die Preise wieder auf breiter Front gesunken wären. Weil die Maßnahmen genau gegenteilig waren, wird sich jetzt sehr rasch eine wesentliche Verschlechterung der Lage ergeben. Schon bei einer Inflationsrate von über 15 Prozent wird jegliches Auslöschen der Inflation extrem schwierig bis unmöglich werden. Ob schon bei 15 oder erst bei 20 Prozent die selbstverstärkende Abwärtsspirale ihren unaufhaltsamen Gang startet, ist dabei aus Sicht der aktuellen Sanktionsankündigungen bereits egal.

Wie fast immer in der Menschheitsgeschichte gehen wieder vormals sehr mächtige Herrscher am Unverständnis der Ware „Geld“ unter.

Letztlich vollzieht sich damit etwas, dessen Grundstein 1944 in Bretton Woods gelegt wurde. Es hat den US-Eliten 77 Jahre lang ein sehr bequemes, privilegiertes Leben erlaubt. Davon die letzten fünfzig Jahre ganz und gar unverdient. Das führt zwangsläufig zu einer Verdummung, die dann zu solchen Fehlern führt, dass Russland sanktioniert wird, und der Schaden daraufhin zum Untergang der USA selbst führt.

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Die Frage, die wir Europäer uns stellen müssen: Wollen wir freiwillig hinterherspringen oder sollten wir nicht sobald der Untergang absehbar ist unser Verhalten umstellen und die Freiheit wieder maximieren?

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Deflation und Inflation einfach erklärt

Inflation und Deflation entstehen in wirtschaftlichen Zyklen die aus der Herrschaft von Menschen über Menschen resultieren.

Geld ist die Bezeichnung für die Ware, die der lokale Machthaber als Abgabe verlangt. Heute sind das Euro-Banknoten, früher waren das einmal Gold, Kupfer, Zink, Eisen oder Gerste. Dieses Geld ist solange werthaltig, wie der Geldumlauf in guter Relation zur Kreditsumme und den Steuerforderungen steht.

Deflation

Mit spürbarer Deflation haben die Notenbanken der westlichen Welt seit dem Auftreten der Finanzkrise zu kämpfen, ohne dass sie dabei die Ursachen für diesen Effekt verstanden haben oder diese Ursache öffentlich zugeben wollen. Dabei ist es ganz einfach zu erklären. Dafür stellen wir uns kurz vor, wir hätten wieder Goldmünzen statt Euro oder Dollar. Jetzt betrachten wir zwei benachbarte Städte, A und B. Beide haben seit Jahren etwa eine gleiche Geldausstattung. In Stadt A wurde ein neues Produkt entwickelt, was enorm begehrt ist und was auch von Bewohnern der Stadt B viel gekauft wird. Wenn sich am Wirtschaftskreislauf sonst nichts ändert, werden die Goldmünzen in der Stadt A zunehmen und in der Stadt B abnehmen. Das kann so weit gehen, dass in der Stadt B sämtliche Geschäfte zum Erliegen kommen, weil gar keine Goldmünzen mehr vorhanden sind. Genau dieser Effekt lässt sich in der westlichen Welt seit Jahrzehnten beobachten. Es gibt wirtschaftlich erfolgreiche Regionen, wo sich das Geld konzentriert, in den Küstenregionen der USA oder in Deutschland innerhalb der Euro-Zone. Im Gegensatz wird das Geld in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien knapp, genau wie im Landesinneren der USA. Weil Euro und Dollar als Kreditgeld entstehen, können diese Kredite, wenn das Geld in der Region gar nicht mehr vorhanden ist, natürlich nicht zurückgezahlt werden. Deshalb gerieten die Banken in Griechenland in Schwierigkeiten und mussten mit deutschem Geld gerettet werden. Den Euros, die vorher frisch über Kredite entstanden waren und dann durch Einkäufe der Griechen in Deutschland nach Deutschland geströmt waren. Die US-Banken waren da geschickter und hatten die Subprime-Kredite mit gefälschten Wertgutachten der Ratingagenturen in alle Welt verkauft und die Anleger dieser Papiere mussten den überwiegenden Teil der Verluste tragen.

Was wir daran leicht erkennen können, Geld konzentriert sich, wenn die Räume mit derselben Währung zu groß werden und es einen freien wirtschaftlichen Austausch gibt. Diese Konzentrationsprozesse des Geldes führen über mittlere Zeiträume dazu, dass einige Regionen viel Geld verlieren. In der Folge wird in diesen Zonen das regionale Wirtschaften erst gebremst, um später dann quasi ganz zum Erliegen zu kommen, weil es schlicht kein Geld mehr gibt.

Damit Geld funktionieren kann, muss selbiges Geld im Währungsraum gleichmäßig verteilt sein und verteilt bleiben. Die Aufgabe Geld zu verteilen war, eine Aufgabe die der herrschenden Klasse zufiel seitdem man sich vom Naturalgeld (Getreide/Erze) verabschiedet hatte. Diese Aufgabe war nie leicht zu lösen und führte stets zum Untergang von Imperien, wenn die regierten Gebiete zu groß wurden. Die Imperien Portugals, Spaniens, Frankreichs und England sind daran genauso gescheitert wie zukünftig die USA und die EU daran untergehen werden. Das heutige US-Imperium hat gegenüber den früheren Imperien einen riesigen Vorteil, es verwendet erstmals ein Geld, was die Banken aus dem nichts schöpfen können, was aber trotzdem werthaltig ist. Niemals war deshalb die Geldverteilung so einfach, wie in den zurückliegenden 80 Jahren und niemals zuvor konnte die Welt deshalb eine solch enorme Ausweitung der Wirtschaft erleben, wie dies seit 1945 der Fall war. Wobei fossile Energieträger bei der Ausweitung der Wirtschaft ebenfalls eine maßgebliche Rolle gespielt haben. Trotzdem wäre dieser Wachstums-Effekt mit einer Goldwährung viel schneller zum Erliegen gekommen, weil vielen wirtschaftlich schwachen Regionen, das Gold längst ausgegangen wäre und in diesen Regionen keine wirtschaftliche Entwicklung mehr hätte stattfinden können. Ohne Kreditgeld wären allerdings auch niemals die inzwischen Jahrzehnte andauernden Defizite in der Leistungsbilanz der USA denkbar gewesen. Weil dadurch viel Geld ins Ausland abfloss fehlte es natürlich im Inland. Und auch hier muss immer bedacht werden, jeder Dollar war bis 2008 durch Kredit entstanden. Es gab also einen Schuldner, der diesen Dollar zwecks Tilgung früher oder später beschaffen und bei seiner Bank abliefern musste. Was zunehmend schwieriger wird, wenn sich viel Geld in anderen Regionen oder gar im Ausland befindet.

Weil es weltweit extrem viele Dollarschuldner gibt ist die Nachfrage nach Dollar besonders hoch und der Dollar stark überbewertet. Was den Amerikanern lange eine übermäßige Kaufkraft sicherte aber im Gegenzug die vollständige Deindustrialisierung erzeugte, denn durch den überbewerteten Dollar konnten keine preislich wettbewerbsfähigen Produkte für ausländische Märkte mehr produziert werden. Was vielen Regionen Amerikas das Geldverdienen sehr erschwerte und zu enormer Verarmung geführt hat. Was die Regierung versuchte wenigstens teilweise durch diverse Sicherheitsbehörden (Militär, CIA, NSA, Homeland Security) abzufedern, die mit exponentiell zunehmenden Staatsschulden finanziert werden müssen.

Deflation ist ein selbst verstärkender Prozess, denn Geldmangel begrenzt die wirtschaftliche Aktivität und erzeugt Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit erzeugt Geldmangel.

Deflation ist eine Krise der Nachfrage-Seite, die am Ende stets zum Kollaps jeglicher Nachfrage gegen Geld führen würde. Soweit kann es aber heute nie mehr kommen, denn lange bevor es keine Waren-Nachfrage mehr gibt zeigt sich ein anderes Problem. Denn seit Kreditgeld genutzt wird, können bereits vor dem Nachfragekollaps zu viele Kredite nicht mehr bedient werden. Deshalb erleben wir vor dem allgemeinen Wirtschaftsstillstand einen (drohenden) Kollaps der Banken, wie man zuletzt an der Finanz- und an der Griechenlandkrise sehen konnte.

Geld begrenzt durch seine eigenen Gesetze die Macht der Mächtigen. Ein Welt-Geld wird niemals gut und lange funktionieren. Alle Großreiche, werden immer untergehen und das ist ein göttlicher Segen, weil die Beherrschung von Menschen durch Menschen dadurch immer wieder beendet wird.

Deflation ist eine Krise der Geldverteilung.

Inflation

Seitdem es Banknoten gibt, schöpfen Banken Geld (Kreditgeld genannt) und mit schlecht organisiertem Kreditgeld gab es ca. alle 70 Jahre Solvenz Krisen. Immer wieder konnten die Schuldner aufgrund des unter „Deflation“ beschriebenen Prozesses, die Kredite nicht mehr zurückzahlen und in der Folge gingen die Banken in großer Zahl pleite. Anfang der 1930er hatten Regierungen die letzte Krise dieser Art mit Sparmaßnahmen noch verschärft. Diesen Fehler wiederholt man heute nicht wieder.

Wenn Herrscher einer Deflation entgegenwirken wollen, müssen sie aktiv in die Geldverteilung eingreifen. Dafür gibt es bisher keine praktischen Erfahrungen und die theoretischen Erkenntnisse sind eher dünn. Wenn die Regierungen dabei unvorsichtig vorgehen, kommt es zu eine Überversorgung mit Geld, die zu Preissteigerungen führen. Die Preissteigerungen sind ein Selbstheilungssystem des Geldes. Ein zweites Geldgesetz, was bis heute weitgehend unverstanden ist.

Geld funktioniert nur dort, wo es auf Seiten der Anbieter von Leistungen knapp ist. Es kommt ausdrücklich NICHT auf das Geld der Sparer an, solange die ihr Geld NICHT oder nur NICHT STÄRKER als sonst in die Realwirtschaft umschichten, sprich ausgeben. Deshalb haben auch die Geldschöpfungen der Zentralbanken vor der Corona-Pandemie keine Schäden am Geldsystem angerichtet. Solange nur die Sparer mit mehr Geld ausgestattet wurden, also die Reichen immer reicher gemacht wurden und werden, bleibt das System stabil. Wenn aber die Armen mehr Geld in die Hände bekommen, wird es ganz schnell kritisch, denn sie werden das Geld ausgeben und es sammelt sich bei den Leistungs-Anbietern.

Kommt in einzelnen Sektoren auf Seiten der Anbieter mehr Geld zusammen als benötigt wird, steigen die Preise. Werden bei diesen Anbietern Leistungen nachgefragt, bieten sie diese nur an, wenn es für sie ein (besonders) lohnendes Geschäft ist, also mehr Gewinn abwirft als normal. Sehen kann man das sehr gut bei Top-Managern die Topgehälter einstreichen, weil sie eigentlich gar nicht arbeiten müssen. Und auch die großen, erfolgreichen Konzerne verlangen Preise, die rational nicht begründbar sind. Sie können den Abnehmern stets besonders hohe und den Lieferanten stets besonders niedrige Preise abpressen. Apple-Produkte sind zum Beispiel völlig überteuert, aber es gibt genug Leute, die trotzdem gerne die überteuerten Produkte kaufen und so weiter für enorme Gewinne sorgen. Klar kauft Apple dort ein, wo es am billigsten ist, denn Konzerne können sich den billigsten Lieferanten in aller Ruhe aussuchen, weil Lieferanten solange leichte Deflation herrscht Schlange stehen (müssen). Denn für die meisten Betriebe ist Geld knapp und sie müssen Kredite tilgen und ihre laufenden Kosten decken. Deshalb sind sie auf jeden Auftrag angewiesen.

Inflation enthält wie die Deflation auch eine selbstverstärkende Komponente. Höheres Vermögen, kann höhere Preise verlangen und verdient so mehr Geld. Das gilt auch für Arbeitnehmer, wenn diese erst einmal knapp geworden sind. LKW-Fahrer und Handwerker erleben gerade diese Effekte, die beiden Berufsgruppen nach Jahren der Ausbeutung zu gönnen wären.

Schwierig wird es, wenn die Anbieter von Rohstoffen und insbesondere von Lebensmitteln in die Position geraten, dass sie die Preise anheben können. Hunger sprengt Gesellschaften ganz schnell. Besonders durchschlagend und problematisch sind jegliche Preiserhöhungen im Energie-Sektor. Der Energie-Anteil ist in fast allen heutigen Produkten sehr hoch. Sowohl in der Herstellung als auch bei der Beschaffung der Vorprodukte und der Verteilung der Endprodukte sind die Transportkostenanteile inzwischen hoch. Sie konnten nur durch sehr geschickte Mengenbündelung auf erträglichem Niveau gehalten werden.

Wenn Kosten auf breiter Front steigen, hat das Auswirkungen auf die Endverbraucher. So wird der Konsum zurückgehen. Was aber nicht automatisch die Anbieter trifft, die Preise gerade erhöhen konnten. Deshalb wird durch Nachfragerückgang eine einmal in Gang geratenen Inflation nicht mehr automatisch gestoppt, sondern es werden Teile der bislang funktionierenden Wirtschaft wie von Krebs zerstört, indem bislang funktionierende Sektoren nicht mehr genug Geld bekommen, obwohl sie die Preise sogar gesenkt hatten. Sehr schön erkennt man die Kettenreaktionen von Inflation, wenn sie einmal in Gang gesetzt wurde. Energie wird teurer, Dünger wird teurer. Die Bauern düngen weniger, die Erntemengen fallen, die Preise für Lebensmittel steigen.

Inflation, warum sie diesmal zum Kollaps führen wird.

Anders als in den 1970er Jahren ist die Geldmenge heute riesig. Denn es gibt viele Sparer mit insgesamt riesigen Geldvermögen, was bei der Inflation in den 1970er Jahren nicht der Fall war. Wenn die ersten dieser Sparer feststellen, dass die von ihnen gesparte Ware „Geld“ aus ihrer Sicht zu stark an Wert verliert, dann werden sie ihr gespartes Geld in andere Waren umtauschen, die ihnen langfristig als werthaltiger erscheinen. Nur steigt damit die Nachfrage nach diesen Waren stärker an und es verstärkt sich der oben beschriebene Effekt. Es sammelt sich sehr viel mehr Geld bei den Anbietern derartiger Waren. Was in der Folge dann dazu führt, dass auch diese Anbieter das Geld nicht mehr so gerne annehmen werden und lieber ihre Waren behalten, es sei denn sie bekommen deutlich mehr Geld für dieselben Waren. Wenn also die Sparer ihr Geld anfangen in Waren zu tauschen, werden sie die Inflation massiv steigern. Was dann aber die Ware „Geld“ für noch mehr Sparer noch unattraktiver macht und deshalb werden mit einer Verstärkung der Inflation noch mehr Sparguthaben, aus den Geld-Bereichen in die Warenbereiche der Realwirtschaft umgeschichtet werden. Das kann ganz schnell dazu führen, dass viele Waren für die normale Bevölkerung gar nicht mehr zu bekommen sind. Entweder werden sie zu teuer oder erst gar nicht mehr angeboten. Sie verschwinden einfach vom Markt.

Wenn Leistungen stärker nachgefragt werden als das Angebot erlaubt, werden die Anbieter die Preise erhöhen, um möglichst hohe Gewinne zu erzielen aber auch um dadurch eine optimale Verteilung der knappen Güter zu erreichen. Denn es bekommt der die knappe Ware, der sie wirklich am dringendsten benötigt, der Kunde, der bereit ist den höchsten Preis zu zahlen. Das Problem ergibt sich aus einem selbstverstärkenden Prozess, der einsetzt, wenn es einmal zu einer Knappheit gekommen ist und die Preise am Steigen sind. Die Anbieter von Waren benötigen dann kein Geld mehr oder nur noch weniger zusätzliches Geld als sie bereits haben. Sie können es sich leisten weniger Waren zu verkaufen, was ohnehin passieren wird, wenn die Preise erhöht werden. Weil bei höheren Verkaufspreisen aber die Erlöse höher sind, bleibt der Geldüberschuss erhalten und es ergibt sich kein Grund die Preise wieder zu senken.

Haben einzelne Anbieter zu viel Geld oder knappe Waren, die jederzeit sehr leicht in Geld getauscht werden können, gibt es keinen wirtschaftlichen Druck ihre Leistungen sofort gegen Geld abzugeben. Solange diese Anbieter ihre Ausgaben decken können, werden sie die Waren nur zögerlich in Geld umtauschen. Denn bei weiter steigenden Preisen, werden sie für die später verkauften Waren noch mehr Geld bekommen. Also lohnt sich das Zurückhalten der Waren. Wenn dann ein Mangel an Produkten entsteht, für die es eine übergroße Nachfrage gibt, müssen die Abnehmer aus Sicherheitsgründen, um nicht ohne die benötigten Waren dazustehen, Lagerbestände aufbauen, was die Nachfrage zusätzlich verstärkt. Lagerhaltung ist in einem Inflationsumfeld nämlich bei weitem nicht so nachteilig, wie das lange Zeit in dem deflationär geprägten Umfeld seit Beginn der 1980er Jahre der Fall war. Wer in einem inflationären Umfeld günstig eingekaufte Vorprodukte hat, kann seine Endprodukte auch günstiger anbieten.

Inflation ist eine Krise der Angebots-Seite bei der die Anbieter keinen Grund sehen ihre Waren gegen die Ware „Geld“ zu tauschen. Sie ziehen es vor ihre Waren / Leistungen zu behalten oder nur gegen höhere Preise abzugeben.

Auch hier sieht man wieder die große Gefahr einer sich selbst verstärkenden Krise. Geld ist eine Ware, deren richtige Verteilung enorm schwierig zu erreichen ist. Und große Währungsgebiete machen diese Aufgabe ganz und gar unmöglich. Zinserhöhungen für das gesamte Währungsgebiet, was die Notenbanken stets als Instrumente gegen die Inflation genutzt hatten, sind natürlich bei diesem hohen Verschuldungsstand kein taugliches Mittel mehr. Sie sind völlig unsinnig, wenn die Inflation gar nicht aufgrund einer zu hohen Kreditvergabe entstanden ist, wie in den 1970ger Jahren. Dieses Mal liegt die Inflation nur an den politischen Geldverteilungsfehlern während der Corona-Pandemie. Jegliche Zinserhöhungen werden die wirtschaftlich schwachen Regionen stark treffen und im besten Fall nur dazu führen, dass die oben geschilderten Deflationsprobleme auf einem höheren Preisniveau wieder entstehen. Außerdem entwerten Zinserhöhung alle Sparguthaben in Anleihen, was zu deren oben geschilderter Umschichtung führen könnte, welche die Inflation dann wegen der Zinserhöhungen anheizen würde.

Herrschaftsgebiete die zu groß sind werden immer kollabieren. Vor einer Weltregierung müssen wir uns deshalb nicht fürchten, denn ihre Macht wird sie wegen der Geldverteilungsprobleme nicht lange erhalten können.

Welche Auswirkungen ein Kollaps des Geldsystems haben kann

Was Regierungen noch nie verstanden haben ist, dass ihr Geld in zwei Richtungen von einem sich selbst verstärkenden Krisenszenarien bedroht wird, die beide sehr schnell in einem Kollaps enden können. Kollabiert das „Geld-System“ einer Regierung ist die Herrschaft der Herrschenden beendet, weil in diesen Zeiten für fast alle Menschen existenzbedrohende Zustände entstehen müssen, die sich in der Vergangenheit stets mit einer ungeheuren Wucht gegen die vormals Herrschenden entladen haben.

Was wir aber fast alle noch nicht verstanden haben, ist viel schlimmer als dieses „Hängt die Regierenden“ Szenario. Denn diese einfache Umsturz-Szenarien konnten den Durchschnittsmenschen weitgehend egal sein. Denn sie konnten selbige, zwar stets stark verarmt, aber anders als die Regierenden fast immer überleben. So geschehen in den letzten 2000 Jahren, wenn mal wieder eine Gesellschaftsform kollabieren musste. Aber, und jetzt kommt ein wichtiges „aber“, nicht immer in der Menschheitsgeschichte haben die Bevölkerungen den Gesellschaftskollaps überleben können. Immer dann, wenn die Verstädterung sehr stark vorangeschritten war und mit ihr die Arbeitsteilung hoch und der Selbstversorgungsgrad niedrig waren, führte der Gesellschaftskollaps auch zu einem Zivilisationskollaps. Bei solch einem Zivilisationskollaps geht dann durch das Aussterben sehr sehr vieler Menschen das angesammelte Wissen der Gesellschaften soweit verloren, dass die Übrigbleibenden sich praktisch in der Bronze-Zeit wiederfanden. Nur ohne das entsprechend angepasste Wissen sind die Menschen der feindlichen Umwelt schwerlich gewachsen und können dann vollständig aussterben. Die Majas sind ein Beispiel für so einen Untergang.

Hier in Deutschland werden den nächsten Gesellschaftskollaps keine zehn Prozent der Bevölkerung überleben. Bei der letzten Geldkrise in den 1930ern waren 75% der Menschen in den überlebensnotwendigen Bereichen (überwiegend Lebensmittelproduktion und -Verteilung) beschäftigt, so dass die Arbeitslosigkeit nur bei 20 bis 25% lag. Heute würden sehr schnell nur noch die Bauern, das Lebensmittelhandwerk, Reparatur-Unternehmen und Energieversorger sowie Sicherheitsunternehmer wirklich Nachfrage erleben. Aber aus zwei Gründen werden auch diese Berufsgruppen nach kurzer Zeit allenfalls für das eigene Überleben arbeiten. Erstens weil es stets weniger zahlungsfähige Kunden gibt und zweitens, weil die Sicherheitsrisiken für alle, bei denen noch etwas zu holen ist, ständig ansteigen.

Wenn wir Menschen nicht sämtliche zivilisatorischen Gewinne der letzten Jahrzehnte verlieren wollen, müssen wir uns dringend und zeitnah über Bekämpfung der Ursachen dieser immer wieder auftretenden Zusammenbrüche Gedanken machen.

Nachträge:

Warum Geld seinen Wert als Ware hat, kann hier bei den Grundlagen nachgelesen werden.

Mehr zum möglichen Untergangszenario findet man hier bei den Grundlagen.

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Herrschaft schadet immer, auch demokratische!

Die Menschheit muss Herrschaft überwinden, auch demokratische, und zwar möglichst schnell.

Herrschaft gibt es seit tausenden von Jahren. Sie ist die Grundlage jeglicher Zivilisation. Herrschaftslose Gesellschaften konnte es bislang nicht geben, weil wir die Theorie von Zivilisation und Herrschaft nicht verstanden hatten. Deshalb ist auch der Kommunismus gescheitert, dem ein solcher Ansatz zu Grunde lag.

Wenn wir die Theorie der Zivilisation berücksichtigen, wird eine herrschaftsfreie Zivilisation machbar. Warum jede Form von Beherrschung am Ende zu Unterdrückung führt, dann abgelöst wird und durch eine neue Herrschaft ersetzt wird, soll im Folgenden erklärt werden. Dass in unserer aktuellen Herrschaftsform gerade die Freiheit der Bürger verloren geht, ist wohl unübersehbar.

Hier soll noch einmal wiederholt werden, wie Herrschaft entstanden ist. Was schon im Beitrag: „Freiheitskämpfer gesucht, Strategie hier nachzulesen“ stand.

Seit tausenden von Jahren haben sich Menschen unterschiedlicher Territorien immer wieder auf den gleichen Konsens geeinigt, der unsere Gesellschaften seitdem in zwei Klassen einteilt:

  1. die herrschenden Mafiosi und
  2. die beherrschten Untertanen.

Die Herrscher schützen die Untertanen vor äußeren und inneren Bedrohungen, und die Untertanen zahlen im Gegenzug dafür Abgaben. Wird die Zahlung seitens der Untertanen versäumt, folgt eine Bestrafung durch die Herrscher.

Diese Entwicklung begann, als die menschliche Population so groß wurde, dass es einige Menschen gab, die ihr Leben damit bestreiten konnten, nicht länger selbst für ihren Unterhalt zu sorgen, sondern andere zu berauben. Irgendwann war jedoch der Zeitpunkt erreicht, an dem diese Strategie von so vielen Menschen genutzt wurde, dass nichts mehr zu rauben übrigblieb, weil stets schon andere Räuber da waren. Einige schlaue Räuber fingen daher an, eine andere Strategie zu entwickeln und ihre potenziellen Opfer nicht auszurauben, sondern zu schützen. Natürlich geschah dies aber nicht aus Menschenliebe, sondern aus Eigeninteresse. Die Überlegung ist simpel: Nur dann, wenn die potenziellen Opfer vor den Raubüberfällen anderer Banden geschützt waren, können sie die Dinge produzieren und bereithalten, die man selbst ja von ihnen haben will. Ein kluger Räuber schützt seine Opfer also, um sie noch besser für sich selbst nutzen zu können. Auf diese Weise wurde der Zivilisationspakt geboren, der die Menschen in zwei Klassen unterteilte: die herrschenden Räuber und die beschützten Untertanen.

Nun könnte man sich fragen, weshalb dies als Zivilisationspakt bezeichnet wird und nicht als ausgeklügelte Raubstrategie. Der Grund dafür liegt darin, dass durch diese Entwicklung die mit dem Raub einhergehende direkte physische Gewalt durch einen abstrakten Zwang ersetzt wurde. Anstatt ihre Opfer „nur“ von Zeit zu Zeit auszurauben, machten die Herrscher sie sich zu dauerhaften Untertanen. Und anstatt mit Gewalt Raubgut zu erpressen, ließen sie ihnen ihre Freiheit, solange sie nur die verlangten Abgaben zahlten. Es ist kein Zufall, dass wir dieses Abgabegut umgangssprachlich auch als Schutzgeld bezeichnen. Denn das, was wir heute als Steuer bzw. als Geld kennen, ist nichts anderes als das Schutzgeld, das wir an unsere Herrscher zahlen.

Seit Entstehung des Zivilisationspakts herrschen verschiedene Mafia-Gruppen in unterschiedlicher Art und Weise über die Untertanen ihres jeweiligen Territoriums, das wir heute als Staatsgebiet bezeichnen. Früher war eine Form der Herrschaft die Monarchie, heute ist es die Demokratie. Mit der Demokratie wurde die Beherrschungsform etwas komplizierter – anstelle eines absoluten Königs, der auf Lebenszeit regiert, konkurrieren die demokratischen Mafia-Gruppen innerhalb der festgelegten Territorien um Herrschaftszeit –, aber das Prinzip blieb dasselbe. Wir werden also heute von einer Gruppen-Rotations-Mafia regiert; einer Mafia, die sich strukturell aus der Sicht von uns Untertanen in keiner relevanten Hinsicht von anderen Herrscherklassen früherer Zeiten unterscheidet.

Herrschaft ist ein zyklischer Prozess

Herrscher kommen und gehen. Sie werden entweder vom Nachbarn verdrängt, aus den eigenen Reihen abgesetzt oder vom Volk in einer Revolution gestürzt. Wenn Herrscher oder Herrschaftsklicken abgelöst werden, entstand meist direkt oder mit einer kleinen Verzögerung eine neue Herrschaft. Der neue oder die neuen Herrscher legen die Regeln ihrer zukünftigen Herrschaft, also die Herrschaftsform, selbst fest. Diese Regeln entscheiden dann wesentlich über den Erfolg der Herrschaft. Jede Herrschaftsform spiegelt dabei den Erkenntnisstand und das Vorstellungsvermögen der jeweiligen Zeit wider. Und die Regeln werden dabei immer die erkannten Schwächen der vorherigen Herrschaftsform berücksichtigen, denn natürlich sind alle Herrscher bemüht ihre Herrschaft möglichst dauerhaft anzulegen. So haben sich menschliche Gesellschaften über tausende Jahre stets unter einer Beherrschung weiterentwickelt. Immer wieder gab es dabei grundsätzliche Innovationen bei der Herrschaftsform. Denn Gesellschaften existieren in einem dauerhaften Machtkampf untereinander. Ständig muss jede herrschende Mafia sich gegen die Begehrlichkeiten der Nachbar-Mafiosi behaupten. Immer wieder erliegen erfolgreichere Herrscher der Versuchung ihre Herrschaft auf ihre Nachbargebiete auszuweiten. Dies kann mit friedlichen, aber auch mit kriegerischen Mitteln versucht werden. Und wenn die benachbarten Herrscher ihre Gesellschaft schlecht aufgestellt hatten, wurden sie abgelöst.

Die demokratischen Herrscher schufen sich ihre Herrschaftsform mit den demokratischen Verfassungen. Diese Verfassungen schaffen die Werkzeuge mit denen Demokraten ihre Untertanen anschließend beherrschen dürfen. Wie die Selbstermächtigung der Demokraten erfolgte wurde bereits in dem oben verlinkten Artikel dargestellt und kann dort nachgelesen werden.

Jede neue Herrscherdynastie muss Herrschaft zunächst erobern. Herrscher denen das gelingt brauchen eine natürliche Autorität. Solche Herrscher sind in der Regel auf eine breite Unterstützung angewiesen. Um ihre anfänglich schwache Machtposition abzusichern, müssen sie sich viele Gedanken machen, was ihre Umgebung wohl denken wird und was oppositionelle Gruppierungen wohl machen werden. Das verlangt den Herrschern Anstrengungen ab, eine breite Unterstützung zu suchen und für sich zu gewinnen. Sie bilden Kompetenz aus und gewinnen dabei an zusätzlicher Autorität. Die zweite Generation der Herrscher hat diesen Kampf um die Festigung der Macht noch selbst erlebt und weiß auch noch in etwa, auf was es ankommt. Denn die ältere Generation wird es ihnen regelmäßig nahelegen, ob sie es hören wollen oder nicht. Spätestens in der dritten Generation wissen die Nachkommen der Gründer nicht mehr, worauf ihre Herrschaft überhaupt beruht. Sie nehmen diese als Gott gegeben, was über viele Jahrhunderte sogar den Untertanen genauso kommuniziert wurde. Und ich denke die meisten Demokraten sehen heute eine Gottgegebenheit demokratischer Herrschaft. Unterstützt wurden Herrscher dabei stets von einem mächtigen Hofstaat, der sich im Umfeld jeder Regierung immer bilden muss. Dieser Hofstaat besteht aus Lieferanten, aber auch aus Künstlern, Wissenschaftlern, Schreiberlingen (Medienleuten würde man heute sagen) und den Leuten vom Sicherheitsapparat sowie Richtern und vielen Günstlingen mehr. Alle leben von den Geldern, die die Herrscher zu verteilen haben. All die Gelder, die zuvor den Untertanen in Form von Steuern abgepresst wurden.

Die Zentralisierung von Zahlungsströmen bei den Machthabern, ist ihre Machtgrundlage. Mehr Gelder verstärken ihre Macht. Diese Gelder sorgen bereits nach kurzer Zeit für Vettern-Wirtschaft, die man überall auf der Welt immer wieder beobachten muss. Es werden bei den Regierungsausgaben die Freunde der Herrschenden bevorzugt, während anderen Menschen, die bessere Leistungen als „Vetter“ anbieten, allzu oft benachteiligt werden, weil sie den Herrschenden nicht nach dem Munde reden. Dass Herrscher ihre Freunde bevorteilen, ist völlig normal. Das muss aus ihrer Sicht sogar so sein. Herrscher müssen ihr Handeln darauf ausrichten an der Macht zu bleiben. Das ist ihre natürliche Aufgabenstellung. Sie dürfen nicht selbstzerstörerisch agieren. Dafür ist es notwendig sich Freunde und Unterstützer zu sichern. Nur führt das mittelfristig jede Gesellschaft in den Untergang. Das war und ist eine natürliche Entwicklung, die sich so immer wieder wiederholen musste und muss. Nur so konnten und können sich Gesellschaftsstrukturen weiterentwickeln. Je mehr Menschen des Hofstaats den Herrschern nach dem Mund reden, desto weniger bemerken selbige den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang. Denn Herrscher bekommen niemals ehrliches Feedback. Sie bekommen auch keine wirtschaftliche Rückkopplung, wie Unternehmen der freien Wirtschaft, weil sie ihre Steuern auch eintreiben dürfen, wenn die Untertanen extrem unzufrieden geworden sind. Herrscher ab der dritten Generation sind deshalb sehr häufig lernresistent und treffen zunehmend nur noch selbstzentrierte und damit falsche Entscheidungen. Dadurch werden die gemeinschaftlichen Ressourcen der gesamten Gesellschaft für die falschen Dinge verschleudert. Was zur Verarmung aller führt, die am Ende dann immer wieder zur Absetzung der Herrscher und dem Zerfall des Hofstaats führt.

Nur weil uns die Demokraten bisher täuschen konnten, und uns vorgespielt haben, dass es eine regelmäßige Absetzung von der Macht gäbe, sind wir nicht auf die Idee gekommen, eine echte Absetzung aller Demokraten zu fordern. Denn in Wirklichkeit werden Demokraten nicht abgesetzt. Demokratische Politiker tauschen bisher allenfalls die übergroßen Privilegien einer Regierungspartei gegen die immer noch sehr großen Privilegien eines Oppositionspolitikers.

Herrschaft verliert von Generation zu Generation an Qualität

Heute sind Parteien die Herrscher und deren Personal wird genauso in Generationen ausgetauscht, wie das früher bei Kaisern der Fall war. Es ist in der aktuellen Generation dermaßen dumm, dass die Grüne Außenministerin und ehemalige Kanzlerkandidatin nicht einmal das chemische Element Kobalt von Naturgeistern, „Kobolde“ genannt, unterscheiden kann. Wobei Kobalt ein wichtiges chemisches Element für die Batterie-Herstellung ist und damit eine Herzensangelegenheit der Grünen betrifft. Schon ihr Vorgänger im Amt des Außenministers, Haiko Maas, war schwer zu ertragen, aber es gibt bei Dummheit keine untere Grenze. Seit Jahren wird es unter jeder Regierung schlimmer als bei der vorangehenden. Das ist kein Zufall. Das ist eine Gesetzmäßigkeit. Es muss so sein, denn die Denk- und Erfahrungshorizonte von Herrschern verengen sich immer stärker. Immer mehr Menschen werden abhängig von den Geldern der Herrschenden. Immer mehr reden selbigen deshalb nach dem Munde und so nehmen Herrscher die Umwelt völlig verzerrt wahr und ziehen die falschen Schlüsse und treffen dann falsche Entscheidungen.

Herrscher werden fast immer von Menschen aus ihrem Umfeld abgelöst. Bei Demokraten ist das sogar mit hundertprozentiger Sicherheit so. Deshalb ziehen es gerade auch die führenden Demokraten vor, sich bloß nicht mit allzu intelligentem Nachwuchs zu umgeben. Zu schnell könnte ein potentielles Nachwuchstalent die eigene Karriere vorzeitig beenden. Anders als in der freien Wirtschaft, wo Unternehmer, wenn sie mit ihren Belegschaften keine positiven Ergebnisse abliefern, Kunden verlieren, sind gute Ergebnisse bei politischen Parteien nicht wichtig. Je schlechter die anderen sind, desto besser steht die Führung selbst da. Frau Merkel hat dieses Prinzip gelebt und alle potentiellen Wettbewerber, die für ihre politische Nachfolge in Frage kamen, bereits vorbeugend aus der CDU „herausgelotst“. Ihre Herrschaft war so innerhalb der Partei alternativlos. Natürlich konnte sie mit ihrer Gurken-Truppe für Deutschland allenfalls mäßige Ergebnisse erzielen. Und so richtig schlimm stürzte ihre CDU dann mit ihrem Weggang ab, weil jeder sehen konnte, dass die Kompetenz der Nachfolge-Riege wieder eine ganze Stufe niedriger lag. Die SPD war schon vor Jahren auf diesem niedrigen Kompetenz-Niveau angelangt und die Wähler konnten sich an das mangelnde Qualitätsniveau gewöhnen. So haben die Wähler die SPD bei der Bundestagswahl 2021 der CDU vorgezogen, aber sicher nicht wegen der Eignung ihrer Kandidaten. Wirklich intelligenten Nachwuchs zieht keine Partei an. Allerhöchstens mittelmäßige Kandidaten aus Studienfächern für die es keine echten Arbeitsplätze gibt. Echte Arbeitsplätze sind solche, bei denen Leistungen am freien Markt angeboten und auf Grund ihrer Qualität von Kunden freiwillig gekauft werden. Nein, die Kandidaten der heutigen Parteien können überwiegend nur im Hofstaat unterkommen, der mit Zwangsabgaben finanziert wird. So sinkt das Kompetenz-Niveau von Demokraten-Generation zu Demokraten-Generation weiter ab. Genau das, was jeder Beobachter seit Jahrzehnten von Wahl zu Wahl bestätigt bekommt. Nach kurzer Zeit mit einer neuen Regierung wünschte man sich stets die Vorgänger-Regierung zurück, denn früher war alles wenigstens etwas besser. Wir erinnern uns dabei nur schwach daran, dass es bei dem vorherigen Regierungswechsel nicht anders war.

Natürlich werden die demokratischen Wahlen deshalb nicht eingestellt und alle abgegebenen Stimmen ergeben nach wie vor hundert Prozent und so sieht es aus, als gäbe es eine vollständige Zustimmung zu diesem System. Aber demokratische Wahlen sind kein Feedbacksystem. Bei jeder demokratischen Wahl geht es ausschließlich darum, die Schäden, die von der zukünftigen Regierung ohnehin erwartet werden, so klein wie möglich zu halten. Dafür werden die Parasiten gewählt, die in der nächsten Wahlperiode am wenigsten schaden werden. Aber eine Zustimmung zu erlittenen oder den erwarteten Handlungen ist das keinesfalls. Und damit sind die Gruppen-Rotations-Mafiosi, auch als Demokraten bekannt, kein bisschen legitimierter als andere Mafiosi es je waren.

Eigennutz der Herrschenden schadet jeder Gesellschaft

Herrschende müssen sich anstrengen, um an der Macht zu bleiben. Dafür musste die DDR eine Mauer bauen, damit die Menschen nicht weglaufen konnten. Die DDR musste viel Geld für Propaganda-Sendungen ausgeben, die eine Wahrheit verdecken sollte, die Jahr für Jahr immer sichtbarer wurde. Die Bürger mussten bespitzelt und unter Vorwänden drangsaliert und bestraft werden, damit die Regierungs-Propaganda nicht öffentlich in Frage gestellt wurde. Das verbrauchte Ressourcen, die für eine sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung nicht zur Verfügung standen. Wir müssen das heute wieder erleben. Die Polizei-Maßnahmen gegen absolut friedliche Spaziergänger in Ost-Deutschland fallen genauso darunter, wie die Impfpropaganda für ein Impfversprechen, das von „dauerhaftes verhindern einer Ansteckung“ inzwischen gesenkt werden musste auf: „reduzieren schwerer Verläufe und Todesfälle für die Zeitdauer von drei Monaten“. Dabei hilft ein absolut billiges, lange erprobtes Medikament in Indien und Brasilien, wenn es rechtzeitig verabreicht wird, gegen schwere Verläufe. Sogar noch viel wirksamer als jede Impfung. Es kostet die EU-Regierungen Monat für Monat mehr Geld, solche Wahrheiten von der bislang uninformierten Bevölkerung fernzuhalten. Selbst wenn Bill Gates einen Teil dieser Propaganda bezahlt, in dem er den „Spiegel“ und andere Verlage mit Millionen sponsort. Natürlich will und wird er dieses Geld über seine Pharma-Beteiligungen wieder einspielen.

Die Gelder, die heute für Impfstoffe, die defacto nicht wirken, und deren Verabreichung durch medizinisches Personal gezahlt werden, fehlen uns morgen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Wir werden so weniger Geld haben, um zum Beispiel die knapper und teurer werdenden Energieträger zu kaufen.

Das Hauptproblem jeder Herrschaft ist der Hofstaat, der von abgepressten Geldern lebt. Ihn zu vergrößern ist ein Automatismus, dem sich Herrscher nicht entziehen können. Ständig müssen sie neue Freunde gewinnen, um entweder die Macht ihrer Herrschaft zu zeigen oder sie weiter auszubauen. Ein größerer Hofstaat bedeutet höhere Steuern für die Untertanen, die so mehr für die Tasche der Herrschenden schuften müssen und weniger Zeit für ihre Belange haben. Immer läuft es gleich. Die Regierenden, der Hofstaat und die Reichen machen gemeinsame Sache, und wer nicht dazugehört muss leiden. Irgendwann kann der Hofstaat nicht mehr finanziert werden und dann beginnt die Geldentwertung und in der Folge der Kollaps der Gesellschaft.

Wenn eine Herrschaftsform zu Ende geht

Immer wenn das Qualitätsniveau der Herrscher sich dem absoluten Minimum vor dem Untergang annähert, wird seitens der Herrscher versucht sich die besondere Solidarität der Schergen, des Hofstaats sowie der Bevölkerungsmehrheit zu versichern. Dies geschieht durch eine Spaltung der Gesellschaft. Dabei wird dann eine Minderheit ausgegrenzt, damit die Mehrheit sich auf die Seite der Herrscher stellen kann, ja stellen muss. Die Schergen und der Hofstaat, die ebenfalls den Druck auf ihre Herrscher spüren, beginnen in dieser Zeit um ihre wirtschaftliche Existenz zu fürchten. Das führt unweigerlich dazu, dass sie ihre Reihen schließen und Widersacher härter bekämpfen als je zuvor. Im gemeinsamen Kampf für den weiter stetig zerfallenden „Status quo“ entsteht so ein letztes Mal das gemeinsame Gefühl „Alles wäre gut“. Auch die Mehrheit der Bevölkerung folgt den Herrschenden noch ein letztes Mal und unterstützt ihre Handlungen. Die zur Diskriminierung ausgewählte Minderheit war in solchen Zeiten stets gefährdet, oft sogar bis hin zum Tod. Eine Freiheit sich gegen die Herrscher zu stellen gab es in solchen Zeiten nie. Stattdessen gab es in vergangenen Zeiten oft Lynchjustiz aus der Bevölkerung heraus, aber hauptsächlich direkte Hinrichtungen seitens der Herrschenden, so bei Ketzern, Juden, Volksschädlingen oder Wehrkraftzersetzern. Niemals war es die Minderheit, von der Aggressionen, Hetze oder Gewalt ausgingen. Stets waren es die Herrscher und deren Schergen sowie der Hofstaat, wo man die Täter fand. Die auszugrenzende Minderheit heute mit allen negativ besetzten Menschenkategorien der Geschichte, wie Nazis, Antisemiten, Rechtsradikale, Reichsbürger und Extremisten zu belegen, obwohl sie zu den staatlich Unterdrückten gehören, ist absurd. Denn die negativen Effekte dieser Gruppen traten nur dann in Erscheinung, als sie die Ebene der Staatlichkeit verkörperten. Der alles erklärende Zusammenhang ist: Alle negativen Aspekte der Gewalt von Menschen gegen Menschen beruhen stets auf Herrschaft von Menschen über Menschen. Und die demokratisch Herrschenden sind da keine Ausnahme.

Unfreie Gesellschaften verlieren ihre Leistungsfähigkeit

Die Demokraten machen einen schweren Denkfehler, wenn sie meinen, dass unsere komplexe Gesellschaft mit ihrer extrem hohen Abgabenquote und einem übergroßen Hofstaat überleben kann, wenn die Freiheit der Untertanen auf dem Niveau von 2021 eingeschränkt bleibt. Egal welche Ursache es für die Freiheitsbeschränkungen geben mag. Die Freiheit der Untertanen zu schützen ist nicht umsonst ein wichtiger Aspekt des Zivilisationspaktes. Nur wenn die Untertanen frei bleiben, können sie die wirtschaftlich notwendigen Ergebnisse liefern. Wir alle erleben bereits Lieferengpässe und fehlendes Personal z.B. in der Pflege, bei den LKW-Fahrern sowie eine ansteigende Inflation. Diese Inflation führt sehr schnell zu einer Massenverarmung und man konnte diesen Effekt beispielsweise auch zur Zeit der französischen Revolution beobachten. Sobald diese Zerfallserscheinungen auftreten, kann es passieren, dass sie sich rasch weiter verstärken, wenn wir die völlige Freiheit nicht schnell wieder herstellen. Sollte sich der Kurs auf den Abgrund jedoch weiter fortsetzen, gibt es für den kommenden Gesellschaftskollaps ein besonderes Problem. Ursache dafür ist die Verstädterung, wie sie im zweiten Teil meines Buchs „Untergang oder Freiheit – Wir haben keine Wahl!“ ausführlich dargestellt wird. Durch die Verstädterung der letzten 80 Jahre ist eine nie dagewesene Situation entstanden, in der wir einen Kollaps der Gesellschaft, wie es ihn immer wieder gegeben hat, nicht mehr überleben werden. Die Menschen haben fast weltweit ihre regionale Autonomie aufgegeben, aus der heraus die Untertanen abwarten konnten, bis sich nach einem Kollaps eine neue Gesellschaft, mit neuem Herrscher, geformt hatte. Die Menschen außerhalb des Hofstaats konnten sich in dieser Zeit regional ernähren und im Großen und Ganzen weiterleben wie vor dem Kollaps. Diese Voraussetzung existiert heute nicht mehr. Einem Gesellschaftskollaps würden heute mindestens 80 Millionen Deutsche nicht überleben, überwiegend weil sie verhungern. Denn ohne funktionierende Gesellschaft haben diese Menschen keine Überlebensgrundlage mehr. Es fehlen die lokalen Betriebsmittel zur Lebensmittelproduktion und das Wissen sowie die Übung diese einzusetzen. In der Folge würde unsere gesamte Zivilisation mit all ihrem Wissen untergehen, genauso wie das bei der Maya-Kultur der Fall war. Wir sind also gezwungen für unsere Freiheit zu kämpfen und die unfähigen Demokraten abzusetzen, um den Untergang unserer Zivilisation zu vermeiden.

Wie kommen wir aus der Situation heraus?

Herrschaftsformen gehen unter, immer. Auch die demokratische Herrschaftsform wird untergehen. Alle Anzeichen für den nahen Untergang sind vorhanden. Kein Zweiklassen-System aus Herrschern und Beherrschten funktioniert dauerhaft. Deshalb bietet sich als einzig dauerhafter Weg um eine stabile Gesellschaftsform zu erreichen nur eine herrscherlose Gesellschaft an. Wenn die Menschheit auf Herrscher verzichtet, sind endlich wirklich alle Menschen gleich. Es gibt keine Klasse der Privilegierten, der Herrschenden, mehr. Alle Menschen werden endlich frei. Die Fremdbestimmung, die wir tausende von Jahren erleben mussten findet ein Ende.

Je freier Gesellschaften sind, desto erfolgreicher sind sie auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet. Deshalb waren die Demokratien relativ lange Zeit eine sehr erfolgreiche Regierungsform. Erst nachdem die heutige Generation der Demokraten vergessen hatte, worauf die Leistungsfähigkeit ihrer Gesellschaft überhaupt aufbaut, kam es zu immer mehr Fehlentscheidungen. Diese schränkten die Freiheit der Untertanen ständig weiter ein und bringen uns so dem Untergang beständig näher. Eine herrscherlose Gesellschaft wird deutlich freier sein als heutige Demokratien und für die frei lebenden Menschen im Vergleich mit der Demokratie ein deutlich besseres Leben bieten. Wobei die Lage zukünftig für keine Gesellschaftsform mehr so einfach werden wird, weil die Demokraten seit ca. 50 Jahren alle großen und komplexen Aufgaben nur vor sich hergeschoben und nicht gelöst haben. Einige dieser Krisen lassen sich inzwischen nicht mehr verdrängen und müssen gelöst werden. Aber auch das wird uns in wirklich freien Gesellschaften besser gelingen, als mit den bekannten und allgemein als unfähig eingeschätzten Demokraten.

Ohne Herrscher keine Angriffskriege

Ein sehr positiver Neben-Effekt herrscherloser Gesellschaften ist die Abschaffung von Angriffskriegen. Diese wird es so nicht mehr geben, weil die Motivation für solche Kriege entfällt. Denn wenn bislang ein Krieg gewonnen wurde, winkten den Herrschenden oder ihren Freunden in der Regel große Gewinne. Einerseits werden die Reichtümer des besiegten Staates geraubt. Andererseits lassen sich nach einem Sieg neue Abgaben bei den Besiegten durchsetzen, die den Herrschenden oder ihren Freunden zu fließen. Die Untertanen stellen bei diesen Kriegen nur die Soldaten, die für die Herrschenden die Drecksarbeit machen müssen und für wenig Geld und ein paar Orden sogar ihr Leben geben müssen.

Wie sinnlos Angriffskriege sind haben die Kriege der letzten Jahrzehnte gezeigt. Ob in Afghanistan, dem Irak oder in Libyen, nirgendwo haben die von demokratischen Staaten geführten Kriege etwas genützt. Die überfallenen Staaten wurden nachhaltig zerstört und senden seitdem Flüchtlingsströme aus, die Europa extrem belasten und die kriegstreibenden Staaten bleiben auf hohen Kosten sitzen. Von den Leiden der vielen traumatisierten Soldaten, die später oft Selbstmord begehen, ganz zu schweigen. Viele Rüstungsfirmen und Militär-Dienstleister konnten sich allerdings jahrzehntelang die Taschen füllen. Wenn es uns nur gelingt die Ressourcen für Krieg und Vernichtung einzusparen, kann es der Welt sofort besser gehen.

Außerdem gibt es in einer herrscherlosen Gesellschaft keine Korruption mehr, wenn wir das Steuersystem dezentral organisieren. Wie eine herrscherlose Gesellschaft funktionieren kann, wurde auch in dem oben bereits zitierten Beitrag dargestellt. Noch ausführlicher wird es in dem ebenfalls oben erwähnten Buch dargestellt.

Herrscherlose Systeme oder Zeiten haben bislang nie funktioniert

In der gesamten Menschheitsgeschichte haben sich Beherrschungssystem bisher immer durchgesetzt. Zeiten in denen es keine Herrschaft gab, waren stets von einem wirtschaftlichen Niedergang geprägt. Letztlich ist auch der Kommunismus, bei dem die Herrschaft ebenfalls vom Volk ausgehen sollte, ebenfalls gescheitert. Wenn wir das jetzt ändern wollen, müssen wir verstehen, warum diese Ansätze bislang immer versagten. Das ist aber leicht und in wenigen Worten erklärbar. Wer es genauer wissen will, kann eine sehr ausführliche Herleitung in meinem Buch nachlesen.

Bei dem oben geschilderten Zivilisationspakt, übernahmen die Herrscher zwei wichtige Aufgabe, die bislang unterschätzt werden. Das Fordern von Abgaben bei gleichzeitiger Gewährung von Freiheit und dem Schutz dieser Freiheit. Beide Aspekte waren die wichtigste Innovation für die gesamte zivilisatorische Entwicklung der Menschheit. Bislang dachten alle Menschen, einschließlich mir, es käme nur auf den Schutz an und die Abgaben wären nur der Befriedigung des Eigennutzes der Herrschenden geschuldet. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Abgabepflicht verwandelt das Herrschaftsterritorium in ein Arbeitslager ohne Lager, eben mit Freiheit. Aber nur durch die Abgabenforderung waren und sind die Menschen gezwungen ihre Arbeitskraft einzusetzen, sprich zu wirtschaften. Nur wenn und weil fast alle Menschen wirtschaften müssen, gibt es ausreichend Warenangebote. Parallel zum Arbeitszwang entstand durch die Zwangsabgaben ein Vorausplanungszwang, der die menschliche Entwicklung seitdem von Verbesserung zu Verbesserung treibt. Wenn der Abgabezwang für alle Menschen, nicht als absolut notwendig erkannt wird, müssen freie Gesellschaften, die dann ohne Herrscher auf Zwangsabgaben verzichten, an Mangelwirtschaft untergehen. Es wird in herrschaftsfreien Zeiten kein werthaltiges Geld geben, weil die dann Verantwortlichen und die Banken zu viel Geld in Umlauf bringen müssen und Inflation die jeweilige Geldwirtschaft zerstört. Ich werde dies in einem späteren Beitrag besser erläutern. Halten wir aber auch in unserer herrscherlosen Gesellschaft an eine verpflichtende Abgabe für die Erledigung von Gemeinschaftsaufgaben fest, wird diese Gesellschaftsform besser funktionieren als es die abgewirtschafteten Demokratien es je taten. Und im Unterschied zu früheren Zeiten haben wir heute das Wissen und die technischen Möglichkeiten dezentrale Abgaben zu organisieren und zu verwalten.

Wer wie ich meint, dass die heutigen Demokraten keinesfalls in der Lage sein werden, die Probleme zu lösen, an denen schon die qualitativ besseren Vorgänger-Regierungen alle gescheitert sind, der muss sich für eine Ablösung der Demokraten einsetzen. Wer von der aktuellen Regierungsmannschaft ein Wunder erwartet, kann dafür stimmen, sie weiter herrschen zu lassen. Allen Schergen, die sich heute so geschlossen hinter die Regierung scharren sei gesagt, dass auch sie einen Gesellschaftskollaps nicht überleben werden. Sie sollten meiner Meinung nach deshalb die Reformbemühungen aus der Bevölkerung im eigenen Interesse unterstützen.

Kämpfen statt Betteln, mit der Moral auf unserer Seite

Solange wir die Diskussion fachlich und juristisch weiter innerhalb des Systems der demokratisch Herrschenden führen, bleiben wir in der Defensive. Erst wenn wir das gesamte System offen in Frage stellen und die Herrschaftsform zu einer herrschaftslosen Gesellschaft wechseln wollen, kommen wir strategisch in die Offensive. Auch dies geschieht friedlich und konsequent mit Argumenten, mit dem Ziel einer unbeschränkbaren Freiheit.

  • Wir stehen für eine klassenlose Gesellschaft. Die Demokraten wollen ihre Herrscher-Privilegien behalten.
  • Wir wollen keinen teuren Hofstaat, der wertvolle Ressourcen verschlingt. Die Demokraten brauchen einen Hofstaat, der ihnen nach dem Mund redet.
  • Wir sind für Offenheit und Transparenz. Die Demokraten sind für Geheimhaltung, dunkle Geschäfte und Korruption.
  • Wir sind für Wahrheit. Die Demokraten brauchen Propaganda und „Faktenchecker“.
  • Wir stehen für Gleichheit und Gerechtigkeit im Rahmen der Leistungsfähigkeit. Die Demokraten stehen für Reiche, Superreiche und Massenverarmung.
  • Wir stehen für Frieden. Die Demokraten sind weltweit die Hauptkriegstreiber.
  • Wir stehen für eine Entlastung der Natur. Die Demokraten stehen für Jahrzehnte weltweiter Umweltzerstörung.
  • Wir stehen für bewährte ärztliche Heilmethoden und Gesundheit im Einklang mit dem natürlichen Immunsystem. Die Demokraten stehen für Dauerpandemie, Impfzwang, Bettenabbau und Konzernprofite.
  • Wir treten für die Menschen unserer Region ein. Die Demokraten für die globalen Konzerne.
  • Wir stehen für den friedlichen Konsens innerhalb der Bevölkerung. Die Demokraten stehen für Spaltung, Verunglimpfung und Bestrafung Andersdenkender sowie für Polizeigewalt gegen friedliche Bürger.
  • Wir sind für die Würde aller Menschen. Demokraten stoßen Minderheiten wie Ungeimpfte ohne jegliche Berechtigung aus der Gesellschaft aus, wenn es ihnen gerade hilft.
  • Wir treten für mehr Freiheit ein. Die Demokraten beschränken sie.
  • Wir stehen für Selbstregierung. Die Demokraten wollen uns weiter beherrschen, ausschließlich zu ihrem eigenen Wohl und dem ihrer Freunde.

Wir haben die Moral zu hundert Prozent auf unserer Seite. Die Demokraten handeln als Gewaltherrscher zutiefst unmoralisch, im Eigeninteresse und keinesfalls legal. Ihre angeblichen Rechte, die sie gegen uns verwenden, haben keinerlei Grundlage, da sie alle auf einer illegalen Selbstermächtigung beruhen. Sie gefährden durch ihre Unfähigkeit die vielen gesellschaftlichen Probleme, wie die Energie-Krise, die Finanz-Krise, die Renten-Finanzierungs-Krise oder die Pandemie zu lösen, unsere Gesellschaft und damit unsere Existenz. Denn fast alle Bürger Deutschlands sind auf eine reibungslos funktionierende Gesellschaft angewiesen. Wir fordern deshalb alle Demokraten dazu auf, sofort zurückzutreten.

Wir, die normalen Menschen, werden lernen, der Souverän zu sein und unsere Angelegenheiten selbst zu regeln. Herrschaft von Menschen über Menschen ist immer Gewaltherrschaft und am Ende jedes Herrschaftszyklus von Missbrauch geprägt. Gewaltherrschaft darf es nicht länger geben, auch keine demokratische Gewaltherrschaft. Punkt.

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Freiheitskämpfer gesucht, Strategie hier nachzulesen

Die Demokraten haben die Demokratie so heruntergewirtschaftet, dass sie abgelöst werden muss. Hier steht warum, und wie wir zu einer unbeschränkbaren Freiheit kommen. Die Strategie wird aus einer Theorie über die Entstehungsgeschichte und die Funktion menschlicher Gesellschaften abgeleitet.

Seit tausenden von Jahren haben sich Menschen unterschiedlicher Territorien immer wieder auf den gleichen Konsens geeinigt, der unsere Gesellschaften seitdem in zwei Klassen einteilt:

  1. die herrschenden Mafiosi und
  2. die beherrschten Untertanen.

Die Herrscher schützen die Untertanen vor äußeren und inneren Bedrohungen, und die Untertanen zahlen im Gegenzug dafür Abgaben. Wird die Zahlung seitens der Untertanen versäumt, folgt eine Bestrafung durch die Herrscher.

Diese Entwicklung begann, als die menschliche Population so groß wurde, dass es einige Menschen gab, die ihr Leben damit bestreiten konnten, nicht länger selbst für ihren Unterhalt zu sorgen, sondern andere zu berauben. Irgendwann war jedoch der Zeitpunkt erreicht, an dem diese Strategie von so vielen Menschen genutzt wurde, dass nichts mehr zu rauben übrigblieb, weil stets schon andere Räuber da waren. Einige schlaue Räuber fingen daher an, eine andere Strategie zu entwickeln und ihre potenziellen Opfer nicht auszurauben, sondern zu schützen. Natürlich geschah dies aber nicht aus Menschenliebe, sondern aus Eigeninteresse. Die Überlegung ist simpel: Nur dann, wenn die potenziellen Opfer vor den Raubüberfällen anderer Banden geschützt waren, können sie die Dinge produzieren und bereithalten, die man selbst ja von ihnen haben will. Ein kluger Räuber schützt seine Opfer also, um sie noch besser für sich selbst nutzen zu können. Auf diese Weise wurde der Zivilisationspakt geboren, der die Menschen in zwei Klassen unterteilte: die herrschenden Räuber und die beschützten Untertanen.

Nun könnte man sich fragen, weshalb dies als Zivilisationspakt bezeichnet wird und nicht als ausgeklügelte Raubstrategie. Der Grund dafür liegt darin, dass durch diese Entwicklung die mit dem Raub einhergehende direkte physische Gewalt durch einen abstrakten Zwang ersetzt wurde. Anstatt ihre Opfer „nur“ von Zeit zu Zeit auszurauben, machten die Herrscher sie sich zu dauerhaften Untertanen. Und anstatt mit Gewalt Raubgut zu erpressen, ließen sie ihnen ihre Freiheit, solange sie nur die verlangten Abgaben zahlten. Es ist kein Zufall, dass wir dieses Abgabegut umgangssprachlich auch als Schutzgeld bezeichnen. Denn das, was wir heute als Steuer bzw. als Geld kennen, ist nichts anderes als das Schutzgeld, das wir an unsere Herrscher zahlen.

Seit Entstehung des Zivilisationspakts herrschen verschiedene Mafia-Gruppen in unterschiedlicher Art und Weise über die Untertanen ihres jeweiligen Territoriums, das wir heute als Staatsgebiet bezeichnen. Früher war eine Form der Herrschaft die Monarchie, heute ist es die Demokratie. Mit der Demokratie wurde die Beherrschungsform etwas komplizierter – anstelle eines absoluten Königs, der auf Lebenszeit regiert, konkurrieren die demokratischen Mafia-Gruppen innerhalb der festgelegten Territorien um Herrschaftszeit –, aber das Prinzip blieb dasselbe. Wir werden also heute von einer Gruppen-Rotations-Mafia regiert; einer Mafia, die sich strukturell aus der Sicht von uns Untertanen in keiner relevanten Hinsicht von anderen Herrscherklassen früherer Zeiten unterscheidet.

Warum ist das so?

Kurz gesagt: Weil die Macht in der Demokratie nicht wirklich vom Volk ausgeht. Denn die Vorfahren der heutigen Rotations-Mafiosi, die sich auch Demokraten nannten, haben sich die Mafia-Macht selbst genommen. Dies haben sie getan, indem sie in der Verfassung Ämter schufen, die sie nach der ersten Wahl selbst besetzten – nicht unbedingt deshalb, weil sie dafür besonders qualifiziert gewesen wären, sondern weil es bei dieser Wahl schlicht keine Alternativen gab. Die Selbstermächtigung lief hierbei genauso ab wie bei jeder ersten Herrscher-Generation in den Jahrtausenden zuvor. Der erste Bundeskanzler, Konrad Adenauer, war daran genauso beteiligt wie der erste Bundespräsident, Theodor Heuss, und der erste Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hermann Höpker-Aschoff. Und neben diesen drei auch noch viele weitere Abgeordnete, Oppositionsführer und Minister der jungen Bundesrepublik Deutschland. Sie alle haben sich als Mitglieder des parlamentarischen Rats ein Recht genommen, das die Mafiosi, Könige und Kaiser früherer Zeiten auch immer hatten: nämlich das Recht, Gelder, sprich Steuern, ohne vereinbarte Gegenleistung zu kassieren. Zusätzlich haben die Demokraten sich das Recht genommen, uns Untertanen laufend und legal durchorganisiert mit willkürlichen Gesetzen zu überziehen. Auch nahmen sie sich dabei das Recht heraus, gesetzliche Strafen festzulegen. Zum einen verhängten sie Geldstrafen, die in ihrer Funktion wie Arbeitslager wirken, nur viel effizienter sind, und zum anderen Freiheitsentzug. Die Gerichte und anderen Einrichtungen, die in der Verfassung vorgesehen waren, um die Macht demokratischer Regierungen zu begrenzen, werden heute seitens der Regierung über Ernennungs-, Beförderungs- und Bezahlungsmacht indirekt außer Kraft gesetzt; zudem wird über direkte Weisungsbefugnisse legaler Druck ausgeübt, um regierungskonformes Handeln zu erzwingen. So konnten mithilfe einer Pandemie ohne Übersterblichkeit wesentliche Grundrechte der Bürger annulliert werden, was zeigt, dass die Schutzmechanismen der Verfassung in der Praxis nicht funktionieren. Das Resultat ist, dass die heute herrschenden Demokraten, wie stets am Ende jeder Herrschaftsform, zu viel Macht haben und diese missbrauchen.

Demokratie beruht auf Selbstermächtigung

Demokratie beruht also genauso auf einer Selbstermächtigung, wie sie früher bei den Päpsten, den Kaisern und der Mafia schon immer üblich war. Wer meint, dass in früheren Zeiten Kaiser zu Unrecht über ihr Volk geherrscht haben, der wird feststellen, dass die demokratische Herrschaft heute nicht besser, sondern schlimmer ist.  Diktatoren oder Kaiser haben die wenigen Menschen, die ihre Macht in Frage gestellt haben, stets direkt bekämpft, auch mit Gewalt. Demokraten sind da geschickter. Sie stellen ihre Macht als ohnehin zeitlich begrenzt dar und behaupten, die Demokratie sei die beste Regierungsform der Welt. So verhindern sie, dass ihre Privilegien überhaupt erst in Frage gestellt werden. Wenn Bürger dies auf Demonstrationen doch versuchen, werden diese entweder bereits vorab verboten oder sie werden aufgelöst, und zwar teilweise, wie früher, auch unter Anwendung physischer Gewalt. Zudem haben die demokratischen Herrscher erreicht, dass sie, im Gegensatz zu früheren Herrschern, nicht mehr wirklich abgesetzt werden können. Allenfalls müssen sie die übergroßen Privilegien, die sie innehaben, solange sie der Regierungspartei angehören, gegen immernoch sehr große Privilegien eintauschen, wenn sie „nur noch“ in der Opposition sind.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass kein Kaiser oder Diktator seine Untertanen jemals mit so viel Gesetzen überzogen hätte, wie Demokraten das heute weltweit tun. Kaiser und Diktatoren wussten um ihre begrenzte Legitimität und waren entsprechend vorsichtig bei der Drangsalierung ihrer Untertanen durch Gesetze. Weil demokratische Verfassungen den Gesetzgebungsmechanismus, also den Beherrschungsmechanismus, mit der expliziten Einrichtung einer Legislative direkt festgeschrieben haben, erleben wir Untertanen eine nie dagewesene Flut an Vorschriften, für die es so keinerlei Rechtfertigung gibt. Die Menschen akzeptieren das bis heute, weil dieses Verfahren nach seiner Einführung eine Zeit lang bessere Ergebnisse lieferte als die Willkür-Gesetze der vorherigen Herrschaftsform. Aber die Ursache für diese guten Ergebnisse lag ausschließlich am guten Willen der damaligen Demokraten, nicht an der guten Struktur der Herrschaftsform „Demokratie“. Denn beim Übergang von den absoluten Herrschern zur Demokratie wurden die Gesetze von normalen Bürgern, die jetzt in den Parlamenten saßen, im Konsens mit Bürgern entwickelt, die vorher gemeinsam für diese Parlamente gekämpft hatten. Die erste Herrschergeneration einer neuen Herrschaftsform funktioniert häufig am besten. Die Probleme werden dann meist erst ab der dritten Herrscher-Generation spürbar. Auch bei den Demokraten waren die anfänglich guten Ergebnisse nicht in dem neuen Beherrschungsverfahren über Legislative und Rechtsstaat begründet. Denn seit Mitte der 1970er Jahre hat uns die demokratische Legislative mit ihrem Rechtsstaat zu Sklaven unzähliger Gesetze gemacht. Heute gibt es so viele Vorschriften, wie Menschen niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte ertragen mussten. All das funktionierte, weil uns die demokratische Propaganda die Lüge erzählt, wir würden in der „freien Welt“ leben. Aber das stimmt nicht. Demokraten reden heute sogar ganz offen über willkürliche, gesundheitsgefährdende Eingriffe in die Körper ihrer Untertanen mittels mRNA-Therapien bzw. haben diese in anderen demokratischen Ländern den Untertanen bereits vorgeschrieben. Von Freiheit sind wir unendlich weit entfernt.

Die heute herrschenden Demokraten sind so arrogant, dumm und egoistisch, wie man es nur bei den Päpsten unmittelbar vor der protestantischen Reformation und bei den absolutistischen Herrschern kurz vor dem Wechsel zur Demokratie feststellen konnte. Immer, wenn der Führungsnachwuchs in der Informations-Blase des „Hofstaates“ aufwuchs, war der Bezug zur realen Welt verloren gegangen. Nichts beschreibt das heute besser als die Karriere-Leiter unserer Demokraten: Kreißsaal – Hörsaal – Plenarsaal. Die Arbeitswelt eines Untertanen hat dieser Herrscher-Nachwuchs, genau wie früher die Königskinder, niemals kennengelernt. Allenfalls werden die aussichtsreichsten Politkandidaten gezielt von Konzernen korrumpiert, um später globale Konzern-Interessen zu vertreten. Getarnt wird diese Korrumpierung als Ausbildung zum „Young Global Leader“ durch das World Economic Forum (WEF).

Herrscher bekommen niemals ehrliches Feedback

In der freien Wirtschaft gibt es ein Frühwarnsystem, das Unternehmer davor bewahrt, zu viele Fehler zu begehen. Dieses Frühwarnsystem sind Kundenverluste. Sie bedeuten weniger Ressourcen und damit Gewinneinbußen sowie einen Abbau von Arbeitsplätzen. Dies sind natürlich erst einmal Nachteile. Aber dieses negative Feedback birgt ein großes positives Potenzial in sich, denn es gibt den Wirtschaftenden die Möglichkeit, ihre Fehler zu bemerken und aus ihnen zu lernen. Sie können besser werden und dann wieder mehr neue Kunden gewinnen. Dieses Feedback, wie Unternehmer und Beschäftigte es in der freien Wirtschaft erleben, kennen Herrscher, auch Demokraten, nicht. Sie können noch so dreist gegen die Bevölkerung regieren, ihre Kunden (Steuerzahler) und ihre Ressourcen (Steuern) verlieren sie nie. Dank Selbstermächtigung werden Steuern stets mit der gleichen Härte eingezogen. Deshalb spüren Politiker Feedback nur sehr milde. Wie oben gesagt, tauschen sie nur temporär die übergroßen Privilegien von Regierungsparteien gegen die sehr großen Privilegien von Oppositionsparteien. Richtige, ehrliche Rückkopplung erhalten Herrscher jedoch nur in einem von zwei Fällen: entweder, wenn von den eigenen Reihen fallengelassen und aussortiert werden, oder wenn es politische Umstürze gibt, im Zuge derer nicht einzelne Herrscher ausgetauscht werden, sondern die gesamte Herrschaftsform. In diesen Momenten werden dann Sätze gesagt, in denen die Überraschung der Geschassten zum Ausdruck kommt, wie beispielsweise, als Stasi-Minister Erich Mielke sagte: „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen.“ Seit Jahren schieben alle Demokraten die wirklich wichtigen Aufgaben unerledigt vor sich her: Energiekrise, Finanzkrise, Renten-Finanzierungskrise, Migranten-Eingliederungskrise, Umweltzerstörung. Die Menschen merken das sehr wohl. Aber was sollen sie machen?

Sobald die Qualität des Herrschaftspersonals einmal unter ein akzeptables Maß gefallen ist, ergibt sich innerhalb derselben Herrschaftsform niemals wieder eine Möglichkeit zur Verbesserung der Lage. Für die Untertanen wurde es in der Menschheitsgeschichte deshalb regelmäßig erst dann wieder besser, als die abgenutzte Herrschaftsform durch eine andere abgelöst war. Das ist heute nicht anders als bei den Päpsten und Kaisern früherer Jahre. Demokratische Wahlen sind, anders als man denkt, kein Feedback-System, wie die Bundestagswahl 2021 wieder bewiesen hat. Denn das demokratische System verbietet es den Wählern, schlechte Leistungen der Vergangenheit zu reklamieren. Sie müssen ihre einzige Stimme stets und ausschließlich den Parasiten geben, die in der nächsten Wahlperiode die geringsten Schäden erwarten lassen. Und so passierte es, dass unzufriedene Menschen trotz höchster Unzufriedenheit in den vergangenen Jahren immer wieder die Merkel-CDU wählten, weil sie von den alternativ zur Wahl stehenden Personen und Konzepten noch stärker abgeschreckt wurden. Aufgrund der aus ihrer Sicht weiterhin bestehenden Wahl-Erfolge bemerkte die CDU das Ausmaß der Unzufriedenheit jedoch nicht, genau wie die SPD Jahre zuvor. Aber selbst nach großen Wahl-Debakeln wie in diesem Jahr sieht man, dass Partei-Funktionäre nicht zu echten Veränderungen in der Lage sind. Alle Vertreter der etablierten Parteien von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken können nur genauso weitermachen wie bisher, weil sie völlig abgehoben von der Bevölkerung regieren und von der uneingeschränkten Richtigkeit ihrer Handlungen überzeugt sind. Damit unterscheiden sie sich vom Prinzip her kein bisschen von Erich Honecker oder Erich Mielke. Solch ein ignorantes Verhalten legen – strukturbedingt – alle Herrscher an den Tag, auch demokratische. Die Demokratie war eine sinnvolle Übergangsform zu echter Freiheit. Aber mit dem Personal, mit den Witz-Figuren, die unsere Demokratien heute repräsentieren, müssen die Gesellschaften untergehen. Wenn wir diesen Untergang verhindern wollen, müssen wir einen anderen Ansatz suchen.

Ein Gesellschaftssystem, leistungsfähiger als Demokratie

Frühere Gesellschaftssysteme haben sich über tausende von Jahren hinweg, wenn auch mit Rückschlägen, zu Gesellschaften entwickelt, die insgesamt freiheitlicher waren als ihre jeweiligen „Vorgängermodelle“. Freiheitlichkeit als Konzept für die Gestaltung von Gesellschaften war erfolgreicher als andere Ansätze. So zu sehen bei den Demokratien der Antike. Auch in der Moderne waren die westlichen Demokratien in den 1960er und 1970er Jahren wirklich sehr leistungsstark und erfolgreich. Danach wurde die Freiheit allerdings durch ein Übermaß an Gesetzen, Verordnungen, Regeln und Normen so stark eingeschränkt, dass von freien Gesellschaften heute nicht mehr die Rede sein kann. Nach anderthalb Jahren Corona-Krise mit Lockdowns und Impfapartheit schon gar nicht. Wenn wir im Westen nicht untergehen wollen, müssen wir uns wieder auf die Leistungsfähigkeit von Freiheit und Pluralismus besinnen. Es muss aber die richtige Freiheit sein, die wir gleich betrachten werden. Die richtige Freiheit ist nicht zu verwechseln mit der falschen Idee von Freiheit der „Neoliberalen“. Sie behaupten, dort, wo es für sie günstig ist, Regeln seien schlecht und propagieren damit im Endeffekt das Recht des Stärkeren. Regeln sind nur dann schlecht, wenn sie die Freiheit der Menschen verletzen. Das gilt auch und gerade für die Regeln der Demokraten, die unsere Freiheit seit Jahrzehnten mit Füßen treten. Wobei die Demokraten leider der vollen Überzeugung sind, legal zu handeln, nur weil sie für sich selbst in ihre Verfassung einen Gesetzgebungsapparat integriert haben. Die fehlende Akzeptanz dieser Gesetze kann man aber leicht daran erkennen, dass normale demokratische Gesetze heute mit massiven Strafandrohungen versehen werden müssen. Dies im Detail auszuführen, würde hier zu viel Text in Anspruch nehmen. Deshalb möchte ich mich auf zwei wichtige Aspekte konzentrieren, mit denen wir den gesellschaftspolitischen Umweg über die aktuelle Unfreiheit korrigieren und unsere Freiheit in der Zukunft dauerhaft absichern können.

Alle Menschen haben ein unbeschränkbares Recht auf Selbstbestimmung

Niemand kann behaupten, dass ein Mensch oder eine Menschengruppe legitimerweise über andere Menschen bestimmen darf. Diese Legitimation ist auch dann nicht gegeben, wenn Entscheidungen per Mehrheitsentschluss getroffen werden. Solche Mehrheitsentscheidungen, auch und gerade so, wie die Demokratie sie vorsieht, sind im Ergebnis betrachtet genauso pure Willkür-Entscheidungen wie die eines jeden Diktators. Denn mit Entscheidungsstrukturen, die auf Mehrheiten beruhen, können Ketzer verbrannt, Juden vergast, Afrikaner versklavt oder Ungeimpfte zwangsgeimpft werden. Man braucht nur populistische Einpeitscher, die der Masse diese Dinge, zum Beispiel durch geschickte mediale Aufbereitung, gut verkaufen können. Dabei bleiben alle vier Maßnahmen völlig unakzeptable Vorgänge, bei denen das Selbstbestimmungsrecht der Opfer absolut willkürlich verletzt wird, wozu niemand jemals berechtigt sein kann. Auch die Mehrheit einer Bevölkerung kann eine Regierung niemals zu solchen Maßnahmen ermächtigen, denn auch eine Bevölkerungsmehrheit kann keine Rechte vergeben, die sie selbst nicht hat. Und schon gar nicht können sich die Mafiosi diese Rechte selbst nehmen, wie es von Konrad Adenauer und seinen Freunden gemacht wurde. Diese Selbstermächtigung und alle darauf fußenden Entscheidungen müssen wir anfechten und die Legitimität aller, wirklich aller Regierungen in Frage stellen. Nur wenn wir aufhören, um unsere Grundrechte zu betteln, sondern stattdessen auf unserer unbeschränkbaren Freiheit bestehen, können wir etwas ändern. Die Mafia war es, die den Krieg um die Freiheit begonnen hat. Wir werden diesen Kampf beenden, indem wir ab jetzt jegliche Mafia-Herrschaft bekämpfen. Denn wir Untertanen sind die übergroße Mehrheit. Die Mafia-Parasiten sind eine ganz kleine Minderheit.

Es gibt Alternativen zur Fremdbeherrschung

Wir müssen dazu zunächst jegliche zentral Herrschenden entfernen. Wir brauchen sie nicht. Sie schaden nur. Seit Jahren lösen sie gesellschaftliche Probleme nicht. Jetzt in der Pandemie sind sie der Motor gesellschaftlicher Spaltung und totalitärer Zwangsmaßnahmen. Sie existieren nur noch, um uns zu ihrem Nutzen und dem weniger Reicher auszupressen. Wenn wir diese Parasiten aus dem Spiel genommen haben, müssen wir deren Rechtssystem spürbar abändern. Denn deren Rechtssystem, das Recht der Beherrschung, spricht über Menschen in der dritten Person. Es wird von den Herrschenden formuliert, verabschiedet und angewendet. Es enthält primär Aspekte, die zum Machterhalt der herrschenden Klasse beitragen. Nur nachgelagert geht es auch um die Interessen der betroffenen Untertanen.

Nach der Ablösung der Herrschenden führen wir ein Recht der Selbstbestimmung ein. Dieses wird ausschließlich von den Betroffenen für die Betroffenen – ohne Herrschafts-Interessen – entwickelt und deshalb in der Ich- oder Wir-Form formuliert. Ein solches Recht ist einfacher und wirksamer als das derzeit bestehende. Einfacher, weil es weniger Ausnahmen enthalten muss, wie wir gleich sehen werden, und wirksamer, weil Aussagen über Dritte oder Forderungen an Dritte nachträglich in Frage gestellt werden können, was bei Ich- und Wir-Aussagen quasi unmöglich ist. Beim Selbstbestimmungsrecht spricht jeder von uns stets nur für sich selbst. Ein Vorläufer dieses Rechts der Betroffenen hatte sich im Mittelalter schon einmal mit den deutschen Stadtrechten etabliert und sehr erfolgreich über weite Teile Europas ausgebreitet.

Die Grundlage dieses Selbstbestimmungsrechts ist das folgende Konzept von Freiheit:

Wir sind frei, wenn wir unser Recht auf Selbstbestimmung emotional und rational durch alle anderen anerkannt fühlen und wenn wir selbst das Recht auf Selbstbestimmung aller anderen emotional und rational voll anerkennen.

Obwohl schon diese Definition über den Einzelnen hinausgeht und betont, dass Freiheit immer eine wechselseitige Angelegenheit ist, würde es sich bei dieser Freiheit ohne weitere Verfeinerungen nur um die Freiheit der Anarchie handeln. Richtig ist, dass es sich hierbei um die unbeschränkbare individuelle Freiheit handelt, die jedem Einzelnen unveräußerlich zukommt und die ihm damit unter keinen Umständen genommen werden kann. Was aber auch bedeutet, dass es sich bei dieser Freiheit um eine Freiheit ohne jegliche Sicherheit handelt – und Freiheit ohne Sicherheit ist ein nutzloses Gut. Damit aus anarchistischer Freiheit echte Freiheit wird, muss die Freiheit des Einzelnen zugunsten der Freiheit aller eingeschränkt werden. Einschränkungen und Begrenzungen sind also nicht per se falsch, sie müssen nur auf die richtige Art und Weise vorgenommen werden. In unserer aktuellen Gesellschaft ist es so, dass den Menschen die nötigen Einschränkungen und Begrenzungen ihrer individuellen Freiheit aufgezwungen werden. Hierin liegt der Fehler, aber zugleich auch die Lösung: Wir müssen uns die nötigen Einschränkungen und Begrenzungen selbst auferlegen; Regeln und Gesetze dürfen uns nicht länger von außen aufgezwungen werden, sondern wir müssen sie im gemeinsamen Konsens und damit unter Wahrung unserer Freiheit vereinbaren. Wir brauchen dann keine Herrscher mehr, die Sicherheit durch Zwang erzeugen. Angst kann damit nicht mehr verwendet werden, um dann zwecks Sicherheit eine strengere Herrschaft zu rechtfertigen, wie Menschen das seit Jahrhunderten erleben mussten. Denn die Sicherheit können wir jetzt selbst erzeugen.

Freiere Gesellschaften haben sich historisch immer durchgesetzt, weil sie in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht erfolgreicher waren als weniger freie Gesellschaften. Deshalb muss es unser Ziel sein, solidarisch eine maximale Freiheit zu erzeugen.

Durch das Prinzip der Konsensregeln, dem Selbstbestimmungsrecht, lässt sich der Anarchismus der absoluten individuellen Freiheit in eine weiterhin unbeschränkbare, aber trotzdem auch völlig sichere Freiheit umwandeln. Dabei kann die Umstellung schrittweise erfolgen und das bestehende Recht dort, wo es sinnvoll ist, durch einfache Umformulierung übernommen werden. Was aber nicht vordringlich ist, wenn wir nur beginnen, das neue Recht als Selbstbestimmungsrecht zu entwickeln und festzulegen. Wie das Selbstbestimmungsrecht konkret aussieht, erkennt man an den beiden folgenden Beispielen:

  • Ich werde keinen anderen Menschen töten. Sollte ich es dennoch tun, erkläre ich mich mit einer Gefängnisstrafe zwischen X und Y Jahren einverstanden.
  • Ich werde eine Maske tragen, wenn mein Gesundheitszustand dies zulässt und ein Mensch in meiner direkten Umgebung dies wünscht.

Diesen beispielhaften Regeln würde in Zeiten einer echten Pandemie kein vernünftiger Mensch widersprechen. Wer will sich schon als Vertreter von Rücksichtslosigkeit oder gar als potenzieller Mörder präsentieren? Regeln wie diese lassen erkennen, wie in der Realität ein Konsens hergestellt werden könnte, ohne ihn zu erzwingen. Denn das Selbstbestimmungsrecht führt dazu, dass die gemeinsame Sicherheit aller und damit in der Folge die Handlungsfreiheit aller Beteiligten steigt, weil sie sich weniger um ihre Sicherheit sorgen müssen. Man erkennt gut das Prinzip und seine Mächtigkeit. Wenn Menschen freiwillig und wechselseitig, also selbstbestimmt, auf einen kleinen Teil ihrer individuellen Selbstbestimmung verzichten, um im Gegenzug dafür den Vorteil eines Mehr an Sicherheit und Handlungsfreiheit zu bekommen, ist das wohlverstandene, praktizierte Freiheit. Diese Freiheit wird durch gesellschaftliche Regeln nicht beschränkt, sondern sogar erweitert. Denn diese Regeln repräsentieren freiwillige Gemeinschaftsverträge, die von ihrer Struktur her nicht anders sind als diejenigen Verträge, die bei allen wirtschaftlichen Belangen schon immer auf Konsensbasis geschlossen werden. Solche freiwilligen Verträge kommen nur zustande, wenn alle Betroffenen die Vorteile erkennen. So wird der heute existierende Regelungswahn sinnvoll begrenzt.

Keinesfalls darf das Recht weiterhin von Herrschern formuliert werden, die stets ihre Machtinteressen oder die Profitinteressen ihrer Freunde mit Gewalt an erste Stelle setzen; was wir in der Pandemie sehr deutlich vorgeführt bekommen. Denn jedes Mal, wenn Herrscher ihre Untertanen rücksichtslos mit Vorschriften überziehen, sinkt die Freiheit und damit die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Man sieht das sehr schön am Beispiel der Maskenregel. Dürften die Menschen über sich selbst bestimmen, könnten sie jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen aller Beteiligten auf Masken verzichten. Kein Polizist könnte Menschen bestrafen, wenn sie gemeinsam auf das Tragen von Masken verzichtet haben oder gar einige sich selbst schützen, es aber nicht explizit von den anderen verlangen. Solch eine Ausnahme muss bei staatlichen Vorschriften stets vom Staat vorab genehmigt werden, was deutlich die Unfreiheit der Menschen dokumentiert. Denn heute sind alle Regelungen immer starr, und sie müssen vom Gesetzgeber entweder für spezielle Fälle ausdrücklich aufgehoben werden oder sie müssen bereits alle denkbaren Ausnahmen in vordefinierter Form enthalten. Aus der Freiheit der Menschen spontan getroffene Veränderungen sind heute nicht möglich und nicht vorgesehen. Diese fehlende Flexibilität durch zu viele und zu starre Regeln kostet gesellschaftliche Ressourcen, die uns an anderer Stelle fehlen.

Wenn Konsensregeln hingegen, wie oben geschildert, gemeinsam formuliert werden, können alle Beteiligten ihre Verbesserungswünsche einbringen. Sobald es keine Veränderungswünsche mehr gibt, gelten die Regeln als akzeptiert. Das entspricht dem, was man heute ein Gesetz verabschieden nennt – jedoch mit dem entscheidenden Unterschied, dass nicht, wie heute, einige wenige für oder über andere entscheiden, sondern dass alle gemeinsam und in freier Selbstbestimmung füreinander entscheiden. So lässt sich unser gesamtes Rechtssystem neu organisieren, ohne dass es eine herrschende Klasse gibt, die über andere Menschen bestimmen darf. Bereits die Sprache schließt durch die Wir- und Ich-Form jede neuerliche Fremdbeherrschung aus. Niemand kann Regeln in Ich- oder Wir-Form für Dritte festlegen. Das können und müssen die betroffenen Menschen stets selbst tun, in Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts und damit in praktizierter persönlicher Freiheit. Diese kleine formale Änderung repräsentiert unsere gewonnene Freiheit und sichert sie dauerhaft ab. Hinzu kommt, dass diese Konsensregeln nur solange wirksam bleiben, wie die Menschen sie nicht wieder ändern, wozu sie jederzeit berechtigt sind.

Natürlich wird so ein Konsensverfahren nicht einheitlich für ganz Europa funktionieren, sondern muss von der kommunalen Ebene ausgehen. Aber der politische Ansatz der Vereinheitlichung riesiger Territorien, beispielsweise der EU, ist ohnehin grundfalsch. Er nützt nur den Mächtigen und den globalen Konzernen, die deshalb über das WEF demokratische Funktionäre zu Konzern-Huren –den oben bereits erwähnten „Young Global Leaders“ – umformen lassen, lange bevor sie in Führungspositionen aufsteigen. Wir müssen uns nicht wundern, dass die Interessen der normal arbeitenden Bevölkerung, also unsere Interessen, von diesen Herrschern nur an dritter oder vierter Stelle berücksichtigt werden. Die Globalisierungsinteressen der Konzerne sind ihnen viel wichtiger. Damit es die Mehrheit nicht schmerzt, gibt es die Herrschafts-Propaganda, die uns einredet, wir, das Volk, wären der Souverän.

Die gemeinsame Freiheit muss gemeinsam finanziell abgesichert werden

Die Freiheit, die wir über das Selbstbestimmungsrecht gewinnen, müssen auch wir dauerhaft erhalten können. Hierfür benötigen wir Einrichtungen, die unsere Sicherheit und unser Recht verteidigen und durchsetzen. Dies sind dieselben Einrichtungen wie heute – Polizei, Gerichte, Militär usw. –, jedoch mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie nicht durch Zwangsabgaben zentral vom Staat, d.h. von den Herrschenden, sondern dezentral und (im Sinne der Konsensregeln) von allen Bürgern finanziert werden. Dafür brauchen wir ein (wiederum im Sinne der Konsensregeln ausgestaltetes) verpflichtendes, dezentrales Steuersystem, bei dem die Menschen – und nicht die Herrscher – die Ausgabehoheit bezüglich der Gemeinschaftsaufgaben bekommen. Jeder Mensch und jedes Unternehmen zahlt weiterhin einen Steueranteil, nur wird dieser nicht wie bisher an den Staat abgeführt, sondern es handelt sich um seinen direkten Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben, der von den Zahlern (also den Bürgern) direkt an die oben genannten Dienstleister fließen. Wobei das nicht komplizierter sein wird, als das Bezahlen von anderen Rechnungen auch. Wichtig ist: Auch bei der Finanzierung öffentlicher Aufgaben gibt es keine herrschende Klasse mehr, die sich und ihren befreundeten Apparat über Zwangsabgaben finanzieren kann. So gibt es keine Herrscher mehr, die über Ressourcen verfügen, um über „ihr“ Volk zu bestimmen und die ihre Sicherheitskräfte gegen das eigene Volk einsetzen können. Was den Herrschern bisher stets gelang, weil die Sicherheitskräfte immer von diesen bezahlt wurden und damit natürlich von ihnen abhängig waren. Diesen Zustand werden wir durch die geplante Umstellung auf eine direkte, dezentrale Finanzierung ein für alle Mal beenden. Auch wird es dann keinen Hofstaat aus Wissenschaftlern und Medienleuten mehr geben, die den Herrschenden nach dem Mund reden, wie wir es gerade in der Corona-Krise erleben müssen. Genauso wenig wird es dann noch Korruption oder Angriffskriege geben.

Selbstregierung mit unbeschränkbarer Freiheit statt Demokratie

Wenn man die alternativen Medien verfolgt, ist der Tenor überall gleich: Es wurde alles gesagt und wir müssen jetzt anfangen zu handeln, wenn wir unsere Freiheit zurückhaben wollen. Innerhalb der Demokratie wird sich weder mit Reden noch mit Schreiben oder Demonstrieren jemals etwas ändern. Alle zukünftigen Demokraten werden, lange bevor sie Spitzenpositionen einnehmen können, als „Young Global Leader“ von den Konzernen korrumpiert. Selbst wenn wir erreichen, dass die Spitzen aller Parteien komplett ausgetauscht werden oder neue Parteien an die Macht kommen, steht die nächste Generation konzernhöriger Globalismus-Vollstrecker schon bereit, um die bisherigen Führer zu ersetzen. Deshalb bin ich dafür, das Zeitalter der Demokratie zu beenden, um das nächsthöhere Freiheitsniveau, nämlich die oben skizzierte unbeschränkbare Freiheit, zu erreichen. Eine ausführliche Darstellung und Begründung dieses Vorschlags findet sich in meinem Buch Untergang oder Freiheit – Wir haben keine Wahl! Sicher gibt es andere und vielleicht sogar bessere Ansätze als den hier präsentierten. Für Vorschläge bin ich daher immer offen. Mir geht es nicht darum, ob mein Vorschlag der beste ist oder nicht. Mir ist in erster Linie wichtig, dass wir uns endlich konkrete Handlungsziele setzen und eine Theorie bekommen, die unsere Handlungsziele strukturell untermauert. Bei den Demokraten weiter um Grundrechte zu betteln oder darauf zu warten, dass unsere Staatsjustiz gegen ihre Staatslenker urteilt, wird unsere Freiheit nicht zurückbringen. Die in den letzten Monaten vorgenommene Vernetzung wird uns dabei helfen, die Demokratie abzulösen und durch eine Selbstregierung mit unbeschränkbarer Freiheit zu ersetzen. Mit diesem gemeinsamen Ziel können wir den Kampf mit den Demokraten aufnehmen. Nicht mit Gewalt, sondern mit Argumenten. Aber dieser Kampf funktioniert erst dann, wenn wir endlich das gesamte korrupte System der Demokratie in Frage stellen und aufhören, dieselben Demokraten, die uns die Grundrechte gerade entzogen haben, anzubetteln, sie uns zurückzugeben.

Kämpfen statt Betteln, mit der Moral auf unserer Seite

Solange wir die Diskussion fachlich und juristisch innerhalb des Systems der Herrschenden führen, bleiben wir in der Defensive. Erst wenn wir das gesamte System offen in Frage stellen und die Herrschaftsform wechseln wollen, kommen wir strategisch in die Offensive. Auch dies geschieht friedlich und konsequent mit Argumenten, mit dem Ziel der unbeschränkbaren Freiheit.

  • Wir sind für unser Selbstbestimmungsrecht. Die Demokraten sind für ihr Herrschaftsrecht.
  • Wir treten für die Menschen unserer Region ein. Die Demokraten für die globalen Konzerne.
  • Wir sind für Offenheit und Transparenz. Die Demokraten sind für Geheimhaltung, dunkle Geschäfte und Korruption.
  • Wir stehen für Gleichheit und Gerechtigkeit im Rahmen der Leistungsfähigkeit. Die Demokraten stehen für Reiche, Superreiche und Massenverarmung.
  • Wir stehen für Frieden. Die Demokraten sind weltweit die Hauptkriegstreiber.
  • Wir stehen für eine Entlastung der Natur. Die Demokraten stehen für Jahrzehnte weltweiter Umweltzerstörung.
  • Wir stehen für bewährte ärztliche Heilmethoden und Gesundheit im Einklang mit dem natürlichen Immunsystem. Die Demokraten stehen für Dauerpandemie, Impfzwang, Bettenabbau und Konzernprofite.
  • Wir stehen für den friedlichen Konsens innerhalb der Bevölkerung. Die Demokraten stehen für Spaltung, Verunglimpfung und Bestrafung Andersdenkender sowie für Polizeigewalt gegen friedliche Bürger.
  • Wir sind für die Würde aller Menschen. Demokraten stoßen Minderheiten wie Ungeimpfte ohne jegliche Berechtigung aus der Gesellschaft aus, wenn es ihnen gerade hilft.
  • Wir treten für mehr Freiheit ein. Die Demokraten beschränken sie.
  • Wir stehen für Selbstregierung. Die Demokraten wollen uns weiter beherrschen, ausschließlich zu ihrem eigenen Wohl und dem ihrer Freunde.

Wir haben die Moral zu hundert Prozent auf unserer Seite. Die Demokraten handeln als Gewaltherrscher zutiefst unmoralisch, im Eigeninteresse und keinesfalls legal. Ihre angeblichen Rechte, die sie gegen uns verwenden, haben keinerlei Grundlage, da sie alle auf einer illegalen Selbstermächtigung beruhen. Wir fordern alle Demokraten dazu auf, sofort zurückzutreten.

Wir, die normalen Menschen, werden lernen, der Souverän zu sein und unsere Angelegenheiten selbst zu regeln. Herrschaft von Menschen über Menschen ist immer Gewaltherrschaft und am Ende jedes Herrschaftszyklus von Missbrauch geprägt. Gewaltherrschaft darf es nicht länger geben, auch keine demokratische Gewaltherrschaft. Punkt.

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Vom Stockholm-Syndrom blockiert

Warum finden alle die Strukturen, die für unsere Unterdrückung verantwortlich ganz toll?

Überall wird das Grundgesetz verteidigt. Es ist für unsere Unterdrückung verantwortlich!

Warum sieht das niemand?

Das Stockholm-Syndrom bei Wikipedia oder: Wenn Menschen sich mit dem Unterdrückungs-System ihrer Peiniger solidarisieren.

Unsere Demokratie hat eine diktatorische Struktur

Gucken wir wie die Demokratie entwickelt wurde. Man hat den vormaligen diktatorischen Herrscher um ihn zu entmachten in drei Teile geschnitten: Regierung (Executive), Gesetzgebung (Legislative) und Gerichte (Judikative) zur Kontrolle. Dann hat man den Gesetzgebungsteil auf eine angemessene dreistellige Zahl an Menschen (Parlamentarier) ausgeweitet und meinte so den Volkswillen unterzubringen. Der Gesetzgebungsteil macht die Gesetze und wenn die Gesetze sind wie das Volk es will, wird alles gut. Wenn es dann noch Gerichte gibt, die alles kontrollieren, ist es perfekt. So die Theorie. Strukturell war durch die Ausweitung auf viel mehr Menschen die Meinungsvielfalt gesichert und es wurden bessere Entscheidungen getroffen. Die Demokratien waren erfolgreicher als andere Regierungsformen.

Regieren in der Demokratie ist schwierig, zu viele Meinungen machen den Prozess langsam und anstrengend. Es ist für die Regierung schwierig und so hat man die vielen Meinungen konzentriert. Der erste Schritt dazu ist die Einführung von Parteien. Damit wurde die gut dreistellige Zahl der Meinungen auf etwa fünf reduziert. Innerhalb der Parteien wird mit dem Fraktionszwang die Meinungsvielfalt ganz offiziell eingeschränkt. Die Richter, die alles kontrollieren sollen, werden von den Parteien nominiert und gewählt. Und in der Pandemie hat man die Parlamente gleich völlig ausgeschaltet.

Wo und warum entstehen jetzt Probleme?

Diktatorisch ist eine Struktur, wenn eine Einheit (Person, Partei, Gruppe, Rat) über ein Recht oder eine Macht verfügt. Also dann, wenn etwas zentriert wird.

Demokratisch ist eine Struktur, wenn Rechte und Macht beim Volk liegen, also dezentral verteilt sind. So ist es an der großen Mehrheit der Menschen orientiert und Entscheidungen beruhen auf Konsens und freiem Willen.

Im Gegenzug, wenn etwas zentral organisiert ist, dann ist es an den Interessen einer kleinen Elite ausgelegt. Konzentration ermächtigt Wenige und entmachtet Viele. Konzentration muss mit Macht, also diktatorisch, durchgesetzt werden.

Was macht die diktatorischen Strukturen aus?

Der Mechanismus, wie die Regeln des Zusammenlebens organisiert sind, macht den Unterschied. Ist es dezentral, ist es gut, weil es Meinungsvielfalt gibt und die Rechte der Allgemeinheit durch Konsens gewahrt werden. Wird es zentral gemacht, ist es schlecht, weil nur eine Meinung zählt und die Rechte der breiten Masse übergangen werden.

Der Herrschaftsapparat sorgt in Demokratie wie Diktaturen dafür, dass Gesetze formuliert werden. Das machen bei uns die Parlamentarier, die es an Behörden oder Beratungs-Unternehmen delegieren, weil Gesetze sehr komplex sind und Fachwissen erfordern, was Parlamentarier nicht haben können. Aber dieser Bereich mit dem Ausgestaltungsrecht ist ein Filter. Er kann dafür sorgen, dass das Gesetz-Initiativ-Recht stark eingeschränkt wird. Weil Gesetzes-Initiativen werden nur umgesetzt, wenn diese Einheit es möchte. Unbequeme Ideen, die aus dem Volk kommen, können so aussortiert werden. Umgekehrt hat das Volk aber keine Möglichkeit, unbequeme Gesetzes-Initiativen der Herrschenden Einheit zu verhindern. Die Ausgestaltung der Gesetze kann gut von Lobbyisten manipuliert werden. Die Bevölkerung hat dagegen keinen Einfluss. All das kennen wir seit langem, denn wie oben dargestellt wurde die Meinungsvielfalt in den Parlamenten genauso lange eingeschränkt und damit Entscheidungen konzentriert, also stärker diktatorisch.

Diese Einheit des Herrschaftsapparates hat eine enorme Machtfülle. Und es kommt jetzt darauf an, wie diese Macht genutzt wird. Das kann rational passieren, mit Liebe und Weisheit für die beherrschten Menschen oder es kann aber auch brutal sadistisch oder nur banal egoistisch gemacht werden. Die Auswirkungen von Entscheidungen des Machtapparates sind für die Bevölkerung bindend und Freiheitsrechte können eingeschränkt, Masken und Impfungen vorgeschrieben werden. Die Struktur der Demokratie enthält keine Absicherung, die verhindern kann, dass dieser Teil des Machtapparates wie ein Diktator arbeitet. Und wir waren von Anfang an auf den guten Willen der Demokraten angewiesen. Dieser gute Willen ist heute nicht mehr vorhanden. Warum ist egal. Sie nutzen die als „demokratisch“ bezeichneten Strukturen in diktatorischer Form.

In der freien Wirtschaft der Bevölkerung hat ein Auftraggeber das Recht einen Auftrag zu erteilen. Er kann bestimmen wie es gemacht wird. Und er bezahlt, wenn der Auftrag erfüllt ist. Der Auftragnehmer lässt seine Mitarbeiter arbeiten. Wenn es Probleme gibt kann der Auftraggeber jederzeit steuernd eingreifen. Am Ende bekommt der Auftragnehmer ein Erfolgshonorar, wenn alles gut war. Aber er haftet mit seinem Geld für Schäden, die seine Mitarbeiter anrichten, und er hat eine Garantie-Pflicht, die Qualität absichert. Gibt es wesentliche Probleme, kann der Auftraggeber die Zusammenarbeit jederzeit beenden und muss dann nur für die bereits geleisteten Teile zahlen.

Wenn man Demokratie ernst nehmen würde, wäre die Bevölkerung der Auftraggeber und die Regierung der Auftragnehmer. Die Bevölkerung, also wir, sind dezentral und verkörpern das demokratische und der Auftragnehmer „Regierung“ ist zentral und verkörpert das diktatorische.

Die Praxis sieht einfach diktatorisch aus

Wir können nicht bestimmen welche (neuen) Gesetze gemacht werden. Wir können nicht bestimmen wie die Gesetze ausgestaltet werden. Wir können nicht bestimmen, wie die Mitarbeiter des Auftragnehmers „Staat“ Gesetze ausgestalten. Aber wir können auch sonst nicht bestimmen wie die Mitarbeiter des Auftragnehmers „Regierung“ arbeiten. Die Behörden, die Polizisten, die Richter. Das kann nach wir vor nur die Regierung festlegen. Und das ist bei uns Frau Merkel.

Und ihre Machtstellung hat sich die Regierung ganz prima absichern lassen. Denn wir müssen bereits vorher bezahlen, ob wir wollen oder nicht. Das ist überhaupt nicht anders als in jeder Diktatur. Auch die Haftung ist genau geregelt wie in jeder Diktatur. Die Bevölkerung haftet mit ihrem Vermögen und ihrer Arbeitsleistung. Politiker werden nicht wie normale Auftragnehmer behandelt, die mit ihrem Vermögen haften. Nein, sie haben Sonderrechte wie Diktatoren sie haben. Wir können ja nicht mal mehr demonstrieren, weil die Polizei das mit einer martialischen Ausrüstung und Wasserwerfern jederzeit verhindern kann und über diese Polizei bestimmt die Regierung.

Alles was wir dürfen, ist alle vier Jahre eine Partei aus einer kleinen Menge an zugelassenen Parteien zu wählen. Wir dürfen also den Diktator auswählen. Genau so fühlen wir uns seit Jahren. Ohnmächtig. Wählen hat so oder so keinen Sinn. Wir sind deren Willkür völlig ausgeliefert. Denn die gewählten Leute halten in den Parlamenten allenfalls eine Art öffentlichen Zirkus zu den Regierungsvorhaben ab. Bestimmt wird da gar nichts mehr. Also:

Warum hat die Regierung so viel Macht?

Wenn wir es strukturell betrachten ist das völlig klar. Weil die Gründungsväter sich diese Rechte mit dem Grundgesetz so genommen haben. Dort ist das alles ganz fein säuberlich so festgelegt und es ist der Kern unseres Rechtsstaats.

Wenn die ganzen Witz-Figuren, Merkel, Söder, Steinmeier, Spahn von „Demokratie“ und „demokratischen Institutionen“ und „demokratischer Legitimation“ faseln, dann ist da nicht, gar nichts dezentrales, also demokratisches. Die gesamten Strukturen sind rein zentral, also diktatorisch. Und werden heute auch diktatorisch genutzt. Das ist der wesentliche Unterschied zu früher. Die Demokraten früher hatten den Anstand, die diktatorischen Strukturen bestmöglich oder wenigstens hinreichend demokratisch zu nutzen. Dieser Anstand ist heute nicht mehr vorhanden. Es entscheidet und herrscht eine kleine Gruppe vielleicht mit Hintermännern, die wir gar nicht kennen. Aber das ist letztlich irrelevant. Das was wir festhalten können, wir habe strukturell eine Kleingruppen-Diktatur wo die Schauspieler auswechselbar sind. Und diese Kleingruppe befiehlt einen gigantischen Apparat aus Fachleuten in Behörden und privaten Unternehmen für verschiedenste Themen. Dadurch das die Schauspieler ausgewechselt werden, sind diese aber auch extrem abhängig von demselben Apparat, der den Schauspielern zuarbeiten muss. Es entsteht ein sehr machtvolles Geflecht mit unterschiedlichsten Eigeninteressen, die schwer zu durchschauen sind. Auch hier gibt es inzwischen ein gewisses öffentliches Unbehagen und man hat diesen Apparat deshalb als „tiefen Staat“ bezeichnet. Viele haben sehr wohl erkannt, dass dieser tiefe Staat eben keine demokratische Kontrolle hat. Er ist ein klar diktatorisches Instrument und wird auch so benutzt. Wir erleben es, wenn wir Demonstrationen anmelden und diese verboten werden. Wenn Arztpraxen durchsucht werden, weil Atteste zur Maskenbefreiung ausgestellt wurden. Wir haben das eingangs dargestellt.

Der wesentlich Machtzuwachs der Demokraten liegt aber in der enormen Konzentration der Geldflüsse. Damit haben die Demokraten gemeinsam mit dem tiefen Staat eine Macht gewonnen, die unvorstellbar ist und alle Diktatoren der Welt bei weitem übersteigt. Der Staatsanteil an der Wirtschaft wurde in dem letzten Jahrhundert so dramatisch erhöht und natürlich wird damit Macht konzentriert. Dieses Übermaß an Macht weckt Allmacht-Fantasien, die sich jetzt in der Corona-Krise erstmals für viele sichtbar zeigen.

Frau Merkel und die CDU bestimmen alles. Alle abweichenden Meinungen werden mit mehr oder weniger Geld ruhig gestellt. Ob hinter Frau Merkel noch andere Strippenzieher stehen, kann uns dabei egal sein.

Wie lösen wir das Problem?

Es gibt einen bekannten Ansatz: Man kann die Demokratie versuchen direkter zu machen. Das ginge über Volksabstimmungen und imperative Mandate, die immer mal wieder ins Spiel gebracht werden, aber vom Grundgesetz nicht vorgesehen und von den Demokraten natürlich nicht gemocht werden, denn die wollen ihre Privilegien natürlich behalten. Also ändern sie die Regeln natürlich nicht. Aber das schwierige Abhängigkeitsverhältnis zwischen Parlamentariern, Regierung und Behörden wird dadurch nicht aufgelöst. Der „tiefe Staat“ mit seinem Einfluss auf die Kleingruppen-Schauspieler bleibt. Auch wenn wir die Schauspieler jetzt wie Marionetten mit „Fäden“ direkter steuern wollen. Die vielen Sachzwänge bleiben. In der Schweiz wird das gemacht. Es ist etwas besser aber nicht viel.

Die Auflösung ist aber völlig trivial und auch recht einfach umzusetzen. Wir stellen die Bezahlung um. Wir bezahlen nicht mehr an die zentrale Regierung, sondern wir dezentralisieren die Bezahlung. Das entmachtet die Regierung und ermächtigt die Bevölkerung. Jeder Mensch gibt das was er an Steuern zahlen muss direkt für die „öffentlichen Aufgaben“. Natürlich kann es dafür auch Dienstleister geben, denn auch Frau Merkel zahlt nicht jede Sozialhilfe selber aus. Aber nicht Frau Merkel dreht den Geldhahn zentral auf oder zu, sondern das Volk, dezentral.

Die Loyalität des tiefen Staates gilt dann nicht mehr dem Auftraggeber „Regierung“ sondern sie gilt dem Auftraggeber „Bevölkerung“. Für alle Auftragnehmer aus öffentlichen Geldern wird ein normales Vertragsverhältnis vorgesehen. Gesetze zu formulieren ist eine klassische Dienstleistung. Und die formulierenden Auftragnehmer können für die Ergebnisse haftbar gemacht werden. Die Polizei arbeitet wie ein öffentliches Sicherheitsunternehmen. Die Bevölkerung bezahlt nach Leistungsumfang. Die Details lassen sich hier nicht alle darlegen. Aber wenn wir so ein System wollen, werden wir viele Wege finden, und ich kenne mindestens eine funktionstüchtige Variante. Diese Variante hat mehrere positive Seiten, zum Beispiel, dass es keine Angriffskriege mehr geben wird, die in den letzten Jahrzehnten bevorzugt von den Demokratien ausgehen.

Diese Erkenntnis können wir nutzen

Wenn wir diese Erkenntnis nutzen, können wir unsere Freiheit wiederbekommen. Wie und warum das funktioniert steht im folgenden Beitrag, der im Mittelteil mit diesem Artikel fast identisch ist.

Hier wird beschrieben mit welcher Strategie wir die Freiheit zurückbekommen.

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Die Freiheits-Rechte fordern

und NICHT NUR die Grundrechte und damit die Erfolgsaussichten des Widerstands gegen die demokratischen Diktatoren deutlich verbessern.

Jeder Mensch ist primär sich selbst verpflichtet. Das ist die Grundlage allen Lebens und wird noch durch die Pflicht seine Familie zu unterstützen verstärkt. Das sieht man sogar bei einfachen Tierarten, wie Vögeln, wo Eltern oft mit unglaublichem Ehrgeiz und Geschick ihren Nachwuchs gegen Räuber und Eindringlinge verteidigen. Wir Mensch sind da nicht anders, denn sonst könnten wir als Spezies nicht überleben.

Dieser Überlebenswille hat gerade in unserer aktuellen Lage eine enorme strukturelle Bedeutung, die uns nicht bewusst ist. Denn in unserer arbeitsteiligen Gesellschaft ist der Arbeitgeber der wichtigste Helfer beim Absichern der eigenen Existenz. Mitarbeiter strengen sich deshalb auch im eigenen Interesse an, um Ihren Arbeitgeber zu schützen und vorwärts zu tragen, um so auch morgen die eigene Existenzgrundlage gesichert zu wissen. Wenn das eigene Unternehmen in der Krise steckt, sind die Mitarbeiter stets betroffen und leiden mit. Insbesondere wenn alternative Arbeitsplätze schwer zu finden sind. Was zum Beispiel auch an einer speziellen Qualifizierung der Mitarbeiter liegen kann.

In einer globalen Krise, wie wir sie aktuell mit der Pandemie erleben, ist das offensichtlich besonders der Fall. Jeder Mensch sucht für sich ganz persönlich so viel Sicherheit wie irgend möglich und wird alles vermeiden, was den eigenen Arbeitsplatz und den Arbeitgeber als Ganzes gefährden könnte. Dies trifft insbesondere auf alle Mitarbeiter des staatlichen Sektors zu. Die meisten Mitarbeiter dieses Sektors finden außerhalb des Staatssektors keine Anstellung, weil der Staat seine Arbeitsgebiete in der Regel monopolisiert. Ein Staatsmitarbeiter findet sicher andere Arbeit, aber nicht in seinem Erfahrungsgebiet. Wen wundert es also, dass die meisten staatlichen Mitarbeiter sich heute um ihren Arbeitgeber scharen, die Reihen schließen und all das machen, was ihr Arbeitgeber von ihnen verlangt. Auch wenn es sich gegen die Bürger richtet. Oft sicher mit innerer Zweifeln oder manches Mal sogar mit überzeugter innerer Ablehnung. Das war über Jahrtausende der Menschheitsgeschichte nicht anders. Stets haben Schergen der Macht nach diesem Prinzip funktioniert und die Machthaber haben dieses Verhalten benutzt. Unser demokratischer Staat macht das ganz offensichtlich genauso wie alle totalitären Herrschaftsformen es stets machen.

Viele Protestgruppen gehen in ihrer Argumentation und ihrer Denkweise davon aus, dass in unsere Demokratie jeder Staatsbedienstete zuerst dem Bürger und erst dann der Regierung verantwortlich oder verpflichtet wäre. Diese Denkweise ist ein Grundfehler. Dadurch bleiben viele Proteste wirkungslos. Weil sie auf einer falschen Annahme beruhen.

Sowohl juristisch als auch monetär sind Staatsangestellte niemals vom Volk abhängig, sondern immer NUR von der Regierung. Und das erleben wir abgesehen von ganz wenigen lobenswerten Ausnahmen gerade auf allen Ebenen:

  • bei den Wissenschaftlern, die ihre PCR-Tests propagieren und Lockdowns rechtfertigen
  • bei den RKI-Mitarbeitern, die festlegen wie Tote und Infizierte zu zählen und zu behandeln sind
  • bei den Polizisten, die friedliche Demonstranten bedrohen und verhaften, die Hausdurchsuchungen bei Ärzten und Demo-Veranstaltern machen
  • bei den Richtern, die Demonstrationen verbieten, die Hausdurchsuchungen bei Ärzten und Demo-Veranstaltern bewilligen und die überhaupt dem Staat die Rechtmäßigkeit seines Handels bestätigen

All diese Menschen folgen ihrem Selbsterhaltungs- und Ordnungssinn, der in dieser Krise an zusätzlicher Bedeutung gewonnen hat. Niemand der Betroffenen will auf sich allein gestellt bleiben, alle bevorzugen das Schwimmen in der Masse und mit dem Strom. Der Arbeitgeber „Staat“ muss verteidigt und geschützt und unterstützt werden. Dieses Verhalten ist nur zu verständlich und letztlich auch nicht zu verurteilen. Es ist richtig wie die Menschen sich verhalten. Das muss man klar und deutlich zugeben.

Das Ergebnis ist jedoch furchtbar, denn so beteiligen sich ganz viele Menschen neben der Regierung daran, uns unsere gemeinsame Freiheit zu nehmen. Und fast alle dieser Menschen machen es aus Überzeugung für eine gute Sache einzustehen, wenn sie sich mit ihrem Arbeit- und Geldgeber solidarisieren. Die Einschränkung der eigenen Freiheit ist dabei für die Staatsangestellten klar weniger wichtig, als jede Gefährdung ihrer eigenen Existenzgrundlage. Und das ist sogar richtig so, denn die öffentliche Zerstörung der Existenz, die jedem Ungehorsam heute folgt, kann niemand guten Gewissens einfordern.

Die Intellektuellen, die dieses strukturelle Dilemma erkennen und auflösen könnten, sind natürlich auch seit Jahren beim Staat beschäftigt. Nicht umsonst haben die Regierungen darauf geachtet, dass Bildung und Wissenschaft möglichst ausschließlich in den Aufgabenbereich des Staates fallen. So gibt es heute nur sehr wenige Menschen, die unsere Freiheit retten können und retten wollen, weil es einfach keine freien Menschen mehr gibt. Der Staat hat alle in Frage kommenden Kritiker korrumpiert. Eine ebenfalls aus Sicht der Regierung völlig logische Vorgehensweise. Wir müssen unsere Lage analysieren und feststellen, alles was um uns herum derzeit passiert ist in sich konsistent und die Mehrheit der Beteiligten handelt rational, immer aus ihrer persönlichen Motivation gesehen. Nur verlieren wir dadurch alle gemeinsam unsere Freiheit.

Was kann man tun, um dieses Dilemma aufzulösen?

Wir müssen uns bewaffnen, nicht mit Bomben und Kalaschnikows, sondern mit Mut, Moral, Logik, analytischem Denken und Willenskraft. Denn alle Macht geht vom Volk, von uns selbst aus. Wir werden keine Querdenker-RAF wie die Politik es gerne hätte, damit sie uns einfach bekämpfen kann, sondern wir fordern die Rechte ein, die uns zustehen. Wir haben dabei die Moral und die Logik auf unserer Seite. Wenn man die Struktur unserer Demokratien sauber analysiert erkennt man:

Unsere Demokratie hat eine diktatorische Struktur

Gucken wir wie die Demokratie entwickelt wurde. Man hat den vormaligen Herrscher in drei Teile geschnitten: Regierung, Gesetzgebung und Gerichte zur Kontrolle. Dann hat man den Gesetzgebungsteil auf eine angemessene dreistellige Zahl an Menschen ausgeweitet und meinte so den Volkswillen unterzubringen. Der Gesetzgebungsteil macht die Gesetze und wenn die Gesetze sind wie das Volk es will, wird alles gut. Wenn es dann noch Gerichte gibt, die alles kontrollieren, ist es perfekt. So die Theorie. Strukturell war durch die Ausweitung auf viel mehr Menschen die Meinungsvielfalt gesichert und es wurden bessere Entscheidungen getroffen. Die Demokratien waren erfolgreicher als andere Regierungsformen.

Regieren in der Demokratie ist schwierig, zu viele Meinungen machen den Prozess langsam und anstrengend. Es ist für die Regierung schwierig und so hat man die vielen Meinungen konzentriert. Der erste Schritt dazu ist die Einführung von Parteien. Damit wurde die gut dreistellige Zahl der Meinungen auf etwa fünf reduziert. Innerhalb der Parteien wird mit dem Fraktionszwang die Meinungsvielfalt ganz offiziell eingeschränkt. Die Richter, die alles kontrollieren sollen, werden von den Parteien nominiert und gewählt. Und in der Pandemie hat man die Parlamente gleich völlig ausgeschaltet.

Wo und warum entstehen jetzt Probleme?

Diktatorisch ist eine Struktur, wenn eine Einheit (Person, Partei, Gruppe, Rat) über ein Recht oder eine Macht verfügt. Also dann, wenn etwas zentriert wird.

Demokratisch ist eine Struktur, wenn Rechte und Macht beim Volk liegen, also dezentral verteilt sind. So ist es an der großen Mehrheit der Menschen orientiert und Entscheidungen beruhen auf Konsens und freiem Willen.

Im Gegenzug, wenn etwas zentral organisiert ist, dann ist es an den Interessen einer kleinen Elite ausgelegt. Konzentration ermächtigt Wenige und entmachtet Viele. Konzentration muss mit Macht, also diktatorisch, durchgesetzt werden.

Was macht die diktatorischen Strukturen aus?

Der Mechanismus, wie die Regeln des Zusammenlebens organisiert sind, macht den Unterschied. Ist es dezentral, ist es gut, weil es Meinungsvielfalt gibt und die Rechte der Allgemeinheit durch Konsens gewahrt werden. Wird es zentral gemacht, ist es schlecht, weil nur eine Meinung zählt und die Rechte der breiten Masse übergangen werden.

Der Herrschaftsapparat sorgt in Demokratie wie Diktaturen dafür, dass Gesetze formuliert werden. Das machen bei uns die Parlamentarier, die es an Behörden oder Beratungs-Unternehmen delegieren, weil Gesetze sehr komplex sind und Fachwissen erfordern, was Parlamentarier nicht haben können. Aber dieser Bereich mit dem Ausgestaltungsrecht ist ein Filter. Er kann dafür sorgen, dass das Gesetz-Initiativ-Recht stark eingeschränkt wird. Weil Gesetzes-Initiativen werden nur umgesetzt, wenn diese Einheit es möchte. Unbequeme Ideen, die aus dem Volk kommen, können so aussortiert werden. Umgekehrt hat das Volk aber keine Möglichkeit, unbequeme Gesetzes-Initiativen der Herrschenden Einheit zu verhindern. Die Ausgestaltung der Gesetze kann gut von Lobbyisten manipuliert werden. Die Bevölkerung hat dagegen keinen Einfluss. All das kennen wir seit langem, denn wie oben dargestellt wurde die Meinungsvielfalt in den Parlamenten genauso lange eingeschränkt und damit Entscheidungen konzentriert, also stärker diktatorisch.

Diese Einheit des Herrschaftsapparates hat eine enorme Machtfülle. Und es kommt jetzt darauf an, wie diese Macht genutzt wird. Das kann rational passieren, mit Liebe und Weisheit für die beherrschten Menschen oder es kann aber auch brutal sadistisch oder nur banal egoistisch gemacht werden. Die Auswirkungen von Entscheidungen des Machtapparates sind für die Bevölkerung bindend und Freiheitsrechte können eingeschränkt, Masken und Impfungen vorgeschrieben werden. Die Struktur der Demokratie enthält keine Absicherung, die verhindern kann, dass dieser Teil des Machtapparates wie ein Diktator arbeitet. Und wir waren von Anfang an auf den guten Willen der Demokraten angewiesen. Dieser gute Willen ist bei den Regierenden heute nicht mehr vorhanden. Warum ist egal. Sie nutzen die als „demokratisch“ bezeichneten Strukturen in diktatorischer Form.

In der freien Wirtschaft der Bevölkerung hat ein Auftraggeber das Recht einen Auftrag zu erteilen. Er kann bestimmen wie es gemacht wird. Und er bezahlt, wenn der Auftrag erfüllt ist. Der Auftragnehmer lässt seine Mitarbeiter arbeiten. Wenn es Probleme gibt kann der Auftraggeber jederzeit steuernd eingreifen. Am Ende bekommt der Auftragnehmer ein Erfolgshonorar, wenn alles gut war. Aber er haftet mit seinem Geld für Schäden, die seine Mitarbeiter anrichten, und er hat eine Garantie-Pflicht, die Qualität absichert. Gibt es wesentliche Probleme, kann der Auftraggeber die Zusammenarbeit jederzeit beenden und muss dann nur für die bereits geleisteten Teile zahlen.

Wenn man Demokratie ernst nehmen würde, wäre die Bevölkerung der Auftraggeber und die Regierung der Auftragnehmer. Die Bevölkerung, also wir, sind dezentral und verkörpern das demokratische und der Auftragnehmer „Regierung“ ist zentral und verkörpert das diktatorische.

Wir können nicht bestimmen welche (neuen) Gesetze gemacht werden. Wir können nicht bestimmen wie die Gesetze ausgestaltet werden. Wir können nicht bestimmen, wie die Mitarbeiter des Auftragnehmers „Staat“ Gesetze ausgestalten. Aber wir können auch sonst nicht bestimmen wie die Mitarbeiter des Auftragnehmers „Regierung“ arbeiten. Die Behörden, die Polizisten, die Richter. Das kann nach wir vor nur die Regierung festlegen. Und das ist eine Einschränkung, die, wie im Einführungsteil dargestellt, sehr kritisch ist. Und ihre Machtstellung hat sich die Regierung ganz prima absichern lassen. Denn wir müssen bereits vorher bezahlen, ob wir wollen oder nicht. Das ist überhaupt nicht anders als in jeder Diktatur. Auch die Haftung ist genau geregelt wie in jeder Diktatur. Die Bevölkerung haftet mit ihrem Vermögen und ihrer Arbeitsleistung. Politiker werden nicht wie normale Auftragnehmer behandelt, die mit ihrem Vermögen haften. Nein, sie haben Sonderrechte wie auch Diktatoren sie sich nehmen. Wir können ja nicht mal mehr demonstrieren, weil die Polizei das mit einer martialischen Ausrüstung und Wasserwerfern jederzeit verhindern kann und über diese Polizei bestimmt die Regierung. Viele trauen sich nicht einmal mehr zu sagen, was sie wirklich denken. Alles was wir dürfen und sollen, ist alle vier Jahre eine Partei aus einer kleinen Menge an zugelassenen Parteien zu wählen. Wir dürfen also den Diktator auswählen. Genau so fühlen wir uns seit Jahren. Ohnmächtig. Wählen hat so oder so keinen Sinn. Niemals wurde es nach einer Wahl besser. Wir sind deren Willkür völlig ausgeliefert. Denn die gewählten Leute halten in den Parlamenten allenfalls eine Art öffentlichen Zirkus zu den Regierungsvorhaben ab. Bestimmt wird da gar nichts mehr. Also:

Warum hat die Regierung so viel Macht?

Wenn wir es strukturell betrachten ist das völlig klar. Weil die Gründungsväter sich diese Rechte mit dem Grundgesetz so genommen haben. Dort ist das alles ganz fein säuberlich so festgelegt und es ist der Kern unseres Rechtsstaats.

Wenn die ganzen Witz-Figuren, Merkel, Söder, Steinmeier, Spahn von „Demokratie“ und „demokratischen Institutionen“ und „demokratischer Legitimation“ faseln, dann ist da nicht, gar nichts dezentrales, also demokratisches. Die gesamten Strukturen sind rein zentral, also diktatorisch. Und werden heute auch diktatorisch genutzt. Das ist der wesentliche Unterschied zu früher. Die Demokraten früher hatten den Anstand, die diktatorischen Strukturen bestmöglich oder wenigstens hinreichend demokratisch zu nutzen. Dieser Anstand ist heute nicht mehr vorhanden. Es entscheidet und herrscht eine kleine Gruppe vielleicht mit Hintermännern, die wir gar nicht kennen. Aber das ist letztlich irrelevant. Das was wir festhalten können, wir habe strukturell eine Kleingruppen-Diktatur wo die Schauspieler auswechselbar sind. Und diese Kleingruppe befiehlt einen gigantischen Apparat aus Fachleuten in Behörden und privaten Unternehmen für verschiedenste Themen. Dadurch das die Schauspieler ausgewechselt werden, sind diese aber auch extrem abhängig von demselben Apparat, der den Schauspielern zuarbeiten muss. Es entsteht ein sehr machtvolles Geflecht mit unterschiedlichsten Eigeninteressen, die schwer zu durchschauen sind. Auch hier gibt es inzwischen ein gewisses öffentliches Unbehagen und man hat diesen Apparat deshalb als „tiefen Staat“ bezeichnet. Viele haben sehr wohl erkannt, dass dieser tiefe Staat eben keine demokratische Kontrolle hat. Er ist ein klar diktatorisches Instrument und wird auch so benutzt. Wir erleben es, wenn wir Demonstrationen anmelden und diese verboten werden. Wenn Arztpraxen durchsucht werden, weil Atteste zur Maskenbefreiung ausgestellt wurden. Wir haben das eingangs dargestellt.

Der wesentlich Machtzuwachs der Demokraten liegt aber in der enormen Konzentration der Geldflüsse. Damit haben die Demokraten gemeinsam mit dem tiefen Staat eine Macht gewonnen, die unvorstellbar ist und alle Diktatoren der Welt bei weitem übersteigt. Der Staatsanteil an der Wirtschaft wurde in dem letzten Jahrhundert so dramatisch erhöht und natürlich wird damit Macht konzentriert. Dieses Übermaß an Macht weckt Allmacht-Fantasien, die sich jetzt in der Corona-Krise erstmals für viele sichtbar zeigen.

Wie lösen wir das Problem?

Es gibt einen bekannten Ansatz: Man kann die Demokratie versuchen direkter zu machen. Das ginge über Volksabstimmungen und imperative Mandate, die immer mal wieder ins Spiel gebracht werden, aber vom Grundgesetz nicht vorgesehen und von den Demokraten natürlich nicht gemocht werden, denn die wollen ihre Privilegien natürlich behalten. Also ändern sie die Regeln natürlich nicht. Aber das schwierige Abhängigkeitsverhältnis zwischen Parlamentariern, Regierung und Behörden wird dadurch nicht aufgelöst. Der „tiefe Staat“ mit seinem Einfluss auf die Kleingruppen-Schauspieler bleibt. Auch wenn wir die Schauspieler jetzt wie Marionetten mit „Fäden“ direkter steuern wollen. Die vielen Sachzwänge bleiben.

Die Auflösung ist aber völlig trivial und auch recht einfach umzusetzen. Wir stellen die Bezahlung um. Wir bezahlen nicht mehr an die zentrale Regierung, sondern wir dezentralisieren die Bezahlung. Das entmachtet die Regierung und ermächtigt die Bevölkerung. Die Loyalität des tiefen Staates gilt dann nicht mehr dem Auftraggeber „Regierung“ sondern sie gilt dem Auftraggeber „Bevölkerung“. Für alle Auftragnehmer aus öffentlichen Geldern wird ein normales Vertragsverhältnis vorgesehen. Gesetze zu formulieren ist eine klassische Dienstleistung. Und die formulierenden Auftragnehmer können für die Ergebnisse haftbar gemacht werden. Die Polizei arbeitet wie ein öffentliches Sicherheitsunternehmen. Die Bevölkerung bezahlt nach Leistungsumfang. Die Details lassen sich hier nicht alle darlegen. Aber wenn wir so ein System wollen, werden wir viele Wege finden, und ich kenne mindestens eine funktionstüchtige Variante. Diese Variante hat mehrere positive Seiten, zum Beispiel, dass es keine Angriffskriege mehr geben wird, die in den letzten Jahrzehnten bevorzugt von den Demokratien ausgehen.

Betrachten wir aber zunächst die Wirkung dieser kleinen Veränderung. Nur mit der dezentralen Bezahlung werden die Interessen der öffentlich Bediensteten und Auftragnehmer endlich strukturell von der Bevölkerung abhängig. Würden die Bürger bereits heute die Polizei bezahlen, würden die Polizisten bei den Demonstrationen an der Seite der Bürger stehen und mit ihnen mitlaufen. Immer! Es gäbe keine Regierungsmeinung, wie heute, die sie wichtiger nehmen würden als die der sie bezahlenden Bürger. Würde das RKI direkt von den Bürgern bezahlt werden, wäre der PCR-Test längst ausgemustert und man würde Infizierte von Positiv-Getesteten unterscheiden und Corona-Tote durch Obduktionen ermitteln lassen. Man hätte Feldstudien durchgeführt, die eine Durchseuchung analysieren und man hätte die Gefährdeten von Anfang an geschützt, anstatt sie als gern in Kauf genommenen Todesfälle zu nutzen, um die Angststatistik aufzupeppen.

Um unsere Freiheit zurück zu bekommen, müssen wir strukturell analytisch vorgehen. Die Machtstrukturen, die sich die Gründungsväter der Demokratie im Grundgesetz selbst genommen haben, werden heute ohne jegliche moralische Beschränkung gegen uns verwendet. Die Gesetzgebungshoheit und die Finanzhoheit sind die beiden wesentlichen Rechte, die zur Beherrschung der Bevölkerung verwendet werden. Wenn uns die ersten neunzehn Artikel des Grundgesetzes ein paar Rechte zurückgeben, ist das eine Honigfalle, an der wir kleben bleiben sollen. Wir dürfen nicht länger nur für eine kleine Menge an Grundrechten kämpfen. Wir müssen stattdessen für die wirklich wesentlichen Rechte kämpfen, die dieses Grundgesetz unverschämter Weise den Parteien zugeschanzt hat. Und das sind die Finanzhoheit und die Gesetzgebungshoheit. Dies sind in sich Sonder-Rechte der Politiker, die dem Gleichheitsgrundsatz widersprechen, weil sie für alle anderen rechtsstaatlichen Beziehungen so nicht gelten. Diese strukturelle Sonderstellung der Politiker ist bereits unmoralisch. Die aktuelle unmoralische Ausnutzung der diktatorischen Sonderrechte gegen die Bevölkerung und deren Freiheit ist widerlich.

Wenn erst die Bevölkerung die Finanz- und die Gesetzgebungshoheit gewonnen hat, haben wir die dauerhafte Freiheit erreicht. Damit wäre der Terror des Parteien-Staates sofort zu Ende. Wir hätten damit allerdings ein strukturell völlig anderes System als unsere bisherige Demokratie. Ein neues politisches System, nach der Demokratie, was wir dringend brauchen. Denn alle vom Grundgesetz geschaffenen Strukturen helfen eben nicht unsere Freiheit ausreichend zu verteidigen.

Nur ein grundsätzlich neues System hilft

Nur mit einem grundsätzlich neuen System können wir den heutigen Unterdrückern in Regierungen, Parlamenten, Behörden und Universitäten beikommen.

Für die vielen passiven Mitläufer, die wie oben dargelegt bisher aus verständlichen, egoistischen Gründen mit der Regierung an einem Strang ziehen, schaffen wir so ein alternatives Angebot. Die Menschen werden schrittweise anfangen sich auf den möglichen neuen Arbeitgeber „Bevölkerung“ einzustellen. Wer will sich schon bei dem potentiell neuen Arbeitgeber gleich unbeliebt machen. Die Menschen werden sich so nach und nach vom alten Arbeitgeber „demokratischer Staat“ lösen und auf den neuen Arbeitgeber, „Bevölkerung“ setzen. Diese Strategie unterscheidet sich in der Wirksamkeit fundamental von der bisherigen Strategie „pro Grundgesetz“. Denn mit der alten „pro Grundgesetz-Strategie“ können wir die Front zwischen Regierung und den vielen Unterstützern im tiefen Staat nicht aufbrechen. Immer mehr Menschen hatten 1989 die Nase voll von dem DDR-Zwangssystem. Jeden Tag wollten weniger Menschen mit dem alten System der Unterdrückung in Verbindung gebracht werden und jeden Tag wandten sich mehr Menschen der Freiheit zu. Wir müssen den Menschen eine strukturelle Alternative bieten, wie damals bei der DDR das bundesdeutsche System. Ohne diese strukturelle Alternative hätte das Abducken der Scharfmacher in den Ost-Behörden nicht stattgefunden. Nur wenn wir der Merkel-Regierung ihre Unterstützer entziehen, können wir sie entmachten. Solange wir nicht mit Ablösung des Systems drohen, bleibt der Arbeitgeber „demokratischer Staat“ das einzige Angebot. In der Folge müssen sich die Menschen im Staatsapparat weiterhin hinter diesem Staat verschanzen und ihn schützen. Damit schützen sie jedoch weiterhin die Merkel-Regierung. Und genau das wollen wir nicht, denn die Regierung lebt eine faktische Diktatur aus. Was die aktuellen demokratischen Strukturen ihr leider rechtlich so ermöglichen.

Ein weiterer Effekt ist folgender: Wer von den Regierungsmitgliedern, Parlamentariern und Richtern in den Spiegel guckt und erkennen kann mit welch strukturell diktatorischen Sonder-Rechten er völlig unmoralisch gegen die Freiheit seines Volkes arbeitet, sollte sofort zurücktreten. Das gilt auch für die Vertreter der Leitmedien, die dieses unmoralische, diktatorische Vorgehen auf kriecherische Weise durchgehen lassen und oft sogar aktiv unterstützen. Die Querdenker-Bewegung und die Alternativen Medien müssen erkennen, dass sie vom Stockholm-Syndrom erfasst sind. Sie identifizieren sich mit dem System ihrer Peiniger. Sie verteidigen das Grundgesetz, obwohl es ihre Freiheit nicht schützen kann und gar nicht schützen will.

Wenn wir ein neu konzipiertes Gesellschaftssystem mit neuem Grundgesetz fordern, können wir den aktiven Unterdrückern, die nicht freiwillig zurücktreten wollen, sofort mit Bestrafung nach neuen Gesetzen, mit neuen Richtern drohen. Gefängnis für millionenfache Freiheitsberaubung, für Körperverletzungen durch Masken- und Impfzwang, bis hin zu Körperverletzung mit Todesfolge. Das gilt übrigens auch für die Aktionäre und alle leitenden Manager der Impfstoffhersteller. Haftungsfreistellungen korrumpierter Regierungen werden auch rückwirkend nicht akzeptiert. Wir können auch den weiterhin aktiven Unterstützern in den Behörden sofort etwas entgegensetzen, nämlich dieselben Verfahren, die auch gegen die Stasi angewendet wurden.

Ohne eine strukturelle Alternative verteidigen wir uns mühselig gegen einzelne Maßnahmen der Regierung. Mit diesem neuen Ansatz bekämpfen wir die Grundstrukturen von deren Macht und greifen so endlich auch die Lebensgrundlage der Peiniger an. Das ist ein wesentlicher strategischer Unterschied und er verschafft uns eine deutlich bessere Position.

Herrschaftssysteme wurden schon immer abgelöst, wenn die Regierenden arrogant waren und die Bevölkerung nur noch terrorisiert wurde. Mit der Maske im Gesicht spüren wir den Terror täglich. Die Demokratie ist ebenfalls einmal so entstanden. Warum soll die Demokratie nicht durch ein strukturell besseres System abgelöst werden. Denn die Demokratie hat spätestens in der Corona-Krise gezeigt, dass sie uns normalen Menschen nicht nützt. Einem solchen System eine Träne nachzuweinen ist unsinnig. Ein solch unmoralisches System hochzuhalten ist ein schwerer strategischer Fehler, weil wir dann die diktatorischen Elemente des Systems nicht bekämpfen können. Nur wenn wir ein moralisch und strukturell sauberes Gegenangebot, gegen die zentralistische Demokratie stellen, können wir auch die Herzen der Mehrheit gewinnen. Wir sollten jedoch allen Menschen zusichern, das neue System nur mit parlamentarischer Mehrheit und Volksabstimmung einzuführen.

Zusammenfassung

Wir Menschen wollen unsere Freiheit, keine Lockdowns, keinen Masken- und keinen Impfzwang. Wir wollen keine Angriffskriege und echten Umweltschutz.

Wir müssen dafür die wirklich wichtigen Freiheits-Rechte einfordern und NICHT NUR die Grundrechte. Wir denken logisch und strukturell und lassen uns nicht weiter nur mit unwesentlichen Rechten abspeisen, die man uns noch dazu jederzeit wegnehmen kann.

Finanzhoheit und Gesetzgebungshoheit für die Bürger, NICHT mehr für die Parteien! Das ist dezentral, viel demokratischer, moralischer, besser und wirkt sofort. Endlich wird alle Macht vom Volk ausgehen!

Wir müssen allen Menschen eine Alternative zur moralisch abgewirtschafteten Demokratie aufzeigen. Das geht nur mit einer alternativen Organisationsstruktur. Mit den Grundrechten bleiben wir Bettler, mit den Freiheits-Rechten werden wir zum Herrscher über uns selbst. Wenn das Volk über sich selbst herrscht, wenn wir über uns selber herrschen, dann sind wir ganz ohne Herrscher und damit endlich völlig frei.

Wer will diese neue Freiheit nicht unterstützen?

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Das Grundgesetz ist schuld an Lockdowns und Maskenzwang

Ich möchte den Beweis antreten, dass unser Grundgesetz durch eine bessere Regelung abzulösen ist, damit sich unsere Lage bessern kann. Bitte lest den Beweis mit nüchternem Verstand und offenem Herzen bis zu Ende durch, und verurteilt mich nicht sofort als Spinner oder Nazi. Ich möchte nur, dass unser gemeinsamer Widerstand so erfolgreich wie irgend möglich ist.

(Der Beweis ist rein struktureller Natur und hat keinerlei Bezug zu irgendwelchen geschichtlichen Zusammenhängen, von denen ich mich ausdrücklich distanziere.)

Was unser Grundgesetz so attraktiv macht sind die ersten 19 Artikel, in denen unsere Grundrechte geregelt sind. Ich behaupte, diese Artikel wurden nur als Honigfalle eingefügt, um dieses Gesetz attraktiv erscheinen zu lassen und uns damit von der eigentlichen Machtfrage abzulenken.

Diese Grundrechte geben uns eine kleine Restmengen an Rechten zurück, wobei die Autoren im nachfolgenden Teil alle Rechte der Regierung zuschanzen. Und selbst die Grundrechte können uns jederzeit genommen werden, weil auch dafür die Rechte bei der Regierung liegen.

Dass uns diese Grundrechte genommen wurden, brauche ich nicht mehr zu beweisen. Das ist wohl eine Tatsache, die nicht bestritten wird, obwohl uns diese in den ersten 19 Artikeln des Grundgesetzes fest und unabänderlich zugesichert sind.

Warum kann man uns diese Rechte trotzdem nehmen?

Weil das Grundgesetz die Möglichkeit dazu explizit zugelassen hat. Wir haben es nur nicht gemerkt, weil vor Frau Merkel keine Regierung die Unanständigkeit besaß, diese Möglichkeiten des Grundgesetzes so zu nutzen.

Damit es leichter verständlich wird, möchte ich ein Beispiel bringen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Mieter einer Wohnung. Es klingelt an der Tür. Da steht ein unbestellter Maler und verlangt Einlass. Er geht alle Zimmer ab, sucht sich eins aus und, sagt „Das wird jetzt neu gestrichen!“ Er komme morgen wieder und dann werde das erledigt, kündigt er an. Tatsächlich kommt er am nächsten Tag, schließt das Zimmer von innen ab und scheint zu arbeiten. Am frühen Nachmittag geht er wieder. „Morgen bekommen Sie die Rechnung“, sagt er beim Verabschieden.             Sie betreten das Zimmer und sind schockiert. Die Farbe ist ein hässliches Schwarz, die Wände sind unvollständig gestrichen, nur die großen Flächen, Ränder und Ecken zeigen noch die alte Tapete. Der Teppich ist mit Farbe bekleckert, die Möbel sind beschmiert. Vorher hatte ihnen ihr Zimmer gefallen. Jetzt ist es allenfalls eingeschränkt bewohnbar. Und tatsächlich, am nächsten Tag kommt auch noch die Rechnung. Ein Tag Arbeit, unvollendete Arbeit schlechter Qualität, 2.000€, Zahlungsfrist drei Tage.      Sie sollen für diese schlechte Leistung auch noch zahlen! Sie wollen sich wehren. Aber überall erklärt man ihnen, nein, wenn dieser Maler da war, dann müssen Sie zahlen. Sonst schickt der seine Sicherheitsleute vorbei.

Niemand würde einen solchen Maler haben wollen. Kein echter Maler würde so arbeiten, aber unsere Regierung arbeitet immer so.

Wir bekommen stets, was nicht bestellt wurde und müssen zahlen. Gesetze, die mit Strafen versehen werden, verwenden sie, um uns zu erziehen. Heute heißen die Farben „Maskenzwang“ und „Lockdown“, morgen wird es der „Impfzwang“ sein. Die Regierenden schalten und walten nach Belieben. Sie beauftragen sich selbst, um uns dann die Freiheit zu nehmen. Das machen sie „mit Fug und Recht“, denn mit dem Grundgesetz haben sich die Gründungsväter genau diese Rechte genommen und das so festgelegt.

Ab Artikel 20 werden Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident und Bundesregierung verfasst. Dann nehmen diese sich in Abschnitt VII, ab Artikel 70 die Rechte der Gesetzgebung. Und mit diesem Recht der Gesetzgebung können sie genau das machen, was uns allen die Freiheit nimmt und die Masken aufzwingt.

Aber es ist noch schlimmer als in dem Beispiel dargestellt. Der Maler muss am Ende gar keine Rechnung stellen oder vorher anfragen. Der kann einfach vor der Tür stehen und sagen:

„Guten Tag, sie wissen, dass sie monatlich die Maler-Abgabe zahlen müssen, ich komme jetzt um ihr Zimmer zu streichen.“

Der Maler braucht also sein Geld gar nicht nachlaufen, wir können nicht einmal versuchen die Zahlung zu verweigern, weil er sein Geld schon vorher als Zwangsabgabe bekommen hatte.

Auch das Geld für die Regierung müssen wir vorher abgeben. Auch das ist alles feinsäuberlich im Grundgesetz Abschnitt X, ab Artikel 104a geregelt. Und mit diesem Geld wird nicht nur ein Maler bezahlt, sondern es ist viel schlimmer. Damit wird ein riesiger Apparat, genannt der tiefe Staat, bezahlt, der mit vereinter Kraft die Regierung unterstützt. Da sind die Wissenschaftler, die die Rechtfertigungen für PCR-Tests und Lockdowns liefern. Da ist die Polizei, die friedliche Demonstranten bedroht und verhaftet, die Hausdurchsuchungen bei Ärzten und Demo-Veranstaltern macht. Da sind die Richter, die der Regierung bescheinigen, alles rechtmäßig zu machen.  

All diese Maßnahmen werden vom Grundgesetz (und den Länderverfassungen) so gedeckt. Und es sieht so aus, als würden sie dem Volk dienen. Das ist nebenbei auch der Fall, aber alles erfolgt nur so, wie es die Regierung will. Und bei der Ausgestaltung des tiefen Staates und deren Beauftragung ist die Regierung völlig frei. Sie gibt das Geld und „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. Wer dafür aktuell noch weitere Beweise braucht, lebt nicht auf dieser Welt.

Was wir eigentlich alle fordern müssten, ist ein System, das uns vor der Willkür von Merkel, Söder und den Demokraten wirkungsvoll schützen kann und damit unsere Freiheit dauerhaft garantiert. Und dabei hilft das Grundgesetz überhaupt gar nicht. Denn dieses Grundgesetz billigt Frau Merkel die von ihr genutzten Rechte explizit genau so zu.

Wer aus der Praxis heraus meint, die Beauftragung von Malern ist eigentlich in Deutschland gut geregelt, der sollte dieselben Maßstäbe auch auf die Regierung übertragen. Denn:

Alle Macht geht vom Volk aus

Dann dürfen nur wir, vom Volk, Gesetze und Verordnungen in Auftrag geben und wir müssen die Dienstleister für öffentliche Aufgaben als Auftraggeber auch direkt bezahlen. Damit werden wir zum Souverän. Eine Polizei die wir direkt bezahlen wird uns schützen und nicht mehr bedrohen. Heute schützt sie natürlich die Regierungsmeinung, weil diese zahlt.

Es gibt sicher viele Vorschläge, wie so etwas umgesetzt werden kann. Aber Grundvoraussetzung ist, dass wir uns vom Grundgesetz gedanklich verabschieden. Dann können wir ein neues System konzipieren und dieses rechtskonform mit parlamentarischen Mehrheiten und Volksabstimmung einführen. Das neue System muss klare Wertemaßstäbe bekommen, Mehrheitsmeinungen und Meinungsvielfalt berücksichtigen, Rechtssicherheit bieten, friedlich sein und die Umwelt schützen, mit der Gesetzgebungskompetenz und der Finanzhoheit direkt beim Volk. Also rundherum besser als das bestehende System.  

Herrschaftssysteme wurden immer abgelöst, wenn die Regierenden arrogant waren und die Bevölkerung terrorisiert wurde. So wurde auch einmal die Demokratie eingeführt. Heute ist es an der Zeit unsere Demokratie durch ein neues System abzulösen.

Wir müssen verstehen, dass die aktuell erlebte Form des Regierungs-Terrors voll und ganz an unsere Demokratie und den bestehenden Rechtsstaat angepasst wurde. Auch die Globalisierung und die Konzern-Interessen werden in voller Übereinstimmung mit dem bestehenden Rechtsstaat durchgesetzt. Bis vor einem Jahr war das alles noch erträglich aber jetzt müssen wir das Rechtssystem so ändern, dass die Macht erstmals wirklich vom Volk ausgeht. Dafür brauchen wir ein völlig anderes Grundgesetz.

Dann kann es besser werden. Und wir können unsere Peiniger zur Rechenschaft ziehen und zwar nach den Gesetzen eines neuen Rechtssystems, nicht nach dem heutigen, regierungsfreundlichen System.

Wer wegen der ersten 19 wirkungslosen Artikel für das heutige Grundgesetz stimmt, der kämpft in Wahrheit für die heutige Regierung und einen Rechtsstaat zu deren Gunsten und zu unserem Nachteil. Wir anderen sollten erklären, „wir werden ein neues System verabschieden, das wirklich dem Volk dient.“ So dass unsere Freiheit nie wieder auf die Gnade der Regierenden angewiesen ist, wie das aktuell beim heutigen Grundgesetz noch der Fall ist.

So können wir unsere Freiheit gewinnen.

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Demokratie ist völlig falsch organisiert

und die Mehrheit wundert sich über die schlechten Ergebnisse.
Die Lockdowns, die wir heute erleben, sind eine klare Folge davon.

Warum läuft hier etwas falsch?

Stellen Sie sich vor, Sie sind Mieter einer Wohnung. Es klingelt an der Tür. Da steht ein unbestellter Maler und verlangt Einlass. Er geht alle Zimmer ab, sucht sich eins aus und, sagt „Das wird jetzt neu gestrichen!“ Er komme morgen wieder und dann werde das erledigt, kündigt er an. Tatsächlich kommt er am nächsten Tag, schließt das Zimmer von innen ab und scheint zu arbeiten. Am frühen Nachmittag geht er wieder. „Morgen bekommen Sie die Rechnung“, sagt er beim Verabschieden.             
Sie betreten das Zimmer und sind schockiert. Die Farbe ist ein hässliches Schwarz, die Wände sind unvollständig gestrichen, nur die großen Flächen, Ränder und Ecken zeigen noch die alte Tapete. Der Teppich ist mit Farbe bekleckert, die Möbel sind beschmiert. Und die Wandlampen sind nicht wieder montiert und bei einer ist der Glasschirm kaputt. Vorher hatte ihnen ihr Zimmer gefallen. Jetzt ist es allenfalls eingeschränkt bewohnbar. Und tatsächlich, am nächsten Tag kommt auch noch die Rechnung. Ein Tag Arbeit, unvollendete Arbeit schlechter Qualität, 2.000€, Zahlungsfrist drei Tage.      
Sie sollen für diese schlechte Leistung auch noch zahlen! Sie wollen sich wehren. Aber überall erklärt man ihnen, nein, wenn dieser Maler da war, dann müssen Sie zahlen. Sonst schickt der seine Sicherheitsleute vorbei.

Niemand würde einen solchen Maler haben wollen. Kein echter Maler würde so arbeiten, aber unsere Regierung arbeitet immer so.  

Wir bekommen stets, was nicht bestellt wurde. Gesetze, die mit Strafen versehen werden, verwenden sie um uns zu erziehen. Heute heißen die Farben „Maskenzwang“ und „Lockdown“, morgen wird es der „Impfzwang“ sein. Die Regierenden schalten und walten nach Belieben. Sie beauftragen sich selbst sowie ausgewählte Wissenschaftler und Medien, um uns dann gemeinsam die Freiheit zu nehmen. Sie bezahlen Richter und Polizei. Alles von dem Geld, was wir vorher zwangsweise bei Ihnen abliefern müssen.

Dass wir Bürger nicht sehr souverän wirken und schon gar nicht der Souverän sind in dieser „Demokratie“, sollte inzwischen wohl jedermann klar sein.

Wer den Lockdown loswerden möchte, muss über andere Strukturen als „Demokratie“ nachdenken. Mit der Demokratie bekommen wir keine Freiheit. Vielleicht gerade mal wieder das ein oder andere Grundrecht zurück. Aber das ist zu wenig. Denn wir wissen jetzt, dass unsere Rechte in der Demokratie nicht abgesichert sind. Das muss geändert werden.

Keine Sorge: Es gibt andere, gut begründete Konzepte, die dieses Problem auflösen. Und die Umstellung ist wirklich einfach. Sie kann niemals so viel Schaden anrichten wie die Lockdowns es tun.

Eine solche Umstellung war bislang nur nicht nötig. Heute sollte jeder anfangen darüber nachzudenken.

Es gibt Konzepte, die demokratisch sind, wo wir nicht Bürger eines Staates bleiben, sondern wirklich freie Menschen werden. Wir müssen nicht bürgen, für unsere Regierung und schon gar nicht an sie zahlen. Sondern wir beauftragen Dienstleister, die Gesetze formulieren, wenn wir das wünschen. Und diese Dienstleister haften für fehlerhafte Gesetze, genau wie der Maler auch, wenn die Farbe von der Wand blättert. Keine Selbstbeauftragung, keine Zwangsgelder.

Eine völlig andere Welt, wo wir „Freie“ werden und so wirklich zum Souverän.

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Wie wir unsere Freiheit zurückbekommen

Was müssen wir tun, um unsere Freiheit zurückzubekommen?

Wo müssen wir anfragen? Wer hat uns unsere Freiheiten weggenommen?

Angela Merkel, Jens Spahn, die Pandemie, Herr Drosten, das RKI, die WHO oder gar Bill Gates? Oder war es vielleicht doch eher der PCR-Test und die Berichterstattung der Medien?

Wir alle, denen die Freiheit plötzlich fehlt, wissen nicht wer es war. Denn tatsächlich hat sich nichts geändert. Unsere Rechte stehen noch an derselben Stelle in denselben Gesetzen, in denen sie schon immer standen.

Nur haben wir unsere Freiheiten trotzdem verloren. Wir sind zu Hause eingesperrt und unterliegen einem Kontaktverbot. Alte und kranke Menschen sterben mehr als in der Jahreszeit üblich ist. Wir tragen Masken, um uns gegenseitig zu schützen, obwohl wir sie hassen und die Stoffmasken dabei gar nichts gebracht hatten, wie selbst die Regierung inzwischen zugibt.

Wo können wir also anfragen, um unsere Freiheit wieder zu bekommen?

Bei der Regierung ist die Anfrage wohl sinnlos. Denn diese verkündet uns gerade, dass wir auf die Freiheit weiterhin verzichten müssen. Bei den Gerichten scheint es auch nicht zu funktionieren. Denn sonst hätten wir die Rechte wohl schon wieder. Sie alle verweisen auf die Gefahr, die von dem Virus ausgeht.

Die Demonstrationen von Querdenken sind wichtig für die Motivation und die Vernetzung, aber zurückbringen werden sie uns die Freiheit leider nicht. Dafür müssten wir zu einer Personengruppe oder Institution hingehen können und fordern, „von Euch wollen wir die Freiheit wiederhaben“. Nur wer sollte das sein?

Wie können wir es nun schaffen unser Rechte trotzdem zurück zu bekommen?

Indem wir „mehr Demokratie“ oder „echte Demokratie“ fordern?

Natürlich nicht!

Wir haben die maximale Demokratie. Eine Demokratie, mit Demokraten, soll uns retten? Obwohl diese Demokraten gerade ganz öffentlich sogar über das Verbot einer Partei nachdenken, die gegen weitere Lockdowns ist. Selbst solch ein Partei-Verbot wäre demokratisch möglich und wird von unserer demokratischen Verfassung so gedeckt. Denn sowohl die Parlamentarier als auch Richter werden das heutzutage mittragen, mit welchen Ausreden auch immer. Denn alle Richter und Parlamentarier wurden vorher von den etablierten Parteien nominiert. Sie sind deren System verpflichtet.

Nicht dass ich für die AfD bin, die Partei ist mindestens genauso schlecht wie die anderen Parteien auch. Aber Partei-Verbote gehen klar in Richtung Diktatur. Alles was von der Regierungslinie abweicht wird einfach unterdrückt. Die freie Rede, Demonstrationen, Parteien, selbst Gerichtsurteile von angeblich unabhängigen Richtern werden inzwischen infrage gestellt. In Weimar hat ein mutiger Richter die Corona-Maßnahmen der Landesregierung für Verfassungswidrig erklärt und in der Folge wird dieser Richter als ungeeignet dargestellt. Das Urteil der angeblich unabhängigen Justiz, soll rückwirkend aufgehoben werden. Und auch das lässt unsere Demokratie so zu. Niemand von den Demokraten verteidigt unsere Grundrechte oder sorgt dafür, dass wir sie wieder zurückbekommen. Nicht die Regierung, nicht die Parlamentarier, nicht die Gerichte und die System-Medien schon gar nicht. Sie arbeiten alle geschlossen gegen uns.

Wenn mutige Menschen gegen die Regierungsmeinung aufbegehren werden sie öffentlich diskreditiert und oft persönlich diffamiert. Es werden Wörter wie „Verschwörungstheoretiker“, „Corona-Leugner“, „Rechtsextreme“, „Reichsbürger“ oder „Antisemiten“ benutzt, ohne inhaltliche Argumente zu nennen. Dieses Vorgehen verletzt die Würde dieser mutigen Menschen und soll andere Abschrecken es ihnen gleich zu tun.

Die Demokratie schützt die Würde der Menschen nicht!

Obwohl es im ersten Satz von unserem Grundgesetz für alle Menschen und explizit für die staatlichen Organe so festgelegt wurde.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Wird das beachtet?

Nein! Die oben genannten, abwertenden Titel verletzen die Würde der Menschen mit voller Absicht.

Den Schutz durch die universelle Würde brauchen nur Andersdenkende oder Abweichler. Nur für sie ist dieser Schutz gedacht und wichtig. Dieser Schutz wurde schon einmal in der deutschen Geschichte einer Minderheit versagt. Nur deshalb steht „die Würde“ überhaupt an erster Stelle im Grundgesetz. Und trotzdem werden heute Abweichler wieder mit staatlicher Billigung von den Systemmedien entwürdigt. Wer bemerkt das nicht? Wo sind die Linken, die Intellektuellen, die so etwas kritisieren müssten? Jeder von uns soll bitte selbst nachdenken: „Was bedeutet diese Entwürdigung Andersdenkender für mich persönlich?“ Antwort: „Auch mir wird kein Schutz gewährt werden, wenn ich ihn brauche.“

Keine Regierung schützt die Würde der Abweichler, nicht die Parlamentarier schützen die Abweichler, kein Richter schützt die Abweichler und die Medien sind es, die gegen die Abweichler hetzen. Mit voller Rückendeckung von Regierung und Parlamentariern.

Ein wahrhaft würdeloses Spektakel.

Wer möchte nicht endlich sein normales Leben zurückhaben?

Haben wir nicht etwas Besseres verdient, als eine völlig verbogene Demokratie, die genau das verhindert?

Ja, das haben wir!

Um unsere Freiheit zu bekommen müssen wir ein neues System einführen, was deutlich stärker demokratisch ist, als unsere heute praktizierte Demokratie. Das ist durchaus möglich und solch eine Verbesserung wäre eine ganz normale Angelegenheit.

Stets und ständig in der Menschheitsgeschichte wurden Herrschaftsformen geändert. Auch die Demokratie wurde einmal so eingeführt. Fast immer war die Bevölkerung mit den gleichen Problemen konfrontiert wie wir es heute sind. Die Herrscher waren arrogant, inkompetent und haben die Bevölkerung schikaniert.

Eine Verbesserung unserer Herrschaftsform sollte uns, aus dem normalen Volk, doch nicht abschrecken. Sie wurde schon immer vom Volk periodisch eingefordert.

Warum sind wir heute so beschränkt genau das nicht mehr zu fordern? Kann jahrelange Gehirnwäsche die Ursache sein? Beschränken wir unser Denken unabsichtlich? Glauben wir an das Märchen, wir, das Volk, würden bereits herrschen? Sind wir zu dumm?

Betrachten wir das doch einfach mal hypothetisch:

Was kann schlecht daran sein, wenn der Einfluss der Bevölkerung größer wird? Nur alle vier Jahre ein Kreuz auf einigen Wahlzetteln zu machen, ist doch wirklich zu wenig.

Wichtig sollte doch nur sein: Es gibt nach wie vor Mehrheitsentscheidungen und wir bekommen unsere Freiheit zurück. Am besten wir bekommen noch mehr Freiheit, als wir in der Demokratie jemals hatten. Es müssen wieder alle Meinungen gehört werden, und es soll mit den besten Argumenten entschieden werden, nicht mit Meinungsunterdrückung. Solch ein neues System könnte doch gar nicht abgelehnt werden. Von uns aus dem Volk jedenfalls nicht.

Von den Demokraten wird es sicher abgelehnt werden. Würden sie doch ihre Privilegien verlieren und sie könnten uns nicht länger einsperren. Was sie ja defacto seit Wochen machen und — warum auch immer — weiterhin wollen.

Selbst wenn wir heute kein System kennen, das die oben genannten Verbesserungen der Demokratie realisiert:

Was wäre, wenn wir den Demokraten mit einer aktiven Suche nach solch einem System konfrontieren würden?

Alternativen zur Demokratie, was würde das bringen?

Die Drohung unsere Demokratie abzulösen würde sofort einen ganz erheblichen Wandel bewirken, denn damit würden wir die Existenzgrundlage der Demokraten bedrohen. Wir nehmen ihnen damit ihr normales Leben, ihre Sicherheit auch in Zukunft ein Einkommen zu haben. Das ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber der Forderung nach „mehr Demokratie“, „echter Demokratie“ oder der „Wiederherstellung von Demokratie“. Solche Forderungen sind aus deren Sicht nämlich absolut lächerlich. Denn wir haben eine Demokratie. Sie sind unsere Demokraten. Allenfalls werden Einzelne mit fetten Übergangsgeldern und üppigen Ruhegehältern entlassen. Da gibt es bisher keine Existenzangst, die normale Menschen immer spüren?

Wenn wir die Demokratie ablösen würden, könnten wir anschließend die wissenschaftlichen, juristischen und politischen Grundlagen der Pandemie neutral aufarbeiten lassen. Ganz transparent, offen, ohne Zensur, auch mit der Anhörung von Herrn Drosten und Frau Merkel, aber auch von den Herren Wodarg und Bhakdi. Wenn dann später neue Richter, die nur uns, dem Volk, und nicht der jetzigen Regierung verpflichtet sind, zu der Entscheidung kämen, die Lockdowns waren Freiheitsberaubung, sollten dann nicht sogar ein paar Jahrzehnte Gefängnis angemessen sein? Wir reden hier immerhin von millionenfacher Freiheitsberaubung.

Vergleichen wir das mit dem, was wir bisher gemacht haben. Wie erfolgreich war das?

Mit der bisherigen Strategie sind wir in fast einem Jahr keinen Schritt weitergekommen. Wir finden nach wie vor keinen Ansatzpunkt, wie wir irgendwie irgendetwas ändern können. Die Demokraten sind gut vorbereitet in diese Schlacht gezogen. Wir kämpfen gegen eine geschlossene Front, die sich nicht aufweichen lässt. Eine Kraft, die unsichtbar ist, weil es das System als Ganzes ist und eben keine identifizierbare Einzelperson oder Einzelentscheidung, die wir bekämpfen könnten.

Wir alle, die für unsere Grundrechte kämpfen, kämpfen gegen etwas Unsichtbares. Das kann nicht gelingen. Dieser Kampf ist von seiner Struktur nicht zu gewinnen. Wir müssen endlich ein konkretes Ziel finden, und das kann nur die Herrschaftsform „Demokratie“ sein, deren Vertreter uns terrorisieren. Denn diese Herrschaftsform erlaubt diese neuartige Form die Bevölkerung zu terrorisieren. Denn diese neue Form des Terrors ist von den Demokraten ganz speziell angepasst worden auf unsere heutige Realität aus Demokratie, Medien, Parlamenten und Gerichten. Wir werden sie nur wieder los, wenn wir das ganze Übel mit der Wurzel ausreißen und das ist die heutige Form der Demokratie selbst.

Wenn wir dieses Ziel verfolgen ändert sich alles

Wir müssen also mit der Ablösung des ganzen Systems drohen. Auch wenn wir noch gar keine Idee haben, wie das aussehen könnte.

Wir müssen diese Vorgehensweise noch einmal abschließend strategisch vergleichen. Wollen wir jammern und den Demokraten erlauben die Bezeichnung „Demokratie“ zu behalten aber eine Diktatur — ohne Grundrechte — zu praktizieren? Warum sollten wir den Namen oder diese reale Struktur „Demokratie“ so behalten wie sie ist? Wir wollen doch unsere Freiheit zurückhaben, die diese Demokratie uns gerade weggenommen hat.

Die Demokraten zerstören gerade absichtlich oder fahrlässig unsere wirtschaftliche Existenzgrundlage. Sie verbieten Demonstrationen und vereinzeln uns, damit wir keinen Widerstand leisten. Sie entwürdigen mutige Kritiker. Diese Demokratie nützt uns nichts.

Wenn wir unsere Freiheit wiederhaben wollen, müssen wir uns auf die Suche nach einem neuen System begeben, was besser ist als diese verbogene Demokratie.

Wir sollten das den Demokraten ganz offen ankündigen. Wir sollten dazu der Bevölkerung versichern, wenn wir ein besseres System gefunden haben, werden wir die Umstellung auf dieses System nur voll demokratisch durchführen. Mit einer parlamentarischen Mehrheit im Bund und in allen Bundesländern und einer echten Volksabstimmung.

Alles wird hundertprozentig friedlich und verfassungskonform ablaufen. Das neue System wird besser werden als die heutige Demokratie. Es wird klare moralische Werte als Grundlage bekommen. Es wird weltweiten Frieden fordern und fördern und es wird endlich echten, weltweiten Umweltschutz realisieren.

Nur so bauen wir echten Gegendruck auf. So können wir erfolgreich sein. Wir brauchen keine Demonstrationen, die sie verbieten können. Das Konzipieren läuft ausschließlich online ab. Wir greifen an und hören auf zu betteln.

Wenn wir uns noch heute alle auf die Suche machen, werden wir ein System finden. Wir sind nicht dumm. So schwer kann das doch nicht sein. Bisher schien uns ein solches System nicht nötig zu sein. Denn bei „gutem Wetter“ hatte die Demokratie einigermaßen funktioniert. Nur deshalb hatten wir in der Vergangenheit nie nach einem besseren System Ausschau gehalten. Das ist ab sofort anders und wir fangen gleich an zu suchen. Unsere absehbare zukünftige Freiheit motiviert uns. Nichts kann uns von dieser Idee abbringen.

Wir brauchen dabei keine Angst zu haben. Unsere Vorfahren hatten auch keinen genauen Plan, wie Demokratie zu organisieren wäre, als sie diese von ihren autoritären Herrschern forderten. Das waren auch damals zunächst allenfalls grobe Ideen und man wusste, was man nicht länger wollte: Unfreiheit.

Warum sind wir so feige, nicht auch eine Ablösung des Systems zu fordern?

Anders als unseren revolutionären Vorfahren, die zum guten Teil Habenichtse waren und wenig zu verlieren hatten, geht es den meisten von uns noch gut. Wollen wir weiter warten, bis wir auch alle dort angekommen sind? Wenn die Lockdowns so weitergehen, wird das wohl so sein.

Gerade, weil wir alle so viel zu verlieren haben, sollten wir uns schnell nach einem neuen System umsehen. Denn eines sollte doch wohl jedem aufgefallen sein: Das chinesische System, mit noch weniger Freiheit, scheint dem unseren irgendwie überlegen zu sein. Sonst wüssten wir, warum immer mehr Produkte aus China kommen, und weniger aus Europa und den USA. Wir wüssten auch, warum die westliche Infrastruktur verfällt und die chinesische super modern ist. Seit der Finanzkrise weiß jeder, in der westlichen Wirtschaft ist der Wurm drin. Keiner weiß, wie es weitergehen soll. Zwölf Jahre geht das jetzt so. Wir müssen etwas grundsätzlich ändern. Jetzt einige neue Arbeitsplätze zu schaffen, nur weil dauerhaft jeder Europäer zweimal im Jahr gegen Corona geimpft werden soll, ist keine Lösung des Problems. Es macht unsere Probleme nur noch schlimmer. Unsere heutigen Herrscher haben seit Jahren keine sinnvollen Ideen mehr. Wir brauchen endlich ein neues System. Das Herrschaftssystem „Demokratie“ ist nicht mehr sinnvoll reformierbar. Herrschaftssystem wurden stets nur gegen den Willen der Herrscher verändert.

Ich weiß ganz sicher, dass sich ein neues, besseres System finden lässt.

Und jetzt liebe Frau Merkel und Kollegen, sagen sie uns endlich die Wahrheit, was uns bezogen auf die Pandemie vorgespielt wird. Falls nicht, werden sie alle noch für viele Jahre ihre ganz persönlichen Lockdowns in einem Gefängnis nach Wahl des Volkes erleben.

Denn gemeinsam werden wir ein neues System finden!


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Was kommt nach der Demokratie?

Mein letzter Beitrag hatte dazu aufgefordert „Über die Demokratie hinaus zu denken“. Damals war das Fazit, dass wir nur einen hinreichenden Druck auf die Demokraten ausüben können, wenn wir mit dem Entzug ihrer Lebensgrundlage drohen. So wie dies viele derzeit in der Bevölkerung erleben müssen. Keine weichen Ablösungen mehr, mit hohen Übergangs- und Altersruhegeldern, wie sie die Demokraten in der Demokratie erwarten dürfen. Die haben sich ihr Leben auf unsere Kosten perfekt eingerichtet. Und ändern können wir daran nichts. Schon gar nicht wenn wir wählen gehen. Aber wenn wir die Existenz der Demokratie insgesamt in Frage stellen, könnten die Demokraten ja sogar vielleicht im Gefängnis enden, zum Beispiel wegen millionenfacher Freiheitsberaubung. Denkbar wäre so etwas doch durchaus. Werden die Demokraten mit diesem Risiko bedroht, sollten sie sich vielleicht an die Bevölkerung und ihre Bedürfnisse und Wünsche erinnern, die ihnen offensichtlich seit Jahren egal sind. Wir sollten also aus rein spiel-theoretischen Überlegungen die Demokratie in Frage stellen, um wenigstens von den Demokraten wieder beachtet zu werden. Das wird deutlich wirksamer sein als jede Demonstration bei der wir mehr Demokratie fordern. Weil dieses „Mehr an Demokratie“ bekommen wir doch nur mit den Demokraten, die uns unsere Grundrechte doch gerade weggenommen haben. Fällt uns das irgendwie nicht auf? Wenn wir nur „mehr oder echte Demokratie“ fordern, bleibt doch für die Herrschaften, die uns terrorisieren, alles beim Alten.

Die Demokraten gefährden ihre Glaubwürdigkeit

Wir werden in Kürze erleben wie sich die Demokraten mit ihrer Überheblichkeit und Arroganz in eine schwierige Lage bringen.

Die Politiker setzen auf Lockdown und Impfungen. Was sie tatsächlich erreichen wollen ist fraglich. Das verraten sie uns nicht und wir können darüber nur mutmaßen. Aber das ist gar nicht nötig. Denn Lügengebilde fallen ab einer gewissen Größe immer in sich zusammen. Zumal der Denkhorizont der Demokraten seit Jahren immer weiter schrumpft.

Die Prozesse des Lebens sind überlebensorientiert und das immer. Das gilt auch und gerade für Viren, was die Herrschaften bei ihren Planspielen wahrscheinlich nicht so richtig bedacht haben. Aber jeder Mensch, der sich informieren will, kann heute außerhalb der Leitmedien alle notwendigen Informationen erhalten.

Um die Pandemie zum Laufen zu bringen und am Laufen zu halten muss man die Fall- und die Todeszahlen in möglichst beängstigende Höhen treiben. Um hohe Fallzahlen zu bekommen nutzte man den PCR-Test. Dieser Test ist hinreichend ungenau und liefert offensichtlich viele positive Ergebnisse, auch wenn die positiv getesteten Menschen gar nicht krank sind. Außerdem werden möglichst viele Verstorbene als Corona-Tote ausgewiesen. Dafür werden einfach finanzielle Anreize durch entsprechende Zusatz-Zahlungen für Corona-Tote geschaffen. Wenn jemand mit einer Schusswunde eingeliefert wird und im Krankenhaus verstirbt ist es lukrativ selbst nach dem Tod noch einen Corona-Test zu machen, in der Hoffnung, dass auch dieser Tote als Corona-Fall abgerechnet werden darf. Denn dann gibt es Extra-Geld fürs Krankenhaus und wer will das nicht.

Wenn im Krankenhaus schlaue Menschen arbeiten, werden solche Tests, die im Anschluss viel Geld bringen, immer positiv ausfallen. Dafür hat man einfach ein Gefäß mit Viren vorrätig, in das jedes Teststäbchen am Ende eingetaucht wird. Schon kommt der Geldsegen der Regierung. Nicht ganz fair, könnte man sagen, aber die Regierung möchte das ja sogar so haben, damit die Todesfallzahlen der Pandemie schön hoch ausfallen.

Jetzt kommen die Impfungen ins Spiel und mit den Impfungen wird alles schwierig.

Jetzt will man nach wie vor viele Fallzahlen und viele Corona-Tote, damit bis zum letzten Bürger alle geimpft werden müssen. Allerdings dürfen natürlich niemals nie die geimpften sterben und schon gar nicht als „Corona-Fälle“. Denn jeder geimpfte, der trotzdem an Corona verstirbt, senkt die Impfbereitschaft bei der bislang ungeimpften Bevölkerung. 

Das wird jetzt schon sehr schwierig, denn man kann die Zuzahlungsrichtlinien ja nicht „offiziell“ ändern, in dem man erklärt Krankenhäuser erhalten Corona-Zuschüsse nur für ungeimpfte Verstorbene. Damit würde die Manipulation wohl doch etwas zu offensichtlich werden. Das Einstellen der Tests bei geimpften Personen würde die Glaubwürdigkeit der Regierungsmaßnahmen auch nicht gerade erhöhen. Außerdem entsteht jetzt ein Interessen-Konflikt zwischen Krankenhäusern, denen durch Corona die Einnahmen wegbrechen und den fallenden Zuschüssen bei Corona-Toten. Die Regierung hat kein Interesse an positiven Test bei Geimpften, die Krankenhäuser wegen der Zuschüsse sehr wohl. Eine Variante wäre den PCR-Test durch einen besseren Test abzulösen, der zuverlässiger ist. Aber auch das würde nachträglich die Zahlen-Manipulation durch falschpositive PCR-Tests sichtbar machen.

Um die neuen, noch schärferen Lockdowns zu rechtfertigen, kam die Virus-Mutation aus Großbritannien gerade rechtzeitig. Das neue Virus ist angeblich viel ansteckender und deshalb sind härtere Lockdowns gerechtfertigt. Gott sei Dank ist die Mutation nicht so groß, dass die Impfstoffe nach wie vor wirken. Um von solch kritischen Virus-Mutationen zukünftig nicht mehr überrascht zu werden, werden neben den Lockdowns auch die Analysen zum Auffinden von Mutationen weltweit verstärkt. Und sicher wird man weitere Mutationen finden.

Bis jetzt ist die Welt der demokratischen Politiker noch weitgehend in Ordnung. Scharfer Lockdown, um die Sehnsucht nach dem alles auflösenden Impfstoff hoch zu halten.

Immunisierte Menschen sind Brutstätten für Virusmutationen

Ich bin kein Virus-Experte, kann aber logisch denken und die Informationen die mir die Regierung gibt dabei verwenden. Nun, was wird passieren? Jeder Mensch ist in der Lage Corona-Viren zu bekämpfen, wenn er immunisiert wurde. Das kann durch eine Erkrankung passieren oder durch eine Impfung, die eine Krankheit simuliert. Sobald er immunisiert ist, kann der Körper die Covid19-Viren bekämpfen.

Parallel verkünden uns Regierung und Medien, dass das Covid19-Virus stark mutiert. Und natürlich werden bei allen immunisierten Menschen die Covid19-Mutationen erfolgreich bekämpft und damit aussortiert. Überleben und vermehren werden sich die Mutationen, für die es keine Immunisierung also auch keine Impfung gibt. Nennen wir sie Covid21. Je mehr Menschen immunisiert wurden, desto schneller wird es solche resistenten Mutationen geben: Covid21-A, Covid21-B, Covid21-C usw. Viele dieser Mutationen sind nicht lebensfähig oder können sich nicht gut verbreiten. Aber früher oder später entsteht ein neuer Typ Covid21-X, das genauso erfolgreich ist wie Covid19, nur anders. Das ist bei Atemwegserkrankungen regelmäßig so, auch bei der Grippe. Sonst würden diese Viren nach der einmaligen Durchseuchung der Bevölkerung doch aussterben, was sie dank ihrer Mutationsfähigkeit bisher niemals, nie getan haben.

„Gehen Sie zurück auf Los“

Das hat aber riesige Konsequenzen. Denn dann kann man die Covid19-Impfung quasi zeitnah einstellen. Weil sie nicht mehr schützt. Und dann sind alle bereits geimpften Personen wieder empfänglich für die neue Krankheit „Covid21“. Wie fangen mit Covid21-X wieder da an, wo wir im März 2020 mit Covid19 waren. Kein Impfstoff und keinerlei Durchseuchung.

Historisch war das bei den Grippe- und wahrscheinlich auch den Corona-Viren immer so und niemals, nie ein Problem. Jedes Jahr muss die Grippe-Impfung deshalb den zu erwartenden Virenstämmen angepasst werden. Genau deshalb gibt es trotz Impfung immer wieder Grippe-Erkrankungen und diese werden dann genau mit „ungeplanten Mutationen“ begründet. So etwas wird normalerweise weder genauer untersucht, noch an die große Glocke gehängt. Das ist halt so, und war schon immer so, genau wie die vielen Grippe-Toten unter den alten Menschen mit Vorerkrankungen.

Lügner graben sich immer ihr eigenes Grab

Aber jetzt, wo die Regierung einen völlig natürlichen Zustand plötzlich mit Lockdowns bekämpft, müssten wir wohl auf ewig eingesperrt bleiben.

Das geht aber natürlich nicht, und es wird wohl der Bevölkerung, als auch den Medien, als auch wahrscheinlich ganz zum Schluss der Regierung auffallen.

Es wird völlig klar, was von Anfang an hätte klar sein können, nein klar sein müssen: Lockdowns und Impfungen sind keine sinnvolle Strategie.

Warum war das nicht klar?

Die Meinungsvielfalt wurde eingeschränkt

Man hatte mit langfristig etablierten Mechanismen die warnenden Stimmen, die einen anderen Ansatz forderten systematisch unterdrückt. Und die demokratischen Regierungen haben sich so völlig verrannt, in eine von Anfang an irrsinnige Strategie.

Wie kam es dazu? Die Demokratie ist seit vielen Jahren inhaltlich mutiert wie ein Virus. Die Meinungsvielfalt, die mal der wesentliche Erfolgsgarant der demokratischen Systeme war, wurde schleichend abgeschafft. Dieselbe Meinungsvielfalt, die für die besten Ergebnisse in Entscheidungsprozessen sorgt, wird von den heutigen Demokraten aus strategischen Gründen nicht mehr gewünscht. Seit Jahrzehnten sind sie dabei ihre Regierungs-Strategien zum Vorteil der befreundeten Eliten und gegen die Interessen der normalen Menschen durchzusetzen. Dabei sind abweichende Meinungen hinderlich. Deshalb wurden Mechanismen etabliert, um solche abweichenden Meinungen zu unterdrücken. Dieses Unterdrücken führt zu schlechten Ergebnissen. Normalerweise mit voller Absicht. Was die normale Bevölkerung auch schon lange spürt. Das Aufkommen der Rechtspopulisten war die Folge. Aber solche Bewegungen können die Demokraten durchaus in Schach halten. Dafür haben sie langjährig erprobte Mechanismen. Man sieht es an den Grünen. Als Friedens- und Umwelt-Partei waren sie gestartet. Dann wurden die führenden Mitarbeiter über die Jahre durch solch grüne Clowns ersetzt, die sich inhaltlich von den schwarzen Clowns nicht mehr unterscheiden. Die grünen Clowns sind jetzt für mehr Militär-Einsätze der Bundeswehr und für umweltschädliches US-Fracking-Gas. Trotzdem werden die Wähler der Grünen nicht weniger und wir bekommen zur Abwechselung vielleicht eine Schwaz-Grüne-Clown-Regierung.

Wer jetzt, während der Corona-Krise, noch immer nicht gemerkt hat, dass dieses System sich seit einigen Jahrzehnten ganz klar gegen die Bevölkerung richtet, der muss schon sehr blind sein.

Nur, was kann man machen?

Ganz einfach. Wir müssen das System der parlamentarischen Demokratie beenden. Dieses System wird von den Günstlingen heute genauso zu ihrem Vorteil manipuliert, wie es bei der Kirche und den Adligen in den zurückliegenden Herrschaftsformen auch der Fall war. Das Führungspersonal ist arrogant und abgehoben. Die normale Bevölkerung leidet. Wie könnte so eine Ablösung aussehen?

Hier sind wir alle gefordert nachzudenken. Uns wird gemeinsam etwas einfallen. Auf www.autokratie.org kann wann einen ersten Vorschlag finden. Solch eine komplexe Aufgabe lässt sich schlecht in einem Blog darstellen, deshalb ist der gesamte Themenkomplex „Herrschaft“ und „Freiheit“ in einem Buch dargestellt worden. Es ist ein erster möglicher Ansatz für eine Zeit nach der Demokratie. Die Strukturen wurden bewusst konstruiert, um Machtausübung gegen die Bevölkerung zukünftig zu vermeiden. Die Menschheit ist reif genug, für einen neuen Entwicklungsschritt. Wer sich für eine Zukunftsperspektive interessiert, die ohne die demokratischen Witzfiguren auskommt, der kann sich auf www.autokratie.org informieren.